Rezension: Die Sterne leuchten immer noch von Sarah Ockler

Rezension: Die Sterne leuchten immer noch von Sarah Ockler

Inhalt:

Matt ist tot… gestorben bei einem Autounfall. Neben ihrer Trauer um Matt, hütet Anna auch noch das Geheimnis ihrer 1. Liebe, denn Frankie – Matts Schwester – weiß nichts von den Gefühlen, die Matt und Anna füreinander empfanden.

Ein Jahr ist nun seit dem Tod des Jungen vergangen und nun befindet sich Anna mit Frankie und ihren Eltern im Sommerurlaub in Kalifornien. Laut Frankie soll dieser Sommer der „allerbeste Sommer aller Zeiten“ werden, in dem die zwei Mädchen in 3 Wochen 20 Jungs kennenlernen wollen.

Annas Angst sich auf etwas Neues einzulassen – und Matt dabei zu vergessen – ist allerdings wahnsinnig groß und darüber hinaus würde sie Frankie nur allzu gerne ihr Geheimnis anvertrauen… Doch dann taucht plötzlich Sam auf und Anna verliebt sich ganz unerwartet in ihn. Und wäre das noch nicht genug, so erfährt Frankie auch noch von Annas Liebesbeziehung zu Matt…

Rezension:

Ich habe dieses Buch bereits vor ein paar Tagen beendet, aber irgendwie fehlte es mir bisher in Worte zu fassen, wie unglaublich berührt ich von der Geschichte rund um Anna, Frankie und Matt bin.

Jeder, der selbst in seinem Leben schon einen viel zu frühen Verlust verkraften musste – aber auch jeder, der bisher zum Glück davon verschont blieb – , kann sich von Anfang an absolut in Anna (aber auch in Frankie oder ihre Eltern) einfühlen und sie einfach nur zu gut verstehen. Mit unglaublich viel Feingefühl beschreibt Sarah Ockler in „Die Sterne leuchten immer noch“ die widerstreitenden Gefühle, denen sich Anna ausgesetzt fühlt.

Dies ist auch der Grund dafür, dass mir das ein oder andere Mal tatsächlich die Tränen in die Augen stiegen, denn Annas Gefühlschaos kam beim Lesen so absolut glaubhaft rüber und ich konnte all ihre Gedanken und Empfindungen einfach 100%ig nachvollziehen.

Und trotz all der Traurigkeit strotzt dieses Buch dennoch auch vor Lebenskraft und Lebensfreude, was vor allem zum Ende hin mehr als deutlich wird. Denn es ist unbestreitbar, dass trotz so eines schweren Verlustes das Leben irgendwie weitergeht – weitergehen muss – und dass man einfach zusammenhalten sollte, um die Trauer um einen geliebten Menschen durchzustehen.

Darüber hinaus gibt diese Geschichte unmissverständlich zu verstehen, dass man auch nach dem Tod eines Angehörigen, Freundes etc. keine Angst vor der Zukunft haben sollte, denn man wird niemals vergessen, was einmal war… die Erinnerungen an einen geliebten Menschen werden wir immer in unseren Herzen tragen… ganz egal was das weitere Leben noch so mit sich bringt.

Fazit: Da mir schon während des Lesens von „Die Sterne leuchten immer noch“ absolut klar war, dass dieses Buch mein Lesehighlight des Monats April werden würde, erhält es von mir selbstverständlicherweise 5 von 5 Herzchen.

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

1.000 Dank gehen an den CBJ Verlag für die Bereitstellung dieses wundervollen Rezensionsexemplares!!!


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