[Review + Gewinnspiel] Mysalifree Reinigungsmilch*

Dass ich tatsächlich noch mal ganz bewusst ein PR-Sample annehmen würde, damit habe ich wohl selbst am allerwenigsten gerechnet. Neben dubioser und unpassender Anfragen, mache ich es mir selbst nicht gerade leicht; neben der Inhaltsstoffe, müssen für mich auch die Werbeversprechen passen. Wenn man dann kritisch nachfragt, verläuft etwaiger eMail-Verkehr plötzlich im Sande - vielleicht ist man aber auch einfach noch mit der Recherche nach Studien beschäftigt, die die eigenen Warnung belegen ;).

Als dann die Anfrage kam, ob ich die Augenpflege von Mysalifree ausprobieren möchte, habe ich mich allerdings tatsächlich sehr gefreut. Frau Ischler, die hinter Mysalifree steckt, hatte ich nämlich schon auf der diesjährigen Vivaness 

kennen lernen dürfen. Das Konzept, eine Marke herauszubringen, die komplett auf reizende Inhaltsstoffe verzichtet, ist in Sachen Naturkosmetik absolut einzigartig; zwar führen einige Marken entsprechende Linien, beschränken sich in ihrem Sortiment aber eben nicht nur auf diese. Auch Deklarationen wie "hypoallergen" oder "speziell für sensible Haut" kennen wir, bedeuten aber eben nicht zwangsläufig, dass die Produkte auch tatsächlich mild bzw. reizfrei formuliert sind. Nun ist Frau Ischler mit einer Reihe an Intoleranzen natürlich ein hervorragender Motor, um eine solche Produktpalette anbieten zu können, im Sinne: wenn man nicht fündig wird, nimmt man es eben selbst in die Hand. 

Persönlich benutze ich keine Augencreme, da ich ohnehin reizfrei pflege und meine normale Creme auch im Augenbereich verwende. Spannender wäre für mich ein Hyaluronsäureprodukt gewesen, dies ist, aufgrund der synthetischen Gewinnung und Auflagen des Biosiegels allerdings nicht erlaubt. So kam ich in den Genuss meine reizfreie Reinigungsmilch-Reihe weiterzuführen.

Apropos Biokosmetik; die Mysalifree-Produkte sind nach dem ÖLMB (Österreichisches Lebensmittel Buch), Codexkapitel 8a zertifiziert. Ähnlich wie bei anderen Siegeln, werden auch hier Mindestangaben zum Anteil der Rohstoffe aus kontrolliert-biologischen Anbau gemacht (hier mind. 95%), zudem wird ein biologischer Mindestanteil des Endprodukts vorgeschrieben. Die Auflagen sind allerdings höher als die der EU und auch der gängigen Siegel; so finden z.B. unangekündigte Kontrollen statt und auch die Herstellungsverfahren sind regelmentiert; so darf ein Bleichen oder Desodorieren nicht stattfinden.

