Rezension: Renegade – Tiefenrausch

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Rezension: Renegade – Tiefenrausch

‘Renegade: Tiefenrausch’
by J. A. Souders

The Elysium Chronicles #1
..

Inhaltsangabe:
Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies für all jene Menschen geschaffen, die vor den Kriegen der Oberfläche fliehen konnten. Sie organisiert den Alltag der Bewohner, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten. Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. Evie vertraut in dieses System – doch als Gavin, ein Oberflächenbewohner, in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr: Warum plagen sie Erinnerungslücken? Weshalb besteht Mutter auf Evies tägliche Therapie-Sitzungen? Und wieso kann sie sich durch Gavin an Dinge erinnern, die absolut unmöglich sind? Evie erkennt, dass sie Teil eines gewaltigen Plans ist, aus dem es für sie ohne Gavin kein Entrinnen gibt.   (Source: Goodreads.com)

Meine Gedanken zum Buch:
Zu allererst – das Cover ist zwar total schön und es gibt auch teilweise den Inhalt dieser Unterwasserstadt wieder – ABER alle Protagonisten in diesem Buch sind BLOND – und nicht wie hier gezeigt schwarzhaarig. Bitte daran denken, ich habe mich nämlich darüber etwas geärgert während dem Lesen.

Aber nun weiter zum Buch – Ich habe mich total gefreut, als ich es bekommen habe und auch nach dem zweiten Schock, hat es mir richtig gut gefallen. Warum noch einmal Schock? Die ersten Seiten waren sehr einfach gehalten, die Aussagen und Gedanken der Hauptfigur Evelin, oder kurz Evie genannt, waren kindlich und sehr irritierend, da sie wie einstudierte Texte wirkten und sie haben mich auch ehrlich gesagt verwirrt. Ich dachte schon, ‚oh nein’ – was ist das für eine schräge Person und das Buch wird wohl nichts für mich sein. Außerdem hatte ich das Gefühl in dem Film ‚Und täglich grüsst das Murmeltier’ festzustecken und ich war schon auf das schlimmste eingestellt. Aber da habe ich etwas zu vorschnell geurteilt, denn Evie hat sich von Grund auf geändert und verwandelt und ihr ‚wahres Ich’ kam später zum Vorschein und es gibt auch einen Grund für ihr anfängliches bizarres Verhalten und Denken, was im Verlauf der Geschichte erklärt und gelöst wird.

Natürlich fragt man sich an dieser Stelle, was passiert ist um diese Veränderung auszulösen, in einer Gesellschaft, die völlig abgeschieden und autark in einer erbauten Welt unten im Meer lebt – im sogenannten Elysium. Die Menschen von Elysium sind vom Krieg, der einige Jahrzehnte zuvor an der Oberfläche geherrscht hat, in dieses Refugium gekommen um ein Frieden zu leben. Natürlich sind sie bereit für diesen Frieden und für den Erhalt ihrer Stadt im tiefen Ozean alles zu tun, manche mehr als andere. Besonders ‚Mutter’ – die Führerin/ Herrscherin im Elysium  – hat ihr Leben verschrieben für diese Stadt und für die Sicherstellung der Zukunft. Evie ist ihre Adoptivtochter und die somit wird sie in allem ausgebildet, um die nächste Herrscherin im Elysium zu werden.

Aber ihr Schicksal verändert sich, nachdem es einem Oberflächenbewohner gelingt in Elysium einzubrechen. Er wird von den Wachen festgenommen und Evie soll nun versuchen gewisse Antworten von ihm zu erhalten. Wie er hierher gefunden hat? Wie er rein gekommen ist? Ob es noch mehr gibt? usw. usf. Aber Gavin – so ist sein Name – lässt sich nicht so einfach auf diese Verhör ein und verwickelt Evie in ein Fragen – Antworten Spiel und somit kann er nicht nur Evie langsam aus der Reserve locken und für sich gewinnen – sondern auch die Leser und vor allem mich :)

Ich mochte ja auch Evie, da sie eine Figur ist, die auch anpacken kann und sich einsetzt für Leute und Werte, die ihr wichtig sind. Das fand ich toll – egal welche Konsequenzen sie daraus bezieht. Aber Gavin, Gavin, war einfach klasse! Ich habe mich gemeinsam mit Evie langsam immer mehr in ihn verliebt, auch obwohl er helle Haare hatte und ich ihn mir zu Beginn dunkelhaarig vorgestellt habe. Er ist der typische Krieger, mit sanfter Seite und hellen Verstand. Er hätte ruhig ein paar mehr Ecken und Kanten haben können, aber ich denke, das werden wir dann noch im nächsten Teil sehen.
Ansonsten war es Charakter-mäßig ziemlich dünn im Buch. Hauptsächlich ging es um diese zwei Figuren, oder auch um Mutter, die restlichen waren Nebenfiguren und so farblos erscheinen sie auch in der Handlung.

Wo wir bei der Geschichte wären, die sich gut gesteigert hat, mit einem langsamen Einstieg, um die Situation in Elysium zu schildern, mit anwachsender Spannung, die sich fast zum Ende hin zu einem Höhepunkt zuspitzt. Manchmal war es etwas nervenaufreibend für mich und besonders der zweite Teil, zum Ende hin, war dann doch schon etwas heftig. Also es kommt auch Blut vor – viel Blut – gefährlich, auch grausige Szenen für das Kopfkino und hier hat es mich zwar nicht gestört, fand es sogar ganz toll. Aber ich denke, dass das empfohlene Alter von 13-17 zu jung ist, und es auf 15 angehoben werden sollte.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich war froh, wie es ausgegangen ist. Für mich war es ein richtiger Abschluss und wenn es nach mir ginge, bräuchte das Buch auch keinen weiteren Teil, sondern könnte auch so alleine stehen. Wäre auch einmal ganz erfrischend ein eigenständiges Fantasie-/ Jugendbuch zu lesen.
Aber natürlich bleiben ein paar Fäden und Fragen offen und weisen auf einen weiteren, zweiten Teil hin, wobei ich gespannt bin auf die weiteren Ideen, die Souders hier noch zu bieten hat.

German Cover:
Wirklich wunderschön und es spiegelt perfekt den Inhalt der Geschichte wieder (bis auf die Haarfarbe ^^)

All in all:
Ein aufregendes Buch, das mich nicht kalt gelassen hat und sich quasi wie von selbst liest. *toll*


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