[Rezension] Endgame - Die Entscheidung

Heyhey ihr Lieben! =)
Zum Abend habe ich noch eine Rezension für euch zu einem Trilogie-Abschluss, der mich leider nicht komplett überzeugen konnte.
[Rezension] Endgame - Die Entscheidung
Titel: Endgame - Die EntscheidungAutor: James FreyÜbersetzer: Eva Wandel und Ben DreyerVerlag: OetingerErscheinungsdatum: 14. November 2016
Seitenzahl: 
410Preis: 19,99€ (Print)
          12,99€ (eBook)Reihe: Band 3 von 3 

Amazon ~ Thalia


Klappentext:


Bezwingt die Liebe den Hass? Das grandiose Finale der Spiegel-Bestseller-Serie Endgame von James Frey.
Dunkelheit, Kälte, verwüstete Landschaften. Nur fünf Spieler haben Endgame überlebt. Die Bedingungen sind mörderisch. Bei den Pyramiden von Gizeh kommt es zum alles entscheidenden Kampf. Wer wird ihn gewinnen? Die Spieler oder das Spiel? Denn die Menschheit kann nur gerettet werden, wenn sich alle der Brutalität von Endgame verweigern und aus dem Spiel aussteigen.
Quelle: Oetinger

Meine Meinung:


Ich war sehr gespannt was mich am Ende so erwartet, welcher Endgamespieler am Ende als Sieger dasteht oder ob sie es schaffen ganz ohne einen Sieger auszukommen und gemeinsam an einem Strang gegen kepler 22b zu ziehen.
Wie bereits gewohnt, liest man die Story aus der Sicht von allen Spielern und durch die Gedankenvielfalt und die Einblicke hat jeder Charakter wieder etwas an sich, das man einfach nachvollziehen kann. Ob es nun Handlungen sind oder Wünsche, Gefühle… irgendwie wünscht man sich für fast (ja, nur fast!) alle ein Happy End.
Meine beiden „Favoriten“ aus den Vorgängerbänden sind Sarah und Jago und besonders bei den beiden habe ich ziemlich mitgefiebert. Aber in diesem Band kamen auch noch andere Charaktere so weit, dass ich sie ebenfalls als lieb gewonnen bezeichnen möchte, umso schwieriger wurde es für mich, als ich feststellen musste, dass immer noch alles ziemlich durcheinander abläuft und nicht alle an einem Strang ziehen wollen.
Insgesamt haben sich die Spieler alle irgendwie weiterentwickelt und bei den meisten habe ich diese Entwicklung durchaus als etwas Positives gesehen. Natürlich gibt es aber überall schwarze Schafe und eines dieser schwarzen Schafe hat mir ganz besonders wehgetan, aber ich möchte hier nichts weiter verraten.Ihr seht schon, ich schreibe mich ein wenig um Kopf und Kragen, ich möchte einfach keine Namen nennen, denn jeder Name mit einer Andeutung verknüpft wäre schon zu viel gesagt. =D
Die Story geht wirklich schnell voran und wir blicken endlich hinter die Fassade von Endgame. Durch die vielen Perspektiven fasst man das „Spiel“ ganz unterschiedlich auf und beleuchtet es auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Und obwohl ich das bei den ersten beiden Bänden von Endgame wirklich gelungen fand, war es mir hier etwas zu viel und zu durcheinander. Die Sprünge waren zu schnell, die Handlungen liefen zu hektisch und irgendwie war mir einfach alles insgesamt viel zu durcheinander.Auf der einen Seite waren viele spannende und auch emotionale Szenen mit dabei, die mich wirklich an die Seiten gefesselt hatten, aber es kam immer wieder zu Störungen in meinem Lesefluss und das lag einfach oft an diesen Sprüngen und der schon erwähnten Hektik.
Besonders zum Ende hin wurde mir alles zu verwischt, ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum gerade der letzte Teil so viel dünner war. Besonders hier hätte man Erklärungen benötigt, die über eine einfache Tatsache hinausgehen würden und es hätte im Finale nicht zu diesem „Fingerschnipp-und-alles-ist-erledigt“-Prinzip kommen dürfen. Dadurch fühlte ich mich etwas vor den Kopf gestoßen und war nicht so ganz glücklich am Ende.
Zum Stil… Ja, wer Endgame 1 und 2 gelesen hat, der weiß Bescheid. Und auch dieses Mal habe ich wieder einen (längeren) Moment gebraucht um mich in diese kurzen Sätze einzufinden. Besonders bei An ist es immer wieder auffällig, wie anstrengend das Buch werden kann. Aber auch an sein Gezucke habe ich wieder gewöhnt und es ging dann ganz gut im weiteren Verlauf. =)
Insgesamt war das Buch für mich nun ein recht solider Abschluss mit viele Verlusten, einigen unvorhersehbaren Wendungen, einem erneut gewöhnungsbedürftigen Stil und einem zu schnellen Ende. Klingt nicht wirklich begeistert, aber so richtig schlimm fand ich es nun auch nicht. *haha*

Fazit:
 

Die Trilogie ist beendet und obwohl ich mit dem Ende nicht so ganz zufrieden bin, konnte mich das Buch insgesamt soweit überzeugen, dass ich einen Strich ziehen konnte. Wer Endgame begonnen hat, sollte die Reihe auf jeden Fall auch beenden, es wird spannend und manchmal auch emotional.
3 von 5 Pfotenherzen von mir
[Rezension] Endgame - Die Entscheidung
Habt ihr das Finale schon gelesen? Wie hat es euch gefallen? =)
Ich wünsche euch noch einen wundervollen Abend! ♥[Rezension] Endgame - Die Entscheidung
Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar ♥
[Rezension] Endgame - Die Entscheidung