[Rezension] Dämonentochter -Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout (Convenant #1)

[Rezension] Dämonentochter -Verbotener Kuss von Jennifer L. Armentrout (Convenant #1)Dämonentochter - Verbotener Kuss
by Jennifer L. Armentrout
Series: Covenant #1
Published by cbt
on March 10th 2014
Genres: Fantasy, Humor, Mythologie, Romance, YA-Book, Young Adult
Pages: 448
Format: Paperback
Source: Rezensionsexemplar
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four-stars

Alex‘ Mutter wurde von Dämonen verwandelt und macht nun Jagd auf Menschen. Einzig Alex kann sie aufhalten. Doch sie ist noch keine voll ausgebildete Dämonenjägerin. Als Alex‘ Mutter einen Freund ihrer Tochter entführt, bleibt Alex keine Wahl. Sie zieht in einen Kampf auf Leben und Tod, und stellt sich allein ihrer größten Angst ..

RomanzeDreiecksbeziehungParanormale WesenMythologie


 Kaufgrund

Ich persönlich bin ja ein ganz großer Fan der griechischen Mythologie und daher musste ein Buch mit Anlehnung an dieses Thema auch unbedingt in mein Bücherregal einziehen. Zumal das Buch bereits seit Monaten auf meiner Wunschliste lag. Auch hier halt, auf englisch gesehen, gemerkt und dann auf deutsch gekauft. Das Cover hat mich hier weniger angesprochen, nur auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich bin kein Lila-Fan und die Flammenblume war mir etwas zu einfach, aber es hat seinen Sinn erfüllt, da es meine Aufmerksamkeit erregt hat.

 Meine Gedanken zum Buch

Über das Buch selber hatte ich schon einiges gehört. Einige hatten es mit der Vampire Academy verglichen und es daher am Anfang nur für einen Abklatsch gehalten. Andere wiederum haben die Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout bereits gelesen und waren der Ansicht, das Paar besser harmoniert. Ich kann jedoch von Glück reden, dass ich völlig unbelastet an diese Geschichte gehen konnte. Ich kenne weder die Vampire Academy Reihe noch habe ich den ersten Band der Lux Reihe gelesen.

Aus diesem Grund konnte mich der erste Band der Dämonentochter Reihe auch schnell für sich gewinnen. Die Handlung selber fing bereits sehr spannend an. Jennifer L. Armentrout hält uns nicht lange auf die Folter, sondern kommt schnell auf den Punkt und so beginnt Dämonentochter – Verbotener Kuss auch gleich mit einem Angriff der Daimon und bringt uns Alex in einer Art und Weise näher wie es selten der Fall ist. Wir lernen Alex gleich in einer extrem Situation kennen und genau das hat mir sehr gut gefallen. Neben diesem Aspekt wie ich als Leser an die Handlung heran geführt wurde hat mir die Handlung und vor allem die Ideen sehr schnell zugesagt. Jennifer L. Armentrout serviert uns die Informationen zu den einzelnen Gruppen und deren Stellung in der Göttergruppe auf dem Silbertablett. Sie spart hier wirklich nicht mir Infos und dadurch hatte auch ich schnell den Überblick und musste mir nichts zusammen reimen. Obwohl das Buch in den Jugendbuchbereich gehört besitz die Handlung auch einen gewissen Grad an härte, was meiner Ansicht nach der Handlung nur zu gute kam. Wie kann man von Kriegern und Wächtern schreiben, wenn man mit Wattebällchen wirft? Nein, hier geht es auch mal gröber zu.

Alex ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack. Sie ist mutig, humorvoll und wen sie ein Mann wäre würde ich sagen sie hat Eier in der Hose. Eine graue Maus ist Alex in keinster Weise und sie bricht auch gerne einmal die Regel. Da sie eines Tages Wächterin werden möchte passt diese Art auch sehr gut zu ihr. Gerade in den Trainigsmomenten habe ich sie geliebt. Sie hat nie gejammer und auch nie aufgegeben. Das fand ich persönlich ziemlich beeindruckend und erfrischend. Endlich einmal eine Protagonistin, die zwar mit dem Herzen fühlt, sich aber davon nicht zu sehr ins Naivchen verwandelt. SUPER!

Klar hat Alex auch einen männlichen Gegenspieler in Form von Aiden, der mir im Laufe des Trainings und wie er Alex behandelt sehr ans Herz gewachsen ist. Das man sich in ihn verlieben kann glaube ich der Autorin und Alex sofort. Was die Seth angeht kann ich mich noch nicht so richtig entscheiden. Dafür hatte er in diesem Band einfach noch zu wenig Szenen. Neben den Hauptcharakter konnten mich auch die Nebenfiguren überzeugen.

