[Rezension] „Nexx, die Spur“, Volker Dützer (Knaur TB)

[Wissenswertes] Donnerstag = gratis eBook-Tag 29 Dez

Ausgabe: Taschenbuch[Rezension] „Nexx, die Spur“, Volker Dützer (Knaur TB)
Seiten: 384 Seiten
Verlag: Knaur TB
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2017
ISBN-10: 3426520729
ISBN-13: 978-3426520727
Herkunft: Rezensionsexemplar
Sterne: 5 von 5

Spannend von Anfang an

Dieser Thriller ist Nervenkitzel pur und keineswegs klassischer Natur. Es gibt nicht, wie so oft, eine „Auftaktleiche“, auf deren Tätersuche man sich mit den Kommissaren begibt. Man wird hier, mit zunehmender Seitenzahl, zwar mit so manchem mysteriösen Todesfall konfrontiert, doch vielmehr wird man vorerst in eine paranormale Welt entführt. Zauberkünstler und Wahrsager kennt man aus Funk und Fernsehen, und man staunt darüber, wie sie ihre Kunst Publikumswirksam ausüben. Genau so erging es mir bei Nexx, einer der Hauptfiguren der Geschichte – ich staunte Bauklötze und verfolgte gebannt, was von seinen Vorhersehungen eintreffen würde. Alleine das war schon unglaublich fesselnd, doch noch lange nicht die komplette Geschichte, ganz im Gegenteil.

Ein beängstigend, realistisches Szenario

Je weiter die Geschichte fortschreitet, umso beängstigender wird die Szenerie.
Es werden verschiedene Themen aufgegriffen, wie z.B. Datenmissbrauch, Stalking und die Folgen. Beides sind zentrale Themen und greifen sehr perfide ineinander. Alles war so lückenlos und schlüssig beschrieben, dass ich keineswegs ausschloss, dass ein solches Vorgehen durchaus ein realistischer Zukunftsszenario darstellen könnte. Spätestens am Ende des Nachwortes, war ich mir in dieser Hinsicht (leider) sogar ziemlich sicher, von Ausnahmen mal abgesehen.

Was die Geschichtsführung im allgemeinen angeht, so konnte mich der Autor mehrfach überraschen. Es gab einen deutlichen, roten Faden, aber er ging teilweise verworrene Wege. Trotzdem blieb stets alles nachvollziehbar, egal was passierte oder welche Figuren plötzlich eine bestimmte Rolle spielten.

Figuren, die perfekt ineinander greifen

Nexx ist, wie ich oben schon schrieb, eine der Hauptfiguren. Der Autor hat es von Anfang an sehr gut verstanden, dass ich ihn spontan als zwielichtig wahrnahm. Er hat bei mir sofort einen faden Beigeschmack erzeugt, obwohl ich von ihm und seiner Genialität fasziniert war.
Ganz anders war es bei den anderen beiden Hauptcharakteren Valerie de Crécy (Investigativjournalistin) und Lenny Koriatis (Kriminalbeamter). Ich mochte die beiden sehr, und das aus vollkommen unterschiedlichen Gründen. Es war sehr fesselnd, sie durch die Geschichte zu begleiten, denn dabei traf man auf diverse Höhen und Tiefen aus Vergangenheit und Gegenwart.
Auch bei den Nebencharakteren hat der Autor Geschick bewiesen. Sie passten sich sehr glaubhaft in die einzelnen Szenen ein und komplettierten sie gekonnt.
Alle Figuren, ob Haupt- oder Nebendarsteller, sorgten gemeinsam für so manch unvorhergesehene Überraschung.

Großartig und spannend geschrieben, von der ersten Seite bis zum Nachwort des Autors. Ein Psychothriller der mich gefesselt und sehr nachdenklich gemacht hat.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Autor, Verlag und der Netzwerkagentur Bookmark, für das Rezensionsexemplar!

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Verfasst von - 29/12/2017 in Bücher, Thriller

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