[Rezension] Die Geächteten

[Rezension] Die GeächtetenAutorin: Hillary JordanVerlag: Bastei LübbeFormat: TaschenbuchSeitenzahl: 415Preis: €8,99Kaufen? *klick*Reihe: -
Inhalt:Im Amerika der Zukunft landen Kriminelle nicht im Gefängnis, sondern ihre Haut wird je nach Art und Schwere des Verbrechens eingefärbt, sodass sie für jeden erkennbar sind. Das macht sie zu Vogelfreien, die nicht mehr durch das Gesetzt geschützt sind. Hannah ist eine Rote und rot steht für Mord. Wird sie in ihrem neuen Leben zurechtkommen und wird sie überhaupt überleben?
Meinung:Bei diesem Buch handelt es sich um eine Dystopie, die sich dadurch auszeichnet, dass Straftäter keine Haftstrafe erhalten, sondern ihre Haut eingefärbt wird. Rot steht beispielsweise für Mord, Gelb für Diebstahl, Blau für Pädophilie. Sobald sie nach der Verchromung wieder in die Freiheit entlassen werden, verlieren sie all ihre Recht, sodass jeder mit ihnen tun und lassen darf, was er will, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden. Sie dürfen vergewaltigt oder getötet werden, ohne dass der Täter dafür eine Strafe zu erwarten hat.
Hannah hat eine Abtreibung vornehmen lassen, wurde erwischt und daraufhin als Mörderin verurteilt. Das Buch beginnt kurz nach ihrer Einfärbung als Rote und von diesem Zeitpunkt an begleitet man sie in ihrem Leben. Sie kann praktisch gehen wohin sie möchte, da sie jederzeit geortet werden kann. Als Verurteilte ist es für sie allerdings gar nicht so einfach, eine Bleibe zu finden. Quasi die ganze Bevölkerung ist sehr religiös und Abtreibung ist aus diesem und anderen Gründen wohl das schlimmste Verbrechen, das man begehen kann, sodass selbst ihre Familie Hannah verstoßen hat. Ihren Geliebten kann sie auch nicht aufsuchen, da er geheim bleiben muss.
Ich finde die Idee mit der Einfärbung der Haut als Kennzeichen von Kriminellen sehr interessant. Je nach Schwere der Strafe wird die Farbe eine bestimmte Anzahl von Jahren immer wieder erneuert. Diese Dinge erfährt man schon früh im Buch, sodass man nicht lange verwirrt bleibt, sondern viele Fragen sofort beantwortet werden. Was mir außerdem sehr gefallen hat ist, dass man auch erfährt, wie die Lage anderswo auf der Welt ist und was in der Vergangenheit geschehen ist, um diese Veränderungen in der Gesellschaft zu bewirken.Dabei werden Themen behandelt, die ich selbst sehr wichtig finde. Sie wirken aber nicht wie ein Appell, sondern sind Erkenntnisse und Gedanken der Hauptfigur.
Hannah ist eine starke Persönlichkeit, auch wenn man zu Beginn noch nicht viel davon merkt. Sie schämt sich für das, was sie getan hat, auch wenn sie nichts davon bereut. Außerdem ist sie nicht gerade optimistisch, was ihre Zukunft angeht. Im Laufe der Geschichte verändert sie sich aber immer mehr. Sie gewinnt neue Erkenntnisse und ihr Blick auf die Welt verändert sich grundlegend, aber nicht zu plötzlich, sodass diese Entwicklung sehr realistisch wirkt. Sie hinterfragt die Dinge und Geschehnisse immer mehr und mir hat sehr gefallen, dass sie nicht einfach alles hinnimmt.
Wie ihr Weg aussieht ist die meiste Zeit über gar nicht klar und ich wurde von den neuen Geschehnissen fast immer überrascht. Es gibt viele Wendungen in der Handlung, mit denen ich nicht gerechnet hatte, sodass die Spannung, wie es mit Hannah weitergehen wird, immer aufrechterhalten wird.
Fazit:Eine Dystopie mit einem – für mich – neuen Grundgedanken, einer starken und klugen Protagonistin und reichlich Spannung. Keine Kritikpunkte!5/5 Punkten

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