{Rezension} Josephine Angelini: Göttlich verloren


{Rezension} Josephine Angelini: Göttlich verloren
Autor: Josephine AngeliniTitel: Göttlich verlorenOriginaltitel: Dreamless Teil einer Reihe?: Ja, zweiter Teil (Starcrossed #2)Seitenzahl: 512 SeitenVerlag: CDV Dressler ISBN: 978-3-7915-2626-3 Preis: 19,95€ [Hardcover] 15,99€ [eBook]Genre: Young Adult, Fantasy, Romance, MythologyVeröffentlichung: Mai 2012Altersempfehlung: ab 14 JahrenLeseprobe
Göttlich verloren

Inhalt:

Helen muss wortwörtlich durch die Hölle gehen. Denn als Deszender ist es Helens Aufgabe, die Furien davon abzuhalten, Scions unterschiedlicher Häuser dazu zu zwingen, sich gegenseitig umbringen zu wollen. Doch jedes Mal wenn sie in die Unterwelt kommt, passieren ihr schreckliche Dinge. Helen weiß nicht, wie sie ihre Aufgabe bewältigen soll. Dazu kommt noch, dass sie von Nacht zu Nacht schwächer wird.Doch auch Tagsüber ist Helens Leben nicht gerade leicht. Sie muss sich von Lucas fernhalten, denn sie sind Cousins. Doch zerreißt sie es innerlich, nicht mit ihm zusammen zu sein. Helen läuft die Zeit davon: Sollte sie ihre Aufgabe nicht bald erledigen können, wird sie vermutlich nicht mehr dazu in der Lage sein. 
[Anmerkung: Bitte lest nicht den Klappentext (also den offiziellen, nicht meine eigene Inhaltszusammenfassung hier), da der im Grunde schon verrät, wie das Buch ausgeht!]

Aufmachung:

Ich finde das Cover wirklich schon. Darauf ist das Gesicht von Helen zu sehen. Der Buchtitel ist in Gold und Schwarz geschrieben und auch der „Rahmen“ um das Cover ist golden. Das alles passt finde ich sehr gut zu dem mythologischen Hintergrund des Buches.

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Bildquelle

Aufbau, Schreibstil und Perspektiven:

Das Buch ist in 18, leider viel zu lange Kapitel unterteilt. Denn ein Kapitel mit 40 Seiten ist mir definitiv zu lang.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich eigentlich ganz gut lesen. Er ist jugendlich gehalten und damit der Protagonistin angepasst.
Die Hauptperspektive in diesem Buch ist die von Helen. Ab und an kommen dann noch einmal andere Perspektiven dazu, z.B. die von Lucas oder die von Zach. Alle Perspektiven sind in der personalen Erzählform geschrieben.

Meine Meinung:

„Göttlich verloren“ hat mich richtig enttäuscht. 
Zunächst einmal ist das Buch überhaupt nicht spannend, ich würde es sogar als langweilig bezeichnen. Es konnte mich überhaupt nicht packen. Es viel mir teilweise schwer, mehrere Seiten am Stück zu lesen, ohne das meine Gedanken zu interessanteren Themen abgeschweift sind. Das Lesen an sich hat also wirklich keinen Spaß gemacht. Es war eher mehr ein „hindurch-quälen“, was wirklich schade ist, denn der erste Teil hat mir eigentlich ganz gut gefallen.
Helen ist mir auch nicht wirklich sympathisch in diesem Buch. Sie wird viel zu schnell wütend, als dass man das noch ernst nehmen könnte, stellenweise war es sogar lachhaft, über was sie sich alles aufgeregt hat, und das entschuldigt ihre Müdigkeit sicherlich nicht alles. Und dann diese leidige Geschichte mit Lucas. Sie dürfen nicht zusammen sein, aber im Endeffekt wissen wir doch alle, wie es ausgeht. Die zwei könne ja gar nicht die Finge von einander lassen. Und wozu aus der ganzen Geschichte jetzt noch eine Dreiecksbeziehung machen? Ich meine, das ist echt unnötig.Allerdings muss ich ja gestehen, dass ich Orion eigentlich ganz gut leiden kann und die Zeit, die er mit Helen verbringt, am interessantesten zu lesen ist (wenn man das überhaupt als interessant bezeichnen kann, da das Buch da trotzdem noch langweilig ist).Hector ist der, der neben Orion der einzige Lichtblick bei den Charakteren ist. Ich mag die Art, wie er und Helen miteinander umgehen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Story vom Buch an sich nicht schlecht finde, sie ist bloß schlecht umgesetzt in diesem Teil. Ich mag die Idee von den Furien und an sich finde ich ja die griechische Mythologie sehr interessant. 
Das einzige, was ich dem Buch wirklich zu Gute halten kann, ist dass es mich einmal so zum lachen gebracht hat, dass ich froh war, alleine im Raum zu sein. 
„Helen konnte sich nicht erinnern, dass sich jemand außer Kate dich jemals so weich und angenehm angefühlt hatte. Es war, als würde man einen warmen Muffin umarmen.“ - S.456 

Das Buch endet jetzt nicht mit einem Cliffhanger, allerdings ist die Geschichte auch nicht komplett geschlossen, da es ja noch einen Folgeband gibt.

Mein Fazit:

„Göttlich verloren“ hat mir definitiv nicht gefallen. Es ist langweilig, zäh zu lesen, Helens Wut ist oft ziemlich übertrieben und die Idee, die eigentlich gut ist, wurde nur mangelhaft umgesetzt. Ich hoffe sehr, dass der dritte und letzte Band besser ist, denn ich habe trotz dieses schlechten zweiten Teils vor, die Reihe zu beenden, da mir die Idee im Grunde doch gefällt und ich wissen möchte, wie sie ausgeht.{Rezension} Josephine Angelini: Göttlich verloren

Mein Bild im Kopf:

Sie fliegen zu sehen, überraschte mich wirklich. Ich hatte in meinem Leben schon so viel gesehen, weshalb mich eigentlich so schnell nicht mehr umhauen konnte, doch das war etwas anderes. Wenn sie flog, wirkte sie wirklich wie eine Göttin. Das Aussehen dazu hatte sie ja auch wenn sie fest auf dem Boden stand, aber nur beim Fliegen besaß sie auch die Anmut einer Göttin. Ich sah ihr nach, bis sie im Horizont verschwunden war, erst danach konnte ich meinen Blick vom Himmel lösen und mich auf die Aufgabe konzentrieren, die mir bevorstand. 

Die Autorin:

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(c) Theo & Juliet


Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. [Quelle: CDV Dressler]

Die Reihe:

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