Review: GENE RODDENBERRY’S EARTH: FINAL CONFLICT – Der finale Konflikt geht weiter

Review: GENE RODDENBERRY’S EARTH: FINAL CONFLICT – Der finale Konflikt geht weiter
Fakten:
Gene Roddenberry’s Earth: Final Conflict – Staffel 2
Kanada, 1999.
Regie: Allan Kroker, Jim Kaufman, Ross Clyde u.a. Buch: Divere. Mit: Robert Leeshock, Lisa Howard, Von Flores, Leni Parker, Richard Chevolleau, David Hemblen, Anita La Selva, Majel Barrett u.a. Länge: 22 Epsioden á ca 40 Minuten. Ab 18. September 2015 auf DVD erhältlich.
Story:
Im 21. Jahrhundert befreit die außerirdische Rasse der Taelons die Menschheit von Hunger und Krieg. Als Gegenleistung möchten sie nur Freundschaft und kulturellen Austausch. Der überwiegende Teil der Menschen hält die Taelons für Götter und Heilsbringer, doch eine Minderheit zweifelt an den edlen Motiven der Aliens. Unter der Führung des Industriellen Jonathan Doors formiert sich eine Widerstandsbewegung und schleust ihre Agenten in den taelonischen Machtapparat. Der finale Kampf um die Vorherrschaft auf der Erde beginnt…


Meinung:
Natürlich war „Raumschiff Enterprise“ das Flaggschiff des von Fanschare fast schon kultisch verehrten Gene Roddenberry. Doch der Amerikaner, der 1991 verstarb und mit seiner Serie „Star Trek“ nicht nur den Grundstein für eines der größten, umfangreichsten wie erfolgreichsten Sci-Fi-Franchises der Welt legt, sondern sich auch über die damaligen Grenzen des Konventionellen hinwegsetzt, hat weitaus mehr zu bieten als „nur „ die Abenteuer von Cpt. James T. Kirk und Mister Spock. Aus dem Vermächtnis von Roddenberry entstand so z.B. die Sci-Fi-Serie „Gene Roddenberry’s Earth: Final Conflict“ die zwar bei weitem nicht so viele Anhänger hat, wie „Star Trek“, aber dennoch den einen oder anderen Fan über die Jahre generieren konnte – was allerdings auch nichts an der Tatsache änderte, dass die Serie nie einen wirklich wichtigen Stellenwert in der TV-Historie erhielt.

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Feinde, die wie Freunde tun?

Die Serie, die aktuell am Wochenende immer nachmittags im Privatfernsehen ausgestrahlt wird und früher, bei ihrer deutschen Erstausstrahlung, noch auf den Titel „Mission: Erde“ hörte wird nun für den nationalen Heimkinomarkt ausgewertet. Nach der ersten Staffel, kommt nun – wer hätte es gedacht? – die zweite. Die knöpft natürlich da an, wo die erste aufhörte und spinnt die Geschichte der Alienrasse
Taelons, die uns Menschen ein besseres Leben ermöglichen, weiter. Erneut stehen keine großen Action-Setpieces oder gar Raumschlachten im Fokus der Erzählung. Noch ein wenig mehr wie in der ersten Season, konzentrieren sich die Macher hier auf diplomatische und politische Komponenten, aber vor allem erweckt die Serie dein Eindruck, als ob man das Paranoia-Kino der 1970er versucht hätte ins Sci-Fi-Genre zu übertragen. Ein ehrenwerter und nicht uninteressanter Versuch, der sich aber zu selten wirklich auszahlt. Zu oft driftet die Serie hier in typische und altgewohnte und oftmals auch recht käsige Formen und Muster standardisierter Sci-Fi-Serien zurück. Der Paranoia fehlen einfach die Konsequenz und den Intensität. So wird das eigentlich recht spannende Konzept immer etwas zu verwässert dargeboten. Damit besitzt die zweite Staffel im Grunde dieselben Probleme wie bereits der Vorgänger. Allerdings ist es schon bedauerlich, dass hier die Konzentrationen der Macher scheinbar nicht für die Problembehebungen genutzt wurden.
Gene Roddenberry’s Earth: Final Conflict“ bleibt auch in der zweiten Season eine vom Grundgerüst sehr charmante und packende Serie. Nur leider vertrauen die Macher scheinbar nicht zu sehr auf dieses Konzept und vertrauen lieber auf Altbewährtes. So kann sich die Serie nicht von den unzähligen Konkurrenzen abheben. Wer bereits Staffel 1 aber schon toll fand, der wird und sollte sich Staffel 2 nicht entgehen lassen. Vielleicht gelingt der Serie ja mit der dritten Staffel der Sprung in die Besonderheit.
3,5 von 10 Alien-Dinner

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