Review: Black Clover Quartet Knights (PS4): Magische Schlachten im Third-Person Stil

Review: Black Clover Quartet Knights (PS4): Magische Schlachten im Third-Person Stil

Mit Black Clover Quartet Knights bekommt nun die nächste Serie ein Action-Game von Ilinx und Bandai Namco Entertainment. Ob sich die Anschaffung dieses Titels lohnt, lest ihr im Review!

Das Game Black Clover Quartet Knights basiert auf der gleichnamigen Manga-Reihe von Yuki Tabata (Debüt), von der hierzulande aktuell zehn von bislang insgesamt 14 Bänden bei TOKYOPOP erhältlich sind. Im Oktober 2017 ist in Japan zudem eine Anime-TV-Serie auf Basis der Manga-Vorlage gestartet, die in Deutschland über Crunchyroll.com als Original mit Untertiteln zu sehen ist. Black Clover spielt in einer Welt, in der Magie zum Alltag der Menschen gehört. Dort wachsen die befreundeten Waisenjungen Asta und Juno auf, die beide davon träumen, eines Tages König der Magier zu werden. Während Juno allerdings über mächtige Magie verfügt, kann Asta diese nicht anwenden

Die Story von Black Clover Quartet Knights

Alles spielt sich im Königreich Clover ab. Hier ist Magie einfach alles, und jeder kann sie zu einem gewissen Grad nutzen. Eine vierköpfige Brigade unter dem Anführer Yami betritt einen Dungeon, um eine Aufgabe zu erledigen, und alles verläuft nach Plan. Der Einsatz geht locker über die Bühne, bis plötzlich ein großer Gegner erscheint.

Anführer Yami verlässt den Raum, und der Rest der Truppe kümmert sich um das Monster. Als sich der Schlachtenstaub gelegt hat, finden sie ihren Anführer in sehr verjüngter Form wieder. Anscheinend war hier eine Verjüngungsfalle am Werk, und nun gilt es, den Captain zurück zu verwandeln.

Allerdings kommt noch eine Komponente dazu - mitten in den Geschehnissen wird das Königreich Clover von einer Dame angegriffen. Eine Ahnin der mächtigsten Magie-Anwenderfamilien Freese beginnt, die Stadt unaufhörlich anzugreifen. Warum dies alles zusammenhängt und was ihr damit zu tun habt, klärt Black Clover Quartet Knights auf.

Review: Black Clover Quartet Knights (PS4): Magische Schlachten im Third-Person Stil

© Yuki Tabata, Ilinx, Bandai Namco Entertainment

Das Gameplay

Im Spiel geht es immer sehr direkt zu, und alles folgt einem gewissen Schema. In Black Clover Quartet Knights lautet dieses so: Sequenz, Schlacht, Sequenz. So ist trotz des Action-Fokus eine gewisse Storylast zu erkennen, und es macht schon Spaß, von Level zu Level zu gelangen! Eure Helden besitzen verschiedene Angriffe, und so sieht eine Schlacht aus:

Ihr kämpft gegen ein Team von Feinden, und ihr habt mehrere Attacken zur Verfügung. Nach einer oder zwei Partien mit eurem gewählten Charakter wisst ihr schon, was welche Fähigkeiten anrichten können. Grundsätzlich spielt ihr mit Asta, der keine Magie einsetzen kann, dafür aber physisch ganz schön stark ist. Er unterstreicht seine Gabe mit Schnelligkeit.

Spezielle Wirbelwindattacken und Fernangriffe besitzen einen Cooldown, haltet ihr aber die R2-Taste fest, beharkt ihr eure Feinde auch so mit einer Reihe von Schlägen. Irgendwann steht kein Gegner mehr, und ihr habt gewonnen! Euer Team unterstützt euch je nach Konstellation mit anderen Fertigkeiten. Ein aufzuladender Superangriff kann auch genutzt werden, sobald ihr genug Schaden angerichtet habt.

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© Yuki Tabata, Ilinx, Bandai Namco Entertainment

Besonderheiten und andere Dinge

Dabei ist Black Clover Quartet Knights viel mehr als nur Schnetzelei. Ganz wie etwa Overwatch bietet euch auch dieser Titel Kämpfe Team gegen Team, in denen ihr beispielsweise einen Punkt halten müsst. Genauso gibt es Stages, in denen eine Fracht das oberste Ziel ist - diese gilt es nach Hause zu bringen.

Black Clover Quartet Knights wird mit gut eingefügten Animesequenzen erzählt, dies trägt zur Stimmung bei. Zwar hätten sie meiner Meinung nach noch zahlreicher sein können, doch so wie es ist, passt es auch. Das Teamfighting wird durch Gruppen-Items, die ihr dann und wann aufsammeln könnt, noch weiter unterstützt.

Früh im Spiel fällt euch auf, dass die allermeisten Gegner flüchtende Fernkämpfer sind. Das mag in einer Welt voller Magie, wie sie in Black Clover Quartet Knights nun mal besteht, schon Sinn machen. Doch für das Gameplay an sich ist es teilweise frustrierend, ständig den Feinden nachzulaufen.

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© Yuki Tabata, Ilinx, Bandai Namco Entertainment

Die Technik hinter dem Spiel

Black Clover Quartet Knights hat den Fokus weniger auf der Bildgewalt, sondern viel eher auf der flüssigen Framerate. Von Anfang an seht ihr 60 Bilder pro Sekunde, und jede Bewegung wird perfekt übersetzt. Auch bei den Zwischensequenzen müsst ihr auf nichts warten, ihr könnt jeden Satz einzeln weiterklicken.

Die Musik und die Soundkulisse bewegen sich eher auf dem Niveau von „meh". Die Kampfschreie werden nach dem x-ten Male nun mal langweilig, und die musikalische Untermalung ist teils dürftig. Es ist kein großer Minuspunkt, aber hier wäre rein von der Stimmung alleine schon so viel mehr drin gewesen!

Wo sich Black Clover Quartet Knights wieder auszeichnet, ist die Vertonung der Zwischensequenzen und Animefilmchen. Hier zeigt sich die Expertise, und Fans fühlen sich hier pudelwohl! Dafür kann die Kamera wieder weniger überzeugen, da ein Zentrier-Feature bei den schnellen Kämpfen empfindlich fehlt.

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© Yuki Tabata, Ilinx, Bandai Namco Entertainment


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