Rezension Corina Bomann: Die Samurai Prinzessin 01 - Der Spiegel der Göttin

Rezension Corina Bomann: Die Samurai Prinzessin 01 - Der Spiegel der Göttin





Gebunden:336 Seiten Preis:14,99€  Sprache:Deutsch Verlag:Baumhaus (Erschienen am: 16. August 2013) ISBN: 3833902426 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14-17 Jahren (Hier direkt bei Amazon kaufen) Informationen zur Reihe
  1. Der Spiegel der Göttin
  2. Das Juwel des Wassers 
Kurzinformationen Tomoe wird sich rächen! Seit ihre Familie heimtückisch ermordet wurde, lebt die 15-Jährige in einem abgelegenen Kloster, wo die Mönche sie die Kampfkunst der Samurai lehren. Doch längst ist die mutige Kämpferin von den Göttern für Größeres auserwählt worden. Sie soll dafür sorgen, dass die drei Throninsignien nicht in falsche Hände geraten. Auf der Suche nach dem Spiegel der Sonnengöttin Amaterasu gerät Tomoe in die Machtkämpfe zwischen zwei verfeindeten Familien. Dabei lernt sie den Fürsten Yoshinaka kennen, der schon bald mehr ist als ein Verbündeter - (Quelle: amazon.de) Informationen zum Autor Rezension Corina Bomann: Die Samurai Prinzessin 01 - Der Spiegel der GöttinCorina Bomann, 1974 in Parchim geboren, entdeckte die Welt der Bücher schon recht früh für sich. Als Kind verzierte sie die Exemplare der heimischen Bibliothek mit eigenen "Wachsstift-Illustrationen", später, als sie das Schreiben erlernt hatte, begann sie, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Langeweile in Schule und Bus füllte sie mit viel Fantasie aus, sodass aus kleinen Geschichten bald ganze Romane wurden, die zunächst mehrere Kladdehefte füllten. Die Hefte und eine alte Schreibmaschine wichen nach und nach dem Computer; ihre Geschichten entstiegen den Schubladen und fanden ihre Heimat bei Verlagen. Noch heute lebt Corina Bomann in Mecklenburg und nutzt die traumhafte Ruhe und wunderbare Landschaft, um ihre Romane zu spinnen. In ihrer zweiten Heimat Berlin lässt sie sich dagegen vom Puls der lebendigen Stadt inspirieren. Ihre große Liebe gilt der Geschichte, und so finden sich auch in ihrem neuen Roman "Die Schmetterlingsinsel" historische Elemente, die geschickt mit dem Heute verwoben werden. (Quelle: amazon.de) Erster Satz
Die Krieger formieren sich zur Schlacht.

Eigene Meinung DasCover finde ich ganz schön. In meinen Augen ist es nicht suuuuper toll, aber auch nicht todlangweilig. Die Charaktere sind in meinen Augen ein bisschen schwierig gewesen. Tomoe ist unsere Protagonistin. Sie ist sehr taff und mutig, was vor allem an ihrem schweren Schicksalsschlag liegt und der Erziehung des Klosters. Oftmals wirkt sie eher wie ein Junge als wie ein Mädchen. Hiroshi ist ihr Lehrmeister, der meist sehr distanziert und zugeknöpft ist als alles andere - dennoch hat auch er seine "zärtlichen" Seiten. Kitsune ist eine Fuchsfrau. Sie ist sehr hämisch und wirkt manchmal falsch, dabei kann sie auch sehr hilfreich sein. Der Schreibstil ist zu Beginn eher zähflüssig und langatmig, Spannung ist auf den ersten 130 Seiten kaum vorhanden. Man hat das Gefühl es zieht und zieht und zieht sich. Jedoch wird der Schreibstil  mit der Zeit  flüssiger und ist nicht mehr so langatmig. Die Sprache ist in meinen Augen eher hoch gestoßen, was aber durchaus zum Romantyp passt. Der Grundgedanke der Story hat mir sehr gut gefallen. Tomoe erleidet einen schweren Schicksalsschlag als sie ihre Eltern verliert. Sie gelangt in ein Kloster, wo sie gelehrt und ausgebildet wird. Dort erwartet sie außerdem eine große Aufgabe, um die es sich im Roman dreht. Zu Beginn des Romans werden dem Leser schon relativ viele Fremdwörter "um die Ohren gehauen", welche die Autorin aber auch sofort erklärt - sonst wäre der Leser auch zutiefst verwirrt. Der Einbau der Fremdwörter hat mir persönlich gut gefallen, da ich mich so noch besser in die Story ein denken konnte. Zu Beginn hätte ich nicht gedacht, dass dieser Roman ein Fantasyroman ist - bis auf einmal Fantasywesen vorkommen. Ab dem Punkt hat die Autorin an eben diesen aber auch nicht gespart. Beginnt der Roman in meinen Augen etwas schleppend, so wird er ab einem bestimmten Punkt deutlich spannender. Von da an werden auch mehrere Überraschungen in den Roman eingebunden. Die Charaktere fand ich persönlich irgendwie nicht so überzeugend, dies liegt aber vor allem daran, dass sie mir zu grob umrissen waren. Wir haben gar keine wirkliche Chance sie einmal näher kennen zulernen, weswegen wir sie als Leser mehr oder weniger oberflächlich betrachten.
Auch die Gefühle haben keine wirkliche Chance den Leser zu ergreifen. Vor allem die romantischen habe ich als alte Romantikerin vermisst, denn die blieben eigentlich komplett auf der Strecke.
Ganz schrecklich finde ich den Prolog. Er nimmt extrem viel weit vorweg und hat nicht einmal einen Zusammenhang zum Buch. Grausam - da würde ich glatt jedem Leser raten, diesen nicht zu lesen.
Der Cliffhanger ist in sich abgeschlossen und beendet das Buch gut. Gleichzeitig macht es auch direkt neugierig auf den nächsten Band.
Mein Fazit Corina Bomans Roman "Die Samurai Prinzessin" hat einen schönen Grundgedanken, der jedoch in meinen Augen noch sehr ausbaufähig ist. Ihr Roman hat mich schön unterhalten - aber das war es auch fast schon wieder. Die Gefühle kommen zu kurz und können den Leser so keine bleibende Erinnerung hinterlassen. Ein schöner Ansatz, dessen Folgeteil ich lesen werde, in der Hoffnung, dass sich die kleineren Mängel dieses Romans dort verbessern.



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