Rezension Morgan Matson: Amy on the Summer Road

Rezension Morgan Matson: Amy on the Summer RoadTaschenbuch: 480 Seiten
Preis: 8,99 €
Sprache: Deutsch
Verlag: cbj (Erschienen am: 09. April 2012)
ISBN: 3570401324
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 13 Jahre
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~~~~~~~~~~~ Informationen zur Reihe

1. Amy on the Summer Road (Einzelband)



~~~~~~~~~~~ Kurzinformationen
Eine zarte Liebesgeschichte und eine verrückte, wilde Reise quer durch Amerika
Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag ... 
(Quelle: amazon.de) ~~~~~~~~~~~ Erster Satz
Ich saß auf der Eingangstreppe unseres Hause und sah zu, wie der beigefarbene Subaru Kombi zu schnell in unsere Sackgasse gefahren kam.

~~~~~~~~~~~  Eigene Meinung Das Cover passt so perfekt zum Inhalt des Buches und ist dabei wahnsinnig romantisch und süß in einem.
Die Charaktere fand ich wahnsinnig bezaubernd und authentisch. Amy ist trotz allem sehr offen und versucht jede Situation so gut und taff wie möglich zu lösen. Sie steckt in einem Gefühlschaos und ihre Gefühle wechseln von extrem glücklich zu total traurig. Der Leser schließt sie eigentlich recht schnell ins Herz, denn sie ist ein wahrer Sonnenschein. Roger ist ihr Wegbegleiter. Er ist sehr sehr warmherzig und lebhaft, doch an den richtigen Stellen weiß er auch sich zurückzuhalten. Einfach der perfekte Begleiter. Dann gibt es noch einige Charaktere die mehr oder minder Kurz auftauchen. Zum Beispiel Charlie, Amy's Zwillingsbruder, der irgendwie ein bisschen seltsam ist. Oder Lucien, den kleinen Chameur der sich wie der perfekt, aber sehr einsame, Gentlemen benimmt. Ganz im Gegensatz zu seiner zickigen Schwester Hadley, die man durch Roger besser kennen lernt.
Der Schreibstil hat den Großteil der Authentizität ausgemacht. Denn Morgan Matson versteht sich sehr gut darauf durch ihn die Gefühle zu transportieren. Und natürlich ist die Spannung zum greifen nah gewesen.
Die Story hat mich wirklich mitgerissen. Amy's Leben ist alles andere als rosig - ihr Vater ist gestorben, ihr Bruder auf Entzug und ihre Mutter kapselt sich in ein anderes Bundesland ab, weil sie überfordert ist. Irgendwie muss Amy also alles allein verarbeiten. Und dann verlangt ihre Mutter auch noch sie soll einen Trip quer durch Amerika machen, mit einem Fremden. Doch diese Reise ist perfekt um über alles nach zu denken, neues zu erkunden, Freunde zu finden und mit sich selbst ins Reine zu kommen.
Die Aufmachung des Buches fällt dem Leser gleich zu Beginn auf, denn schon auf den ersten Seiten stolpert man über Abbildungen wie aus einem Scrapbook und das fand ich wirklich wundervoll. Wir lernen auf der Fahrt nicht nur die Bundesstaaten und ihre Eigenschaften kennen, sondern auch die Charaktere, welche man unweigerlich ins Herz schließt oder sie immer mehr zu hassen beginnt. Immer wieder macht man als Leser sprünge zurück in Amy's Vergangenheit. Zusätzlich macht Amy immer wieder Andeutung zum Tod ihres Vaters, so dass der Leser schier vor Neugier platzt. Was genau passiert ist erfährt man das letztendlich kurz vor Schluss.
Die Annährung zwischen Amy und Roger hat mein Herz erwärmt, denn sie scheinen erst so verschieden und nach und nach bemerken sie immer mehr Gemeinsamkeiten. Ebeneso wundervoll fand ich es, dass man als Leser hautnah mitbekommt, wie Amy auf der Fahrt "gedeiht" und lernt mit dem Tod umzugehen.
Ich wollte SOFORT mit reisen, mich selbst ins Auto setzen und zusammen mit Amy und Roger die vielen verschiedenen Bundesstaaten bereisen. Dieser Drang war wirklich übermächtig.
Ich würde behaupten, dass Morgan Matson ein sehr schwieriges Thema - den Tod eines geliebten Menschen - in eine wundervolle Hülle gepackt hat, so dass der Leser damit umzugehen lernt.
Das Ende fand ich einfach nur wundervoll und war gleichzeitig einfach traurig, dass die Reise schon zu Ende ist. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Reise noch ewig andauern können.
~~~~~~~~~~~  Fazit Wer jetzt vielleicht noch in den Sommer entfliehen möchte, den kann ich diesen Roman nur ans Herz legen. Denn mit "Amy on the Summer Road" geht man gemeinsam mit den Charakteren auf einen wundervollen Trip quer durch Amerika - und zwar so, dass man am liebsten selbst sofort losreisen will!

✿+



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