{Rezension} Jana Oliver: Höllenflüstern

{Rezension} Jana Oliver: Höllenflüstern
Autor: Jana OliverTitel: Höllenflüstern – Riley Blackthorne – Die DämonenfängerinOriginaltitel: ForgivenTeil einer Reihe?: Ja, dritter Teil (The Demon Trappers #3)Seitenzahl: 512 SeitenVerlag: Fischer FJBISBN: 978-3-8414-2112-8 Preis: 16,99€ [Hardcover] 14,99€ [eBook]Genre: Fantasy, JugendbuchErscheinungsdatum: 22. April 2013Altersempfehlung: ab 14 JahrenLeseprobe
Höllenflüstern (The Demon Trappers, #3)

Inhalt:

Riley soll den Weltuntergang verhindern, doch im Moment steht sie komplett alleine da und weiß nicht, wie sie überhaupt ihr eigenes Leben auf die Reihe kriegen soll, geschweige denn, den Weltuntergang verhindern. Ihr Exfreund Simon behauptet, Riley sei mit den Dämonen im Bund, weshalb die Jäger des Vatikans es jetzt auf Riley abgesehen haben. Dass sie sich mit einem gefallenen Engel eingelassen hat, macht die ganze Situation dann auch nicht besser. Ihr Vater wurde von einem unbekannten Totenbeschwörer reanimiert und ist somit nur ein weiterer Punkt auf Rileys Problemliste. Riley befürchtet, dem Ganzen nicht gewachsen zu sein. Doch was bleibt ihr auch anderes übrig, als sich einfach weiter durchzubeißen und allen zu beweisen, dass sie als erste weibliche Dämonenfängerin doch etwas auf dem Kasten hat.

Aufmachung:

Auf dem Cover ist Riley zu sehen, die in ihrer rechten Hand eine Weihwasserkugel hält. Sie befindet sich auf dem Oakland Friedhof, der in diesem Buch, wie auch in den letzten zwei, wieder eine große Rolle spielen bzw. Schauplatz vieler wichtiger Ereignisse sein wird. 
Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, schaut das Buch genauso aus, bloß dass dann der Klappentext fehlt. 

Aufbau, Schreibstil und Perspektiven:

Das Buch ist in 41 Kapitel unterteilt.Am Ende des Buchs befindet sich eine Leseprobe von dem vierten Teil der Reihe „Engelsfeuer“.
Der Schreibstil der Autorin führt einen gut durch die Geschichte. Er lässt sich flüssig lesen und ist den Protagonisten angepasst, also z.B. in Wortwahl.
Das Buch wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, die von Riley und die von Beck. Die beiden Perspektiven, sind im Gegensatz zum letzten Buch, gleichgestellt, sodass jede der beiden Perspektiven ihren eigenen Beitrag zum Fortlaufen der Geschichte beiträgt.

Meine Meinung:

Das Buch hat mir wieder unheimlich gut gefallen, wie es auch nicht anders zu erwarten war.
Die beiden Protagonisten Riley und Beck sind mir wieder sehr sympathisch. Jeder der beiden hat seine Eigenarten und Verhaltensmuster, die man von ihnen schon aus den vorherigen Büchern kennen und lieben gelernt hat und die die Protagonisten realistisch wirken lassen. Dennoch sind sie keineswegs statisch. Beck durchläuft zum Beispiel in dem Buch eine ziemliche Wendung bezüglich seinem Verhalten gegenüber von Riley.
In dem Buch geht es viel darum, was man bereit ist zu opfern, um die Welt vor ihrem Untergang zu bewahren.
„Denn was für einen Sinn hatte ein Opfer, wenn es nicht denen galt, die man liebte?“ - S.378
Und am Ende opfert sich dann auch tatsächlich jemand. Aber wenn ihr wissen wollt, wer, müsst ihr das Buch schon selber lesen.
Das Buch ist auch voll von wunderschönen und interessanten Ideen, durch die das Lesevergnügen noch gesteigert wird.
„Er hatte behauptet, das Leben sei ein Buch, Zeile um Zeile niedergeschrieben, mit jedem Tag, der verstrich. Sobald die Zeilen zu Papier gebracht waren, konnten sie nicht mehr geändert werden.“ - S. 151
Aber auch die Idee an sich, auf der das Buch basiert, ist einzigartig und fesselnd. Dämonenfänger und -jäger, zusammen mit gefallenen Engeln, natürlich Dämonen, Himmel und Hölle und vielem mehr machen das Buch zu einem wirklichen Leseerlebnis, dem man sich nicht so einfach entziehen kann.
Die Spannung ist konstant hoch, man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen und innerhalb kürzester Zeit hatte ich das Buch dann verschlungen und war traurig darüber, dass es schon vorbei war. Am liebsten hätte ich mir gleich den nächsten Teil geschnappt und weitergelesen. 
Das Buch ist, obwohl es Teil einer Reihe ist, in sich geschlossen. Man wird also am Ende nicht mit dutzenden Fragen zurückgelassen, die einem keine Ruhe mehr geben, sondern man bekommt alle beantwortet. Nichtsdestotrotz freut man sich natürlich sehr auf den vierten Band und kann es gar nicht erwarten, bis er endlich herauskommt, denn die Idee hält einen natürlich gefangen.

Mein Fazit:

„Höllenflüstern“ gehört nun definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Eine einzigartige Idee, kombiniert mit Protagonisten, die einem schon im ersten Teil ans Herz gewachsen sind, und eine konstant hohe Spannung ergeben ein einzigartiges Leseerlebnis. Deshalb kann ich auch wirklich jedem von euch die Reihe um Riley Blackthorne nur empfehlen!

Meine Bewertung:

{Rezension} Jana Oliver: Höllenflüstern

Mein Bild im Kopf:

Ich hatte geglaubt, schon alles gesehen zu haben. Doch jetzt: mein Irrtum hätte nicht großer sein können. Dämonen übertreffen wirklich meine schlimmsten Alpträume. Und damit meine ich nicht die kleinen Viecher vom ersten Grad, die mir mittlerweile fast täglich über die Füße laufen. Nein. Die sind harmlos. Doch wenn mich so ein Dämon um mehrere Köpfe überragt und dann noch das Wetter bestimmen kann oder die Erde unter meinen Füßen entzwei reißen kann, dann sind sie der Gegenstand meiner schlimmsten Alpträume.

Die Autorin:

{Rezension} Jana Oliver: Höllenflüstern

(c) Celestial Studios

Jana Oliver, geboren und aufgewachsen in Iowa, ist eine preisgekrönte Autorin.Sie ist am glücklichsten, wenn sie haarsträubende Legenden recherchiert, auf alten Friedhöfen umherwandert und neue Geschichten erträumt. Sie glaubt wirklich, dass sie den besten Job der Welt hat.Im FISCHER Taschenbuch lieferbar: ›Aller Anfang ist Hölle‹ und ›Seelenraub‹, die ersten beiden Bände ihrer Serie ›Riley Blackthorne – Die Dämonenfängerin‹. Bei FISCHER FJB erschien der dritte Band, ›Höllenflüstern‹.Jana Oliver lebt wie ihre Heldin in Atlanta, Georgia. [Quelle: FJB]

Die Reihe:

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