[Rezension] Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte von Noel Hardy

[Rezension] Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte von Noel HardyInhalt  

Emma ist das, was man wohl einen richtigen Pechvogel nennt. In ihrem Leben läuft alles schief und eine Katastrophe jagt die nächste. Als sie dann auch noch in ihrem Job als Restauratorin von einem Gerüst fällt, dabei fast stirbt und im Krankenhaus dann auch noch fälschlicherweise operiert wird, hat sie die Nase endgültig gestrichen voll.


Ihr Entschluss steht fest, sie verklagt ihren Schutzengel...doch mit der Resonanz hat sie nicht gerechnet, denn plötzlich steht sie ihrem Schutzengel gegenüber, denn dieser soll die ganze Sache aus der Welt schaffen...

Meine Meinung
 

"Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte" war ein klarer Fall von Cover-Opfer. Auch der Klappentext klang toll und so habe ich es mir vor einigen Wochen gekauft. 
Emma ist in der Tat nicht gerade eine Glückskind. Was auch immer sie anfasst geht kaputt bzw. schief und ich kann gut nachvollziehen, dass sie daran verzweifelt. Generell kommt mir Emma jedoch sehr tollpatschig, sehr überdramatisch und ziemlich miesepetrig vor, was mir ihre Person nicht gerade näher gebracht hat.
Als das Fass dann letztlich überläuft, steht Emma's Entschluss fest...sie wird ihren Schutzengel verklagen und das zieht einen ganzen Rattenschwanz an Geschehnissen hinter sich her...
Ich muss sagen, dass ich die Story bis zum Auftauchen des Schutzengels ganz okay fand...weder super, noch schlecht, einfach okay. Aber ab dem Auftauchen des Schutzengels wurde mir die Story ganz schnell über. Ich konnte an dem Buch weder etwas weihnachtliches, noch etwas weises oder gar charmantes finden....es kam mir eher vor wie eine seichte Auseinandersetzung mit verschiedenen Konfessionen und der Glaubens-Ansicht des Autors. Beim Lesen war ich abwechselnd genervt, gelangweilt und erstaunt, manchmal auch alles zusammen.

Natürlich hatte die Story ihren roten Faden und Emma's Geschichte hat auch etwas unterhaltsames, aber ich kann die fast schon nebenbei eingestreuten Bemerkungen über Gott und Himmel gar nicht gut finden und habe mich an ihnen sehr gestört- Achtung Spoiler: Gott hört eh fast nie zu? Der Himmel und die Hölle fusionieren und Gott hört auf Gott zu sein und der Teufel hört auf der Teufel zu sein? - Sorry, aber das ist für mich ohne Worte. 


Dies ist allerdings eine ganz persönliche Ansicht und manch anderen Leser stört das vielleicht ganz und gar nicht.

Für mich zog sich die Story allerdings in die Länge und ich war mehrmals versucht den Roman abzubrechen, habe mich dann aber zum weiterlesen gezwungen. Auch wenn ich die oben angeführten persönlichen Störfaktoren beiseite lasse, kann ich mich für die Story einfach nicht erwärmen. Die Dinge sind mir zu nebulös, zu wirr und zu ungeschliffen, der Roman ist nicht in sich stimmig und er kann nicht wirklich fesseln.

Schade, denn ich hatte mich sehr aufs Lesen gefreut! Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es sich hier um meine ganz persönliche und subjektive Meinung handelt. Ich bin mir sicher, dass es etliche Leser gibt, die von diesem Roman begeistert sind. Ich persönlich gehöre nur eben nicht dazu.


Von mir gibt es für diesen Roman 2 von 5 Sternen.
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Noel Hardy wurde in Berlin geboren.  Er ist Drehbuchautor und Schrifsteller, verheiratet und lebt derzeit in München.
Erscheinungsdatum:  14. Oktober 2013 
Ausgabe: Taschenbuch  
VerlagHeyne Verlag
Seitenanzahl: ca. 224 Seiten  
Preis: ca. 8,99€    
ISBN: 978-3453410381

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