[Rezension] Das kalte Herz der Schuld

[Rezension] Das kalte Herz der SchuldDas kalte Herz der Schuld

Erscheinungstermin: 12. September 2011

Autorin: Anna Jarzab

Verlag: cbt

Preis: 8,99 € (broschiert)

Seiten: 448

ISBN: 978-3-570-30767-0

Originaltitel: All Unquiet Things (Hardcover, Paperback, eBook, Audio CD)

Leseprobe

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Meine Bewertung

[Rezension] Das kalte Herz der Schuld

 

Inhalt: Auch ein Jahr nach Carlys tragischem Tod, kann ihr Exfreund Neily den Mord an seiner ersten großen Liebe einfach nicht vergessen. Und das obwohl der mutmaßliche Mörder schon längst gestellt und zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Carly soll nicht von irgendeinem Menschen ermordet worden sein, sondern von ihrem Onkel, dem Vater ihrer besten Freundin und Cousine Audrey.
Eines Tages wird Neily von Audrey darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Vater unschuldig sein könnte, selbst, wenn er ein Motiv für den Mord hat. Und plötzlich beginnt auch Neily die Schuldfrage von Carlys Onkel zu hinterfragen und begibt sich gemeinsam mit Audrey auf eine Reise in die Vergangenheit. Gemeinsam lassen sie das Leben von Carly Revue passieren und müssen entdecken, dass Carly düstere Geheimnisse hatte.

Meine Meinung: Klares Highlight im Buch sind die Figuren Neily und Audrey, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Nicht nur die Charaktere an sich, sondern auch der regelmäßige Perspektivenwechsel innerhalb des Buchs, machen nicht nur den Charme der Geschichte aus, sondern bieten aufgrund der Figurenhandlungen auch den nötigen Anteil an Spannung und Nervenkitzel. Dieser kommt für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu spät auf, nämlich auf den etwa letzten 100 Seiten. Ein wenig zu spät für Thriller, wie ich finde, selbst, wenn er an Jugendliche gerichtet ist.

Zwar ist Carlys Ermordung und die Aufdeckung des Mörders immer Hauptthema des Buchs und bietet an sich so schon eine Grundbasis an Spannung, doch überwiegen anfangs Rückblenden aus Carlys und Neilys Beziehung und die der beiden Cousinen. Hier gelingt es der Autorin sehr gut, eine emotionale und teils auch dramatische Atmosphäre zu schaffen, die ohne Zweifel zu begeistern vermag und unter die Haut geht. Trotzdem sollte eine solche Behandlung bei einem Thriller nicht im Vordergrund stehen bzw. der im Klappentext angekündigten Handlung nicht die Show stehlen.

Die Figuren sind von der Autorin allesamt hervorragend gezeichnet worden. Sie deckt mit ihren erschaffenen Personen sämtliche Charakterzüge ab, die man sich nur vorstellen kann. Gerade die Protagonisten Neily und Audrey sind mir bereits sehr früh während des Lesens ans Herz gewachsen und ergeben aufgrund ihrer verschiedenen Eigenschaften ein herrliches Duo. Die Gespräche der Beiden sind nicht selten zum Brüllen komisch, triefen vor Sarkasmus und sind nur wenige Seiten später melancholisch und unglaublich emotional, dass sie beinahe zu Tränen rühren. Mit ihren Figuren ist Anna Jarzab ein sehr schöner Mix gelungen, der für tolle Lesestunden sorgt.

Was aber besonders positiv hervorzuheben ist, dass ich mich von der Autorin tatsächlich auf die falsche Fährte habe führen lassen und an keiner Stelle dem wahren Mörder auch nur ansatzweise habe erahnen können. Alle Jugendthriller, die ich vor diesem Buch gelesen habe, waren für meinen Geschmack ein wenig zu vorhersehbar, so ganz anders, wie ich es von alteingesessenen Thrillerautoren/-autorinnen, die Bücher für Erwachsene schreiben, gewohnt bin. Doch nicht so Anna Jarzab. Ihr ist es hervorragend gelungen mich in die Irre zu führen, sodass die Auflösung der Geschichte für mich wirklich sehr überraschend war. Ein klarer Pluspunkt für dieses Buch.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem Jugendthriller mit tollen Charakteren, einer spannenden, aber oftmals auch emotionalen, Geschichte ist, der liegt mit diesem Buch genau richtig.

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