Rurouni Kenshin ist eine Manga-Serie des japanischen Zeichners Nobuhiro Watsuki, die unter anderem auch als Anime-Fernsehserie umgesetzt wurde. Rurōni ist ein vom Autor erdachtes Kunstwort, welches so viel wie „Wanderer", „Vagabund" bzw. „wandernder Rōnin" bedeuten soll. (wörtlich „Schwertherz, Schwertseele") ist der Name der Hauptfigur. Kenshin
Die Geschichte spielt in der frühen Meiji-Zeit in Japan und erzählt von einem Samurai, der sich mit seiner Vergangenheit als Attentäter, während der Bakumatsu-Unruhen auseinandersetzen muss.
Kenshin der wandernde Samurai
Rurouni Kenshin ist eine Geschichte über einen wandernden Samurai namens Kenshin Himura, der eigentlich der berüchtigte Battousai der Manslayer von der Meiji Rebellion vor 10 Jahren ist. Nachdem er nach Tokio gewandert ist und die Besitzerin einer Schwertkampfschule, Kaoru Kamiya, gerettet hat, lässt sie ihn trotz seiner blutigen Vergangenheit als Freigänger im Dojo bleiben. Kenshin hat geschworen, nie wieder zu töten und lebt, um für seine Sünden zu bereuen und das Leben anderer zu beschützen.
Die Geschichte, zumindest für die erste Staffel, beruht sowohl auf einem episodischen Ansatz als auch auf gelegentlichen Kurzgeschichten von 2 bis 5 Episoden. Gleichzeitig ist Rurouni Kenshin eine lange Show. Die ersten 28 Episoden sind nur eine von drei Staffeln. Neben den sonst so ernsten Episoden gibt es auch lustige, welche etwas Abwechslung bringen.
Neben dem Anime gibt es auch noch eine Real-Verfilmung, welche die ersten zwei Staffeln in drei Filmen umwandelt.
Die Flim Triologie
Japan, 1878: Das Land öffnet sich nach jahrhundertelanger Isolation dem Westen. In diesen Zeiten des Aufruhrs versucht der friedliebende Samurai Kenshin, seine dunkle Vergangenheit als Killer im Dienste der Regierung zu vergessen. Nachdem er in Tokio ein Komplott verhindert, bei dem ein unheimlicher Attentäter unter seinem alten Decknamen reihenweise Menschen exekutiert, erhält er einen finalen Auftrag: Der größenwahnsinnige Auftragsmörder Shishio will einen Staatsstreich anzetteln und das Land im Chaos versinken lassen. Kenshin macht sich auf den Weg nach Kyoto, um sich dem ebenbürtigen Schwertkämpfer entgegenzustellen. Doch wie soll er ihn aufhalten, wenn Kenshin doch geschworen hat, nie wieder ein Menschenleben zu nehmen?
Cast Interviews; Premiere & Events; Making of
Rurouni Kenshin Triologie
©Nobuhiro Watsuki, Keishi Ōtomo, Kiyomi Fujii, Shinzō Matsusashi
erschien von 1994 bis 1999 in dem wöchentlichen Manga-Magazin Shōnen Jump des Verlags Shueisha. Die insgesamt 255 Kapitel wurden auch in 28 Tankōbon (Sammelbände) zusammengefasst. Die Serie erschien auf Englisch bei Viz Media und Gollancz Manga, auf Französisch bei Glénat und auf Spanisch bei Ivréa, Glénat und Grupo Editorial Vid. Der Manga wurde außerdem unter anderem ins Italienische, Portugiesische, Polnische und Schwedische übersetzt.
Die deutsche Ausgabe des Mangas erschien vollständig unter dem Titel Kenshin bei Egmont Manga und Anime (EMA).
Von Juli 2006 bis Mai 2007 erschien in Japan mit Rurōni Kenshin Kanzenban eine Neuauflage der Serie. Diese umfasste 22 Bände und enthält mehr Kapitel pro Band. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Sammelbänden sind alle kolorierten Seiten des Mangas hier tatsächlich in Farbe abgedruckt, außerdem beinhaltet jeder Band neu angefertigte Farbbilder, neue Charakterskizzen, sowie neu gestaltete Cover. Zudem enthält der letzte Band von Rurōni Kenshin Kanzenban auch die Erzählung Yahiko no Sakabatō.
©Nobuhiro Watsuki
Eine Serie welche trotz ihres Altes nichts an Charme verloren hat. Späße in vereinzelte Episoden einbaut und trotzdem bleibt es spannend. Sanfte Linien und ausgezeichnete Charaktere machen diesen Anime zu einem Augenschmaus, den man sich als Liebhaber alter Serien nicht entgehen lassen sollte.
FazitEine Serie welche trotz ihres Altes nichts an Charme verloren hat. Späße in vereinzelte Episoden einbaut und trotzdem bleibt es spannend. Sanfte Linien und ausgezeichnete Charaktere machen diesen Anime zu einem Augenschmaus, den man sich als Liebhaber alter Serien nicht entgehen lassen sollte.
