*Rezension* - Das Flammenmädchen von Samantha Young

http://www.mira-taschenbuch.de/programm-fruehjahrsommer-2014/darkiss/flammenmaedchen/"Das Flammenmädchen" war mein erstes Buch der Autorin Samantha Young und ich war sehr gespannt, was mich hier erwartet. Die junge Ari ist mit ihrem Leben nicht wirklich zufrieden. Ihr Vater hat keinen Blick für sie und ihr bester Freund Charlie ist nicht mehr so, wie er früher einmal war. Normale Probleme eines Teenagers? Ja, irgendwie schon. Allerdings nur so lange, bis Ari 18 Jahre alt wird...
Der 18. Geburtstag der jungen Ari ist für sie ein großer Schritt. Das liegt vor allem daran, dass sie plötzlich in Mount Qaf landet und sie sich im Reich der Dschinn befindet. Hier erfährt sie Dinge über ihre Herkunft, die sie vielleicht lieber gar nicht gewusst hätte und zu allem Übel ist da auch noch Jai, der zu ihrem Schutz abbestellt wird und irgendwie ja auch ziemlich heiß ist.
Das Buch lebt vor allem von den drei Hauptcharakteren Ari, Charlie und Jai. Die Autorin hat hier facettenreiche Figuren erschaffen, die sich schon während dem ersten Band der Reihe interessant entwickeln. Auch wenn der Einstieg in die Geschichte für mich ein wenig langatmig war, hat mich besonders interessiert, wie es mit den Charakteren voran geht.
Ari ist ein typischer Teenager mit typischen Problem. In der Nacht ihres 18. Geburtstages muss sich sich jedoch einem neuen Wissen stellen. Entgegen meiner Erwartung geht sie mit diesem Wissen relativ erwachsen um, was mir gut gefallen hat. Ein Stück ihrer Naivität kann sie jedoch nicht ablegen und das sind ihre Gefühle für Charlie. Charlie selbst ist mir ehrlich gesagt nicht ganz so geheuer. Ich weiß noch nicht, was ich von ihm halten sollte, denke aber, der Charakter hat viel Potential. Ganz anders dagegen Jai. Er scheint von Anfang an von einem besonderen Zauber umgeben zu sein, den ich als Leser spüre und dem auch Ari sich nicht entziehen kann.
Die Welt der Dschinn ist spannend aufgebaut. Ich brauchte jedoch einen Moment, um die ganzen Verbindungen und Zusammenhänge zu erkennen, die aber gut dargestellt werden. Die Autorin hat hier in ihrem Buch viele Fäden verwoben und ist damit manchmal ein wenig verwirrend geworden, klärt Fragen jedoch im Laufe des Buches auf. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und sorgte für einen guten Lesefluss.
Dieses Buch hat alles, was ein guter Jugendroman braucht. Die leicht lang gezogenen Stellen kann man verzeihen, denn hier bahnt sich eine wirklich interessante Geschichte an und ich bin auf Band 2 gespannt. 4 von 5 Kleeblättern.
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