[Rezension] Gebannt, Bd. 01. Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi

[Rezension] Gebannt, Bd. 01. Unter fremdem Himmel - Veronica RossiTitel: Gebannt, Bd. 01. Unter fremdem Himmel
Originaltitel: Under the Never Sky  
Autor: Veronica Rossi
Reihe: 1 von 3  
Hardcover: 432 Seiten 
Verlag: Oetinger
Veröffentlichung: März 2012 
Preis: 17,95 €
Leseprobe: Hier
5 Punkte [Rezension] Gebannt, Bd. 01. Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi

InhaltDie siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. [...]
Nach langem Warten geht’s endlich weiter. Cinder und Co. planen wie sie weiter vorgehen und gegen Levana ankommen sollen. Als neue Protagonistin stößt in diesem Teil Cress zu uns, welche die Märchenfigur Rapunzel verkörpert. Einsam und verlassen hockt sie in ihrem Satellit und muss Aufträge für Königin Levana ausführen. Als Cinder und ihre Freunde von ihrer Not erfahren, eilen sie zu ihrer Rettung. Doch die Rettungsmission verläuft leider nicht so reibungslos wie geplant… Cress ist als neue Protagonistin sehr erfrischend. Sie ist aufgrund ihrer langen Abgeschiedenheit etwas naiv und kindlich, aber das macht sie mir einfach nur noch sympathischer. Sie ist aber auch sehr klug und wahnsinnig fit im Umgang mit Computern, was auf jeden Fall von Vorteil für Cinder und die anderen ist. Wie auch in den Büchern zuvor wechselt die Perspektive im Buch ständig hin und her, was einen des Öfteren fast wahnsinnig hat werden lassen. Im einen Moment ist man mit Cinder unterwegs, dann switcht man plötzlich zu Imperator Kai und seinen Problemen, anschließend ist man wieder bei Cress und Thorne. Trotzdem hat gerade das die Geschichte noch spannender werden lassen, sodass man das Buch wirklich nur ungern zur Seite gelegt hat. Das ganze Buch war auch wieder sehr ereignisreich und man hing voller Neugier an den Seiten. Einzig und allein die Stellen mit Imperator Kai fand ich im Gegensatz zum Rest des Buchs etwas weniger interessant, was wohl einfach daran lag, dass er hier nicht großartig viel handeln kann, wobei ich denke, dass das im letzten Teil sicher anders werden wird. Sowohl die Story als auch die Protagonisten waren wieder klasse im dritten Band der Luna-Chroniken. Das Buch ist definitiv eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr, weshalb ich natürlich unglaublich neugierig auf den letzten Teil der Reihe bin, der sicher genauso toll wird und hoffentlich ein gutes bzw. zufriedenstellendes Ende bieten wird. hät
  
Meine MeinungZwei Hauptprotagonisten, die in zwei unterschiedlichen Welten leben. Die eine ist zu schön um war zu sein. Alles ist möglich, man kann über ein sogenanntes „Smarteye“ verschiedene Orte besuchen, Nachrichten abrufen, Dinge aufnehmen, Outfit und Frisur werden in „den Welten“ so dargestellt wie man möchte. Doch ist so eine fiktive Welt wirklich so toll…? Die andere Welt ist eine komplett andere und weitaus gefährlicher. Die Menschen müssen arbeiten und um ihr Leben kämpfen, doch im Gegensatz zu der anderen perfekten Welt ist diese echt.
Zu Beginn lernen wir Aria kennen, die aus dieser perfekten Welt kommt, doch bevor man diese Welt überhaupt richtig kennenlernt, passiert schon gleich zu Anfang etwas Grausames, das Arias Leben drastisch verändern wird. Diesen rasanten Einstieg fand ich einfach toll, die Autorin schafft es so direkt den Leser zu fesseln und neugierig zu machen.
Im krassen Gegensatz zu Arias Welt, haben wir die Wildnis, aus der Perry kommt. Sein Leben ist alles andere als einfach. Er lebt mit seinem Stamm zusammen, sein Bruder ist Stammesführer, was Perry überhaupt nicht passt, doch sein kleiner Neffe Talon ist sein Ein und Alles. Als Talon schließlich von Siedlern entführt wird, gibt Perry sich zu Anfang die Schuld und setzt alles daran ihn zu finden und zu retten. Auf seinem Weg begegnet er der Siedlerin Aria ein zweites Mal. Zusammen setzten sie ihren Weg fort.
Die beiden Protagonisten Aria und Perry haben mir beide sehr gut gefallen. Abwechselnd wird im personalen Erzählstil aus der Sicht der beiden erzählt. Auch wenn sich die beiden zu Anfang nicht riechen können, Angst oder Wut füreinander empfinden, so sind sie doch gezwungen zusammenzubleiben. Doch nach und nach raufen sie sich zusammen und entwickeln sich beide weiter. Aria, die anfangs schlichtweg hilflos, traurig und verzweifelt war, wird stärker und gewöhnt sich an ihr neues Leben. Perry, der mit speziellen Sinnen ausgestattet ist, wird rücksichtsvoller und geht mehr auf Aria ein.
Zusammen haben mich die Hauptprotagonisten für sich einnehmen können, aber auch die Nebenfiguren sind nicht uninteressant, vor allem Roar, der, wie ich gelesen habe, im zweiten Band eine wohl größere Rolle spielt.
Ein toller Reihenstart, spannend, gefühlvoll und ereignisreich. Auch mit der Darstellung der zwei unterschiedlichen Welten konnte mich die Autorin überzeugen, dabei hat sie einen über das Wichtigste informiert, einen aber nicht mit Erklärungen überschwemmt. Die Hauptprotagonisten Aria und Perry haben schließlich noch ihr Übriges getan, um mich vollends zu fesseln.
Reihe1. Gebannt. Unter fremdem Himmel
2. Getrieben. Durch ewige Nacht
3. Geborgen. In unendlicher Weite
InfosAutorenportrait: Veronica Rossi
Autorenwebsite: http://www.veronicarossi.com/
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