[Review + Gewinnspiel] Mysalifree Reinigungsmilch*


Hersteller: GreenSmile GmbH

Inhalt: 100 mlPreis: 22,95€Inhaltsstoffe: AQUA (Wasser), ORYZA SATIVA BRAN OIL (Reiskeimöl)*, GLYCERIN*, POLYGLYCERYK-3 DICITRATE/STEARATE (pflanzlicher Emulgator), CETYL ALKOHOL (Fettalkohol; Konsistenzgeber, Koemulgator; Emollient), LACTIC ACID (Milchsäure), SODIUM BENZOATE (Konservierungsmittel), XANTHAN GUM (Verdickungsmittel), POTASSIUM SORBATE (auch Kaliumsorbat; Konservierungsmittel), TOCOPHEROL (Vitamin E; Antioxidanz, auch Konservierungsmittel), GLYCINE SOJA OIL (Sojabohnenöl), ORYZA SATIVA BRAN EXTRACT (Reiskleiextrak)*Siegel: gem. ÖLMB, Bio-Kosmetik, vegan
Ein Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt; auf reizende Inhaltsstoffe wird hier tatsächlich verzichtet. Interessant ist dies vor allem für Menschen mit einer Salicylatunverträglichkeit, aber auch für diejenigen, die, wie ich, schnell auf ätherische Öle/Duftstoffe reagieren. Auch auf besserverträgliches Parfum wird verzichtet. Für mich besonders interessant, da ich festgestellt habe, dass ich selbst auf dise Variante inzwischen mit einem Spannungsgefühl reagiere (wie bei der Alva sensitiv Reinigungsmilch). Zudem findet sich kein Alkohol in den Produkten.Die Reinigungsmilch basiert auf Wasser und Reiskeimöl - und nicht wie ähnliche Produkte auf Sonnenblumen- oder Olivenöl. Das Besondere an Reiskeimöl: es enthält eine Reihe an Lecithinen, die als Rückfetter bei normaler und trockener Haut das Austrocknen nach dem Waschen verhindern. Zudem unterstützen sie den natürlichen Schutzmantel der Haut gegen Umwelteinflüsse und der hohe Gehalt an Linol- und Linolensäure kann sich bei Hautkrankheiten positiv auswirken. Hinzu kommen Tocopherole, die sich zwar auch im Sonnenblumelöl finden lassen, aber aufgrund des Fehlens von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, hat Reiskeimöl eine hohe oxidative Stabilität. Ebenfalls besonders: aufgrund der vorgegebenen Restriktionen wird das Bio-Reiskeimöl per CO2-Extraktion gewonnen, welches aufwendig ist, dadurch wird aber auch verhindert, dass Lecithine und Co vermindert werden oder verloren gehen.

Wie zu erwarten duftet die Reinigungsmilch nicht, riecht aber auch nicht unangenehm, sondern eher pappig-cremig. Ich liebe den Airless-Pumpspender, da er zum einen eine vollständige Produktentnahme ermöglicht (anders als beispielsweise bei Martina Gebhardt, wo man sich sehr mit den im Flakon enthaltenen Resten abmühen muss), zum anderen das Produkt vor Kontaminierung schützt. Bei der Reinigung verzichte ich, wie angegeben, auf das Wattepad, und gebe etwa einen Pumpstoß auf das feuchte Gesicht. Dieser fällt m.E recht großzügig aus, weniger würde also auch genügen. Die Konsistenz liegt etwa zwischen der eher flüssigen I+M Freistil Reinigungsmilch und dem cremigen Martina Gebhardt Sheabutter Cleanser. Die Reinigungswirkung hat mich wirklich überrascht: sie reicht schon fast an "squeaky clean" heran, jedoch ohne jegliches Spannungsgefühl oder trockene Haut. Im Gegenteil; sie fühlt sich durchaus weich und gepflegt an. Mit der Reinigungsmilch bin ich etwa 2 Monate hingekommen und das bei täglicher Benutzung - morgens und abends.Die Mysalifree-Biokosmetik ist salicylat- und glutenfrei, kommt ohne Duft- und Farbstoffe, enthält keine ätherischen Öle und ist vegan. Die Haltbarkeit wird mit 6 Monaten angegeben.Anfänglich beschrieb ich meinen Unmut über die Werbung mit bzw. ohne "unbedenklicher Inhaltsstoffe". Insbesondere in Sachen NK findet man häufige entsprechende Claims, was ich mehr als schade finde! Statt unnötiger Panikmache sollte man m.E. vielmehr auf die Umweltaspekte und auf die Wirkung eingehen. Was ich an Mysalifree mag: hier wird nicht mit nicht-enthaltenden Konservierungsmittel geworben, da diese einfach notwendig sind, um die Produkte mikrobiologisch zu sichern und haltbar zu machen. Weder möchte ich mir kontaminierte Produkte ins Gesicht schmieren, noch mit einem schnellen Aufbrauchen kämpfen. Auf in die Kritik geratene Inhaltsstoffe wird verzichtet. Ein Punkt der natürlich diskutabel ist; erfrischend fand ich, dass ich genau das und zudem sehr konstruktiv mit Frau Ischler tun konnte und wir uns in einigen Punkten auch darauf verständigen konnten, dass wir unterschiedlicher Meinung sind. In diesem Fall halte ich den "Better safe than sorry"-Ansatz für gangbar, insbesondere weil bei einigen Inhaltsstoffen der Augenmerk nicht auf eine vermeintlich kanzerogene Gefahr gelegt wird, sondern auf den Umweltaspekt.Zugegeben die Reinigungsmilch ist nicht sehr günstig, der Preis ist allerdings durch die Inhaltsstoffe aus kbA und des aufwendigen Herstellungsverfahren begründet. Zudem ist das Unternehmen kein großer Konzern, der die Kosten entsprechend umverteilen oder durch große Rohstoffabnahmen vermindern kann. Durch die hohe Ergiebigkeit, empfinde ich den Preis auch nicht sonderlich hoch, da ich damit recht lange hingekommen bin. Wem der Sheabutter Cleanser von MG zu reichhaltig ist oder die I+M Freistil Reinigungsmilch zu leicht, der dürfte mit Mysalifree glücklich werden. Auch wenn man keine sonderlich empfindliche Haut oder Unverräglichkeiten hat ;). Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ich meine reizfreie Gesichtspflege um eine weitere naturverträgliche Marke erweitern kann. :)

