Rezension: Rafa, mein Weg an die Spitze von Rafael Nadal und John Carlin


"Rafa, mein Weg an die Spitze", so der Titel der Biografie des derzeitigen Branchenkrösus des Tennissports. Das Buch schafft es, Rafael Nadal seinen Lesern näher zu bringen, bemüht jedoch auch einige Klischees über die Schmerzgrenze hinaus.
Als roten Faden durch die Biografie von Rafael Nadal dienen zwei seiner grössten Siege: der Triumph im Wimbledonenspiel 2008 über Roger Federer und der Erfolg über Novak Djokovic im US Open Finale zwei Jahre später. Die entscheidenden Situationen in diesen beiden spektakulären Tennisspielen werden von Nadal über mehrere Kapitel detailliert analysiert, was vor allem für (Hobby-)Tennisspieler sehr interessant sein dürfte. Dazwischen geschoben, werden immer wieder Anekdoten, die das Ziel verfolgen, ein Bild von Rafael Nadal als Menschen und als Sportler zu zeichnen. Das gelingt in ansprechendem Masse. So erfährt man beispielsweise, dass Rafael Nadal Angst hat im Dunkeln, dass er sich nicht gerne im Meer aufhält, wenn er den Meeresgrund nicht erkennen kann, dass er ein übervorsichtiger Autofahrer ist und dass er stets sehr besorgt ist um seine Familie. Mit seiner Schwester steht er beispielsweise mehrmals täglich per SMS in Kontakt und wenn er abends in seiner Heimatstadt Manacor mit Freunden unterwegs ist, ruft er seine Mutter mehrmals an, um sich zu vergewissern, ob sie das Feuer im Kamin gelöscht hat, bevor sie ins Bett geht.

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