[Rezension] 100 Bücher, die die Welt noch braucht von Hans-Christian Biller, Sabine Maja Bremermann und Lars-Christopher Voigts

100 Bücher die die Welt noch braucht Hans-Christian Biller Sabine Maja Bremermann Lars-Christopher Voigts

hier erhältlich: *klick*

x Autoren: Hans-Christian Biller, Sabine Maja Bremermann, Lars-Christopher Voigts
x Originaltitel: 100 Bücher, die die Welt noch braucht
x Genre: Sachbuch/Humor
x Erscheinungsdatum: 17. November 2014
x bei Goldmann
x 224 Seiten
x ISBN: 3442158230
x zur Leseprobe: *klick*

Klappentext:

Jetzt endlich auch in Druckbuchstaben

100 fantastische Bücher in Wort und Bild, an die sich weder die großen, noch die ganz großen Literaten je gewagt hätten.
Allesamt in einem Band: Urkomisch, unverzichtbar und völlig frei erfunden.

Achtung: Lesensgefahr!

Rezension:

“100 Bücher, die die Welt noch braucht” entstand in Zusammenarbeit von Hans-Christian Biller, Sabine Maja Bremermann und Lars-Christopher Vogits, und ist kein Buch, das ich mir normalerweise kaufen würde, da mir solche Aufzählungsbücher eigentlich überhaupt nicht zusagen. Es wurde mir ungefragt vom Verlag zugeschickt und so habe ich es einfach mal ‘ausprobiert’.

Wie der Titel schon vermuten lässt, findet der Leser in diesem Buch 100 Mal jeweils auf der rechten Seite ein fiktives Buchcover und auf der linken Seite sinnigerweise den ebenfalls erfundene Klappentext dazu – der Hintergrund wurde farblich immer an das Buchcover angepasst, sodass das Werk ziemlich bunt daherkommt.

Auch wenn ich diese Art von Buch eigentlich nicht mag, muss ich dennoch zugeben, dass ich doch recht häufig über die absurden, nerdigen und auch witzigen Ideen lachen musste. So zum Beispiel ein Krimi mit dem Titel “Der ‘Rabe’ bringt den ‘Rotkohl’ im ‘Koffer’ vorbei”, wobei sich die in Anführungszeichen gesetzten Decknamen auch im Klappentext großzügig fortsetzen, oder “Wie du schon sagtest: Ich zitiere dich”, wobei ich “Hoolmädchenreport” noch besser fand.

Ich denke, wenn man sich dieses Buch kauft, ist man sich darüber im Klaren, dass man es nicht mit anspruchsvoller Literatur oder einer guten Geschichte zu tun hat. Man hat etwas in der Hand, in das man während verschieden langer Wartezeiten mal reinlesen kann – z. B. auf der Toilette, beim auf-den-Bus-warten oder beim in-der-Warteschleife-hängen.

Fazit:

Ein witziger Zeitüberbrücker, bei dem man teils denkt “Wieso bin ich noch nicht darauf gekommen, genau dieses Buch zu schreiben!?”

Bewertung:

3 SterneÜber die Autoren:

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