Gewinnspiel

So, und jetzt seid Ihr dran: wenn Ihr auch gern mal die Produkte von Mysalifree ausprobieren möchtet, könnt Ihr mit etwas Glück dies nun in Form eines Sets bestehend aus Shampoo, Duschgel und Körperlotion tun. Frau Ischler hat mir 5 Pakete zur Verfügung gestellt, da deren MHD im September abläuft. Laut Kosmetikverordnung muss ein MHD bei Produkten angegeben werden, wenn diese nicht länger als 30 Monate haltbar sind. Es wird dabei allerdings nicht zwischen Tiegeln und Spendern unterschieden; Letztere können allerdings nicht von Aussen kontaminiert werden, da das Produkt nicht mit den Fingern entnommen wird. Die Airless-Spender hatte ich ja bereits angesprochen. Es handelt es sich also nicht um ein Verfallsdatum, zudem sind die Produkte ungeöffnet und so noch gut 3-4 Monate länger haltbar.

3 dieser Pakete verlose ich hier auf dem Blog, eines auf Instagramm und eines via Twitter/Facebook - Ihr könnt also Eure Gewinnchance erhöhen.

Was Ihr dafür tun müsst: nichts ;)


  • lediglich über 18 Jahre alt sein und über
  • eine Postanschrift in Deutschland, der Schweiz oder Österreich verfügen
  • und eine eMail-Adresse angeben über die ich Euch im Gewinnfall erreichen kann
  • ich werde die Pakete unter allen verlosen, die diesen Kriterien entsprechen 
  • der Gewinn wird Euch direkt von Mysalifree zugesandt
  • der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, denn die Gewinner werden von mir ausgelost
Ich verzichte bewusst auf das "seid Leser meines Blogs/Twitter-/Instagram-Follower", weil ich keine Abo-Zahlen aufgrund eines Gewinnspiels generieren möchte 

Einzig einen Kommentar müsst Ihr mir hinterlassen, damit ich weiß, dass Ihr gewinnen möchtet. Wer seine eMail-Adresse nicht hinterlassen möchte, kann mir stattdessen auch eine eMail an 

[email protected] 
senden

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, den 23.08.2015 um 23:59 Uhr

Kennt Ihr Mysalifree eigentlich schon? Achtet Ihr auf milde Pflege?

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