[Rezension] Pinguinwetter - Britta Sabbag

[Rezension] Pinguinwetter - Britta SabbagTitel: Pinguinwetter
Autorin: Britta Sabbag
Veröffentlichungsdatum: 22. Juni 2012
Verlag: Bastei Lübbe


Seiten: 256
Art: Taschenbuch


Erhältlich bei: Amazon | Bastei Lübbe
Erhalten durch: Britta Sabbag
Inhalt:
Charlotte Sander sieht sich selbst als aufstrebende Lektorin mit einer erfolgreichen Zukunft und irgendwo wird sich auch noch ein Mann finden. Doch anstatt einer Beförderung erhält sie die Kündigung, und anstatt der Weiterführung ihrer Affäre mit Marc, verlobt der sich mit einer anderen. Eigentlich sollten ihre beiden Freundinnen Mona und Trine ihr zur Seite stehen, doch auch hier kriselt es immer wieder, denn Trine ist mit dem zweiten Kind schwanger und Trine blüht in ihrem Filz-Produkte-Imperium auf. Charlotte hingegen vergnügt sich mit er Elefanten-Schlafhose und jeder Menge Fastfood auf dem Sofa. Während ihr Leben im Chaos versinkt läuft ihr auch immer wieder dieser alleinerziehende Vater Eric über den Weg, der die ein oder andere Katastrophe in ihrem Leben verursacht. Charlotte muss ihr Leben unbedingt in den Griff kriegen.
Meine Meinung:
Über Facebook habe ich von dem Debütroman gelesen und Autorin Britta Sabbag war so freundlich mit ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Dieses hab ich jetzt gelesen und es kann sich sehen lassen,
Auffallend ist natürlich das Cover, der Titel und die Farbe. Was macht dieser Pinguin da, und warum um Himmels willen ist das Buch so Pink? Und was ist eigentlich Pinguinwetter? Mit diesen Fragen habe ich das Buch zur Hand genommen und gehofft, Antworten zu finden.
Die Story ist relativ simpel und jedem von uns könnte es genauso ergehen. Es lässt sich wirklich leicht lesen und die Geschichte ist lustig und amüsant, und präsentiert doch den Ernst des Lebens. Was Charlotte alles passiert, von der Kündigung bis zur Beendigung der immer wieder Affäre, über Streit mit den Freundinnen und einer kleinen Depression mit Fressattacken..... all das ist einfach so ... so normal. In kurzer Zeit passiert so viel und man kommt fast gar nicht, und doch kann man der Geschichte immer folgen. Ich denke, das Buch hat nicht den Anspruch tiefgründige Literatur zu sein, sondern gehört in die Sparte Unterhaltungslektüre, und genau das ist sie in meinen Augen. Ein Buch das dich kurzweilig unterhält und mit Witz und Humor eine nette Geschichte erzählt. Als Zwischendurch-Lektüre oder Strandlektüre genau das richtige!
Die Charaktere sind total sympathisch, vor allem Charlotte. Sie als beste Freundin kann man sich gut vorstellen und wär wunderbar. Sie ist natürlich und neigt ein wenig zur Dramatik. Ihre beiden besten Freundinnen sind ein wenig anders: Trine ist die Familienfrau, die sich trotz des Terrorzwegs Finn von nichts aus der Ruhe bringen lässt und noch ein zweites Kind will. Mona hingegen baut sich gerade ein Imperium mit Filzprodukten auf. Im Glauben die große Liebe gefunden zu haben, streitet sich sich immer wieder mit Charlotte, ist aber doch da, wenn sie gebraucht wird. Marc, der immer-mal-wieder-Lover ist ein typischer Macho, der sich nicht festlegen will und stets zu Diensten ist, wenn sein "Einsatz" gebraucht wird. Und dann gibt es noch Eric, der ein bisschen als Prinz auf dem weißen Ross dargestellt wird, und als einziger ein bisschen ohne Macken ist (zumindest bis auf die letzten Seiten). Das ganze Ensemble an Charakteren ist sehr natürlich und wirkt nicht künstlich. Die Personen wirken echt, mit echten Problemen und sind keineswegs inszeniert (zumindest nicht merklich). Ein bisschen stellte sich mir die Frage, wie viel von der Autorin in der Rolle der Charlotte steckt, vielleicht finde ich das ja noch raus! Denn irgendwie wirkte es wie ein Buch "Ich schreib mir das jetzt von der Seele" <- fand ich gut.
Der Schreibstil ist eher einfach und das Buch lässt sich in wenigen Stunden runter lesen. Die Geschichte liest sich flüssig und ist zum Teil sehr umgangssprachlich, allerdings auch bedingt durch die wörtliche Rede. Das unterstützt die Authentizität des Inhalts.
Die Fragen, mit denen ich das Buch begonnen habe, werden nur zum Teil beantwortet. Was Pinguinwetter ist, und welche Bedeutung der Pinguin hat, wird erklärt, hat aber in meinen Augen inhaltlich nichts mit der Geschichte selbst zu tun, fügt sich aber thematisch in das Gesamtbild ein. Nicht geklärt wird warum der Pinguin auf dem Cover in einem pinken Hintergrund badet. Schlimme Farbe. Aber so fällt man auf!
Es gibt Katastrophen, Drama, Sex, Liebe und ein Happy End. Das Buch zeigt, wie Träume zerplatzen, sich neue Chancen auftun und das Leben sich verändert. Vielleicht ist es ein Aufruf, dem Zufall eine Chance zu geben und manche Dinge einfach hinzunehmen. Es ist ein Buch über Freundschaft, über die Liebe und das Chaos im eigenen Leben.
[Rezension] Pinguinwetter - Britta Sabbag
 Hier hat sich die Autorin etwas tolles ausgedacht. Denn auf jeder rechten Seite findet man rechts am Rand einen kleinen Pinguin. Einzeln betrachtet fällt es gar nicht auf, aber insgesamt ergeben sie ein Daumenkino. Wer als einfach mal durch das Buch blättert wird von einem Pinguin angewunken! Klasse Idee!
Fazit:
Eine leichte Lektüre, die mich erheitert hat und mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Ein netter erster Roman, der für Zwischendurch eine gute Lektüre war. Von mir gibt es eine Empfehlung für das Buch, und ist genau das Richtige für einen netten Abend mit einer heißen Schokolade!
Homepage der Autorin: http://brittasabbag.de/
Facebookseite der Autorin: https://www.facebook.com/britta.sabbag
Weitere Rezensionen:
- Klein Brinas Blog -> Rezension
- herzgedanke -> Rezension

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