[Rezension] Der Krähenturm von Kerstin Pflieger

[Rezension] Der Krähenturm von Kerstin Pflieger
Klappentext des Inhaltes:
Heidelberg 1771: Ein Hexenjäger, ein Halbvampir und eine mysteriöse Mordserie, die den Menschen das Blut in den Adern gefrieren lässt
„Wenn du dieses Buch findest, bin ich vermutlich tot.“ Als Icherios Ceihn das Tagebuch seines ermordeten Freundes in den Händen hält, ist er entsetzt. Hatte Vallentin gewusst, dass man es auf ihn abgesehen hat? Warum hat er verheimlicht, dass er für den geheimen Orden der Rosenkreuzer arbeitete? Hat dieser etwas mit seinem Tod zu tun? Icherios entschließt sich, im Auftrag des Ordens nach Heidelberg zu gehen und nach Vallentins Mörder zu suchen. Was ihn dort allerdings erwartet, hätte er nie für möglich gehalten.

(Quelle: Amazon)
Meine Meinung:
"Der Krähenturm" von Kerstin Pflieger ist die Fortsetzung von "Die Alchemie der Unsterblichkeit" und somit eine Anknüpfung der Handlung des Hauptcharakters Icherios.
Da ich das Erstlingswerk hierzu leider nicht gelesen habe, kann ich nicht sehr viel über dessen Vorgänger schreiben und mir auch kein Urteil darüber bilden, welches der Teile das Bessere ist. Doch der Krähenturm hat mich sehr überzeugen können, vorallem da man es auch gut ohne die Vorgeschichte zu kennen, bestens lesen kann. Das Buch ist sehr temporeich angelegt und man befindet sich während des Lesens in einer Achterbahn der Ereignisse, die einem fortwährend in Atem hält.
Somit ist Konzentration gefragt um jedes Detail mitzubekommen, damit man am Ende den ganzen komplexen Handlungsstrang versteht.
Was mir sehr gut an dem Aufbau der Geschichte gefällt sind die verschiedenen Erzählperspektiven, Ich finde dass eine solche Methode das Buch immer etwas auflockert und es noch interessanter macht, da man so viel mehr von den Personen erfährt und von dessen Handlungsmotiven. Soll heißen ich habe es gerne wenn ich in verschiedene Personen im Buch schlüpfen kann, um somit einen näheren Bezug zu ihnen aufzubauen.
Ich finde der Story haftet eine besondere dunkle und düstere Atmosphäre an, die ich nicht unbedingt als gruselig benennen würde, aber ein Hauch von Dunkelheit ist definitiv vorhanden.
Zum Cover kann ich nur sagen, dass ich persönlich nicht gerade ein Fan von dieser Zeichnung bin. Ich finde es hat etwas kindliches an sich und wäre ich nicht auf dieses Buch aufgrund einer Leserunde gestoßen, so hätte ich es niemals in die Hand genommen, da das Cover mich nicht wirklich anspricht.
Bereits der Anfang des Buches hat mich besonders glücklich gemacht^^ Da der Handlungsort mit Heidelberg quasi in meiner Ecke liegt und das Beginndatum der Story auch noch der 18.10. ist (mein Geburstag) hat es förmlich schon extra Punkte bei mir eingeheimst^^ Doch mal abgesehen von diesen echt netten und lustigen Zufällen fand ich das sehr ereignisreiche Abenteuer von dem jungen Gelehrten Icherios sehr gelungen. Dieser wird von seinem Auftraggeber dem Orden Occulto nach Heidelberg geschickt, um dort die ungewöhnlichen Vorfälle die dort zugegen sind und vor allem dessen Leiter zu beobachten, alles natürlich unter dem Mantel des Schweigens....daher wird er als Medizinstudent eingeschleust. Bald gerät er in einen Strudel aus merkwürdigen und tödlichen Vorgängen.
Bei dessen Aufklärung er nicht nur beteiligt ist, sondern auch eine ganze Liga von außergewöhnlichen Charakteren und Wesen^^ Angefangen von einer Hexe, Vampiren und nicht zu vergessen der Schattenmann, der mir speziell sehr gut als Figur gefiel, ist wirklich alles dabei was das Herz begehrt.
Doch wer ist Feind und Freund?
Dass einige von ihnen letztendlich kein gutes Schicksal erwartet und es nicht wie gewohnt Friede, Freude, Eierkuchen zugeht, finde ich sehr gut und der Realität entsprechender, als bei so manch anderen Büchern.
Nebenbei versucht er auch noch ein ganz besonderes Heilmittel herzustellen, dessen Wirkung er dringend benötigt.
Während einige Szenarien für mich etwas skuriel und bizarr waren, wie ein ganz spezieller Angriff auf ihn oder auch das Auftauchen von Meerjungfrauen, sind andere Wesen/Gestalten sehr nach meinem Geschmack.
Icherios als ein etwas anderer Held, der mich im Laufe der Geschichte immer mehr von sich überzeugt hat, obwohl er als "Fast-Vampir" ziemlich zimperlich und ängstlich auftritt.
Dass sich jedoch kleine Fehler in die Geschichte eingeschlichen haben, konnte ich selber zwar nicht beim Lesen feststellen, aber aufgrund von anderen Rezensionen konnte ich die Irrtürmer tatsächlich im Nachhinein nachvollziehen, Um was es sich hierbei jedoch handelt, verrate ich jedoch nicht^^
Ich fand das Buch wirklich sehr gelungen und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung die sicherlich erscheinenen wird. :-)
Buchinformationen:
Verlag: Goldmann Verlag, ISBN: 978-3442476794, Preis: 12,00 €

Autoreninformation:
Kerstin Pflieger wurde 1980 in einer Surferfamilie hineingeboren.
Duch reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens lernte sie unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung.
Nach ihrem Debüt Roman "Die Alchemie der Unsterblichkeit" ist "Der Krähenturm" ihr zweiter Roman bei Goldmann.

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