Rettungs-Rackete will alle Afrikaner aus den ehem. deutschen Kolonien nach Deutschland holen!

Rettungs-Rackete will alle Afrikaner aus den ehem. deutschen Kolonien nach Deutschland holen!

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Laut Statement der „Rettungs Rackete“ in der BILD Zeitung hat Deutschland aus seiner Kolonialzeit heraus die Pflicht, sämtliche Flüchtlinge aufzunehmen, die aus den ehemaligen deutschen Kolonien stammen, wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um Bürgerkriegs-, Wirtschafts-, oder Klimaflüchtlinge handelt, weil die Bevölkerung der Kolonien von den deutschen Besatzern gnadenlos ausgebeutet wurde. Da Frau Rackete meiner festen Überzeugung nach in Sachen Unglaubwürdigkeit sogar noch Frau Merkel übertrifft, habe ich ihr verlogenes Geschwätz einmal anhand von seriösen Fachbüchern überprüft, aus denen folgendes nachzulesen war:

Deutschland war in der Zeit von 1884 bis 1919 (somit bis vor 100 Jahren) in den nachstehenden Gebieten als Kolonialmacht vertreten: „Deutsch-Südwestafrika, (heute Namibia) Kamerun, Togo, Deutsch-Ostafrika, (heute Tansania, Burundi und Ruanda) Neuguinea, (heute Papua-Neuguinea) Marshall Inseln, Kiautschou, (heute Teilgebiet China) Karolinen, Palau und Marianeninseln, (heute Mikronesien) und Samoa Inseln, (heute Westsamoa)“ die Gesamtfläche der deutschen Kolonien betrug 3.569,870 Km² und die von Frau Rackete bemängelte, bestialische „Ausbeutung“ der Bevölkerung sah wie folgt aus: Einnahmen aus den Kolonialgebieten insgesamt in 35 Jahren = 63.910 Millionen Mark, Investitionen in die Kolonialgebiete insgesamt in 35 Jahren = 87.050 Millionen Mark, es wurden somit 23.140 Millionen Mark mehr investiert, als durch die fürchterliche „Ausbeutung“ eingenommen wurden.

Wenn eine diplomierte Nautikerin derartige, wahrheitswidrigen Schauermärchen (unter Insidern als „Seemannsgarn“ bezeichnet) von sich gibt wundert man sich auch nicht mehr darüber, dass sie kein modernes Kreuzfahrtschiff, sondern eine uralte, längst ausgemusterte „Rostlaube“ kommandiert, womit sie meines Erachtens immer noch überfordert ist, weil sie vom internationalen Seerecht so viel Ahnung hat, wie die Kuh vom Seiltanz. Allein die Forderung, dass Deutschland alle Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Kolonien aufnehmen muss zeugt davon, dass Frau Kapitän nicht auf die Brücke eines Schiffes, sondern in eine geschlossene, psychiatrische Klinik gehört, dort würde man sich selbst dann nicht wundern, wenn die „Rettungs Rackete“ ihre Brötchen mit einem Navigationsbesteck aufscheiden will, was ihr garantiert nicht gelingen wird, obwohl sie als Aufschneiderin der Bundeskanzlerin Konkurrenz machen könnte.


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