[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal

Erstellt am 2. Juli 2014 von Jennysgedanken @JennysGedanken
Titel: Letztendlich sind wir dem Unsiversum egal
Originaltitel: Every Day
Autor: David Levithan
Erschienen: 2012
Verlag: Fischer
Seitenzahl: 394
Reihe: -
Genre: Liebe, Fantasy
ISBN: 978-3-8414-2219-4
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Klappentext

"Ich werde wach."
Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt sich A unsterblich in Rhiannon. Kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Gedanken zum Buch

Der Titel des Buches hat es mir angetan. Ich habe es schon vorher immer mal gehört, aber als ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" las, kam mir der direkte Drang dieses Buch zu lesen, denn dort haben sie auch immer von diesem Spruch geredet. Das Universum hat ja auch etwas mit dem Schicksal zu tun und um dieses Thema geht in diesem und in dem Buch von John Green ja schließlich.
Als ich es mir kaufte, habe ich es auch gleich gelesen und es war wirklich wunderschön. Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt, denn ich habe sie wirklich an einem Tag gelesen. Dadurch, dass A jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht, war es sehr interessant für, wer er heute wieder ist.
Vom Anfang bis zum Ende war es spannend, aber auch unendlich schön. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist schwierig und das verstehe ich total und habe nach dem Buch einfach gedacht: Das Ende ist nicht so wichtig, denn das kann man ändern oder weiterschreiben. Den Inhalt kannst du nicht verändern. Ich finde, dass ist eine ganz gute Erkenntnis, denn es lässt sich auf alles beziehen.
Die Fragen, die ich mir bezüglich des Buches stelle, sind Fragen, die auf  ein weiteres Buch hoffen. Ich frage mich nämlich, was es wirklich mit diesen Personen wie A auf sich hat und ob es wirklich mehrere gibt. Außerdem frage ich mich, ob es eine Lösung dafür gibt, dass man ohne anderen zu schaden in einem Körper bleiben kann.
Naja, aber das ist nur so etwas am Rande. Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig und sehr schön zu lesen. Ich mag den Schreibstil des Autors sehr und hoffe deshalb auch auf eine Fortsetzung.
Ich finde die Charaktere des Buches sehr sympatisch und konnte auch die Personen gut verstehen. Ich habe A sehr liebgewonnen und hoffe er findet auch noch den Sinn seines Lebens und findet etwas über seine Rasse heraus. Für Rhiannon wünsche ich mir aber auch, dass sie glücklich wird und fand sie wirklich sehr nett und habe sie als eine sehr angenehme Person empfunden.
Von den Covern aus gesehen, finde ich das englische wieder einmal passender als das deutsche, denn man sieht auch wirklich wie er sich fühlt, wogegen das deutsche wie ein Trickfilm wirkt.

Fazit

Das ist wirklich nach Seelen die beste Geschichte, die ich je gelesen habe. Die Idee des Buches ist wirklich verrückt und, wie ich finde, wunderschön. Die Liebesgeschichte mit der verrückten Geschichte zusammen ergibt eine wundervolle Fantasy-Romantik-Geschichte.

Zum Autor

David Levithan, geboren 1972, ist Verleger eines der größten Kinder- und Jugendbuchverlage in den USA und Autor zahlreicher erfolgreicher Jugendbücher, unter anderem ›Will & Will‹ (gemeinsam mit John Green) und ›Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht‹ (mit Rachel Cohn). Er lebt in Hoboken, New Jersey.

Zitate 

"Ich spüre, dass das Universum mir etwas sagen will. Und es ist nicht mal wichtig, ob das stimmte oder nicht. Wichtig ist nur, dass ich es spüre und glaube.
Das Ungeheuerliche regt sich in mir.
Das Universum nickt im Takt zu den Songs."
(Seite 71)
"Ich will sie nicht lieben. Ich will nichtverliebt sein.
Die Beständigkeit der Liebe betrachten die Menschen als ebenso selbstverständlich wie die Beständigkeit ihres Körpers. Ihnen ist nicht klar, dass sei Liebe von der permanenten Gegenwart lebt. Ist das gegeben, hat man ein zusätzliches Fundament im Leben. Wenn man das aber nicht haben kann, bleibt einem immer nur das eine Fundament."
(Seite 77/ 78)