>Rezension< I heart New York

I heart New York
Lindsey Kelk
Harper
307 Seiten
Sprache: Englisch

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Rezension PiMi:
Angela erwischt ihren Freund in flagranti auf der Hochzeit ihrer besten Freundin Louisa und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, muss sie dann auch noch erfahren, dass alle ihre Freunde von der Affäre wussten.
Wo also hin, wenn die Welt um dich herum zerfällt?

Für Angela steht fest New York ist der beste Ort um ihren Kummer zu vergessen und ehe sie sich versieht sitzt sie im nächsten Flieger.
In NY checkt sie in ein Hotel ein und die Angestellte Jenny wird sofort zu ihrer vertrauten.
Jenny ist so von Angelas Mut begeistert, dass sie sie zu ihrer persönlichen Heldin macht und ihr ein anti-Liebeskummerprogramm inkl. neuer Frisur, Make-up und Styling verpasst.
Und NY ist für Angela wirklich das Paradies, alles läuft wie am Schnürchen und die Männer liegen ihr zu Füssen.

I heart New York ist ein klassischer Chicklit Roman.
Es geht um Freundschaft aber vor allem um Männer und Mode.
Das Buch ist auch für einen nicht „nativ-Speaker“ super einfach zu lesen und zu verstehen.
Die Story beginnt ganz nach meinem Geschmack, nämlich witzig und temporeich mit einer Hochzeit die in einer Katastrophe endet.
Leider wird es dann etwas „zu schön“ für Angela und für meinen Geschmack einfach ein bisschen kitschig. Denn die tollsten Typen fliegen ihr in New York nur so zu ohne dass Angela etwas dafür tun muss. Das ist zwar toll aber auch ein bisschen unglaubwürdig und macht die Protagonisten zu einer Art Supermodel mit dem es sich zu identifizieren schwer fällt.

Jenny die Hotelangestellte dagegen fand ich sehr sympathisch, eine typische Amerikanerin, freundlich, offen und ein bisschen durchgeknallt.

Auch die Parallelen zu Sex and the City sind unverkennbar, denn ratet mal was Angela beruflich macht? Richtig, sie schreibt. Zwar keine Kolumne so wie Carrie, aber über ihre Techtelmechtel berichtet sie in einem Blog. Der natürlich direkt zum beliebtesten Blog New Yorks wird.

Fazit:
Etwas mehr Fehler und Macken und Hindernisse hätten der Hauptdarstellerin sicher gut getan. Ansonsten ein netter Zeitvertreib. Leichte Kost um einfach ein bisschen abzuschalten.

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