“Es gibt einen Unterschied zwischen Liebe und Begehren. Manchmal ist das, was du fühlst, unmittelbar und ohne Sinn und Verstand.”

Hört sich doch alles sehr positiv an und genau das wäre auch so geblieben, wenn nicht die Sache mit den Halbblütern und den Reinblütern gewesen wär. Diese ständige Erinnerung oder auch Wiederholung, dass diese beiden Gruppen auf keinen Fall zusammen gehören und sich verlieben dürfen ging mir im Laufe der Handlung auf die Nerven. Ich hatte das schon bei der ersten Erwähnung verstanden. Dass man darauf im Verlaufe des Buches vielleicht noch einmal erinnert ist ja okay, aber das bei jedem Gefühlsausbruch von Alex wieder lesen zu müssen war dann doch anstrengend. Ich möchte das jetzt hier nicht zu sehr ausbauen aber es hat mich so sehr gestört, dass es dafür wirklich einen vollen Punktabzug gibt. Da hätten die Andeutungen wie bei Harry Potter auch gereicht. 

Einen weiteren kleinen Abzug gibt es von mir auf Grund des Schreibstils. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich die Sätze und Dialoge nicht so flüssig lesen lassen. Diesen Umstand habe ich in meiner Bewertung jedoch nicht einfließen lassen, da ich dieses Manko bereits in einer anderen Rezension gelesen hatte. Hier hat die Rezensentin sowohl die deutsche als auch die englische Ausgabe gelesen und darauf hingewiesen, dass die Dialoge im Original viel besser seinen. Die Tatsache das dies hier nicht der Fall ist ist daher meiner Meinung nicht der Autorin zu zuschreiben, sondern dem Übersetzer und das möchte ich hier nicht in die Wertung einfließen lassen.

Ansonsten hat wirklich alles gestimmt. Die Charaktere waren gut, die Handlung war toll, da sie nicht allzu sehr vorhersehbar war, bis auf eine Stelle, die man sich gleich denken konnte und sie war aktionreich. Die Ideen waren zum Teil neu und gut verarbeitet. Auch wenn das Buch mit einem guten Cut in Alex leben endet freue ich mich den zweiten Band bald lesen zu können und hoffe das sich die Story hier noch mehr entwickelt.

Der Weltenaufbau

Zum Weltenaufbau ist hier nicht viel zu sagen, denn die Handlung von Dämonentochter selber spielt in unserer Zeit und ist daher nicht viel anders. Der einzige Unterschied ist sicherlich die Welt in der sich das Convenant befindet. Die Insel auf der sich das Convenant befindet ist von der sterblichen Welt etwas abgeschottet und daher herrschen dort etwas andere Verhältnisse. Allerdings erfahren wir nicht sonderlich viel davon. Diese Tatsache finde ich hier jedoch nicht so schlimm, denn ich weiß das sich die gesamte Handlung auf 5 Bände aufteilt. Warum daher schon alles in einem Band verwenden. Hier gilt: weniger ist mehr.

Abschließend ist zu sagen...

Mit dem erste Band der Dämonentochter Quintologie, gelingt Jennifer L. Armentrout einen guten Einstieg in das Jugendbuchgenre. Mit einer taffen Heldin, einem männlichen Gegenpart zum verlieben und vielen erfrischenden Ideen konnte mich der der erste Band wirklich mit reißen. Bis auf die eine Schwäche, die für mich elementar war und auch einen ganzen Punkt in der Bewertung kostete stimmt hier für mich fast alles. Ich hoffe die Autorin kann sich im nächsten Band noch steigen und fasziniert mich wieder mit tollen Ideen und witzigen Dialogen. Ein Muss für alle Mythologie Fans, die eine starke Heldin bevorzugen. Mein Tipp, solltet ihr bisher noch kein Buch der Autorin gelesen haben fangt doch am besten mit diesem Band einfach an, so könnt ihr euch mit den anderen Büchern nur noch mehr steigern.

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About Jennifer L. Armentrout

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Jennifer Armentrout ist eine amerikanischen Bestseller-Autorin. Sie schrieb international sehr erfolgreiche Young-Adult-Romane, bevor ihr mit dem New-Adult-Roman »Wait for You« ihr bisher größter Erfolg gelang. Jennifer Armentrout lebt in Martinsburg, West Virginia.

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Rating Report

Handlung

Charaktere

Schreibstil

Spannung

Genre Wertung

Overall: 4.1

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  • Debüt Challenge 2013/2014

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