Rezension: Alles muss versteckt sein von Wiebke Lorenz


Rezension: Alles muss versteckt sein von Wiebke Lorenz
Rezension: Alles muss versteckt sein von Wiebke Lorenz
Buch: Alles muss versteckt sein   Autor: Wiebke Lorenz  ISBN: 978-3896674692Verlag: Blessing VerlagSeiten:352
Klappentext des Inhaltes:
Ihre Gedanken sind mörderisch, ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen. Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint …
(Quelle:Blessing Verlag)

Meine Meinung:
Alles muss versteckt sein“ von Wiebke Lorenz ist ein äußerst subtiler und spannender Thriller, der unter die Haut geht!
Obwohl mich der Anfang an sich nicht gerade fesselte und eher ruhig anfängt, hat sich das jedoch relativ schnell gelegt und ich war nicht nur von der Thematik sondern auch vom Schreibstil hin und weg. Bis zum Schluss konnte ich es nicht mehr aus den Fingern legen, da ich unbedingt erfahren wollte wie es ausgehen würde und die Auflösung hat mich dann doch noch überraschen können, da ich selber das Rätsel nicht komplett lösen konnte.Und das ist mehr als selten bei Thrillern, da man meistens schon vor dem Ende den Täter entlarven kann.
Das Buch hat auch einige bedrückende Momente, besonders wenn der Leser mehr von dem Krankheitsbild einer Zwangsvorstellung erfährt. Da man wirklich schon alleine von der Vorstellung ,dass man seine Gedanken plötzlich nicht mehr im Griff hat, und die einem ohne Vorwarnung mit brutaler Kraft im Kopf herumspuken können , in eine Art tiefes Loch fallen kann.
Auch die leicht verzweifelte und hoffnungslose Stimmung die in der Psychatrie rund um Marie herrscht , transportiert eine ganz spezielle Stimmung zum Leser.
Marie , die sich aufgrund des Mordes an ihrem Schriftsteller Freund Patrick in dieser Anstalt befindet, hat schon bereits am Anfang während wir sie dort kennen lernen dürfen bereits mit ihrem Schicksal abgeschlossen und fast resigniert. Doch nach und nach versucht sie zusammen mit ihrem Arzt über ihre Krankheit zu sprechen und dabei tauchen langsam immer mehr Zweifel auf, ob sie ihn wirklich nachts abgestochen hat.....denn eine Erinnerung an diese Nacht fehlt ihr bislang gänzlich.... Doch wer sonst sollte ihn genauso umgebracht haben, wie sie es sich schon mehre Male in ihrem Kopf vorgestellt hatte? Aber hat sie nicht bereits damals von einer Freundin gelernt, dass Denken nicht Handeln ist? Oder hat sie womöglich durch Alkoholeinfluss ihre Hemmungen verloren und ist zur Tat geschritten? Denn die Beweise sprechen erdrückend gegen sie und auch ihre eigene Gedanken.
Während sie Stück für Stück das Puzzle zusammensetzt, taucht der Leser durch ihre Erzählungen in ihre Vergangenheit ein und erfährt durch welchen erlebten Schicksalsschlag die Gewaltfantasien ausgelöst wurden. Wir dürfen teilnehmen an ihrer ganz eigenen Hölle, die sie jedesmal mit ihren brutalen und schockierenden Vorstellungen erlebt und ihre Verzweiflung darüber.
Auch andere Patienten und deren Krankheitsbilder werden kurz angeschnitten und letztendlich reift in Marie eine Feststellung: „ Hass und Häme, das ist es, was sie alle hier zusammenschweißt, und jeder freut sich , wenn der andere noch beschissener dran ist als er selbst!“ Leider trifft dies auch immer mehr im wirklichen Leben zu und letztendlich sind wir Menschen alle ein wenig „krank“!
Die Charaktere rund um Marie sind alle sehr gut ausgearbeitet worden und wir lernen nicht nur ihren Ex Mann kennen, der immer noch besorgt um ihr Wohlergehen zu sein scheint, sondern auch die Geschwister von ihrer neuen Liebe Patrick, der nun tot ist.
Auch hier herrscht trotz der vorhandenen Geschwisterliebe Eifersucht und Spannungen.
„Alles muss versteckt sein“ von Wiebke Lorenz geht wirklich unter die Haut! Ein Thriller der wirklich überzeugt hat.
Rezension: Alles muss versteckt sein von Wiebke LorenzVon mir bekommt es 5 von 5 Punkten!
Danke!
Vielen lieben Dank an das Leser Welt Forum und an  den Blessing Verlag für dieses Rezensionsexemplar und für die tolle Leserunde!


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