[Rezension] „Makrönchen, Mord und Mandelduft“, Elke Pistor (emons)

25 Nov

Ausgabe: Taschenbuch[Rezension] „Makrönchen, Mord und Mandelduft“, Elke Pistor (emons)
Seiten: 272
Verlag: Emons Verlag
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2017
ISBN-13: 978-3740802035
Herkunft: gekauft
Sterne: 5 von 5

Vorweg: Obwohl ich das Buch gekauft habe, mit keinerlei Vorgaben gemacht wurden und ich meine Meinung frei äußere, muss ich diesen Artikel als Werbung nach § 2 Nr. 5 TMG kennzeichnen)

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Ungewöhnliche und herzliche Figuren, die begeistern

Die Hauptfigur Annemie Engel, so verschroben sie auf den ersten Blick auch wirken mag, habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Die Konditorin liebt ihren Beruf, ihr durchstrukturiertes Leben und ihren Kater, alles andere lehnt sie ab. Das gilt insbesondere für andere Menschen, doch gerade diese platzen immer wieder in ihr Leben und sorgen dafür, dass sie sich weiter öffnet und mit der Zeit ihrem Nachnamen alle Ehre macht.
Auch wenn Annemie die absolut bestimmende Hauptfigur ist, so gehen die Nebenfiguren keineswegs unter. Sie komplettieren die Szenen zumeist durch ihre unnachahmliche Art und ihr Herz, wobei es natürlich auch Figuren gibt, gegen die man eine spontane Abneigung entwickelt. Die Autorin beleuchtet die Hintergründe der Protagonisten auf unterschiedliche Art und Weise, greift dabei auch aktuelle, schwierige Themen auf, aber sie wird nie zu sachlich oder gefühlsduselig, sondern hält ein gutes Maß.

Ein absolut weihnachtliches Szenario und lecker noch dazu

Da es sich hier um einen Weihnachtskrimi handelt, und Annemie zudem auch noch Konditorin ist, wird es nicht weiter verwundern, dass es auch ums Backen geht.
Ich hatte selten ein Buch in der Hand, bei dem mir dermaßen das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. Der Duft von frisch Gebackenem war allgegenwärtig.
Hinzu kam noch, dass wesentliche Szenen auf einem Weihnachtsmarkt spielten. Alles war so greifbar beschrieben, dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte. Das hat richtig Lust auf die kommende Weihnachtsmarktsaison gemacht, und ich hätte sofort loslaufen können.
Ganz hinten im Buch befindet sich zudem ein weihnachtlicher Plätzchen-Backkalender. Als ich darin geblättert habe, ob man es glaubt oder nicht, bin ich erstmal einkaufen gefahren.

Kein Krimi wie alle anderen

Ich habe schon viele Krimis, von vielen Autoren gelesen. Dieser hier sticht eindeutig heraus.
Es ist einer der sanfteren Art. Man findet zwar Intrigen, Mord und Annemie als pfiffige Ermittlerin, außerdem bleibt es überraschend und spannend bis zum Schluss, aber die wundervoll gezeichneten Figuren und die Nebenschauplätze geben der Handlung auch sehr viel Herz.
Daher empfehle ich diesen Roman nicht nur Krimilesern, die es auch mal etwas gemütlicher haben wollen, sondern auch allen anderen, die Krimis sonst eher kritisch gegenüberstehen.

Ein Krimi mit Herz. Er ist wunderbar weihnachtlich und läd zum einkuscheln, mitfiebern und wohlfühlen ein.

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Verfasst von - 25/11/2017 in Bücher, Buchvorstellung, Rezension

 

Schlagwörter: backen, emons, Krimi, Mord, Plätzchen, Rezension, spannend, Spannung, Weihnachten


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