Retrospektive | Von Heavy Metal über Ostereier – das war der April

Retrospektive | Von Heavy Metal über Ostereier – das war der April

Willkommen meine Lieben,
zum ersten Beitrag aus der nigelnagelneuen Kategorie »Retrospektive«!

Schon seit die Entscheidung auf ein neues WordPress-Theme umzusteigen in mir reifte, wollte ich auch wieder eine Art Monatsrückblick auf meinem Blog einführen. In meiner Bloganfangszeit und über die ersten Blogjahre hinweg habe ich in einem sehr statistiklastigen Monatsrückblick unter dem Motto »Monatsstatistik« mit vielen Daten auf den vergangenen Lesemonat zurück geblickt. In meiner neuen Rückblick-Kategorie »Retrospektive« möchte ich in einem etwas lockeren Stil die letzten Leseerlebnisse für euch Revue passieren lassen. Ich hoffe euch gefällt der erste Beitrag zum vergangenen Monat!


Im April war so einiges geboten, die ersten zwei Wochen waren mit viel Arbeit gefüllt und ich durfte mit der Bunten Wollmaus an einem gemeinsamen Projekt arbeiten – so viel darf ich euch bereits verraten: es wird wollmagisch. Die ersten freien Urlaubstage verbrachte ich von früh bis spät vor dem Notebook mit der turbulenten Aufgabe meinem Blog ein neues WordPress-Theme anzuziehen und so einige style-technische Anpassungen vorzunehmen. Der Ostersamstag, auf den zugleich der Geburtstag meines Herzenmannes fiel, wurde mit Freunden und einem genialen Heavy-Metal Konzert von Tobias Sammets »Avantasia« im Z7 in Pratteln und der darauffolgende Sonntag mit der Family gefeiert.

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Zum Lesen bin ich im Urlaub dann auch noch gekommen und so habe ich im April sechs Bücher und einen Comic verschlungen. Es war fast aus jedem Genre etwas mit dabei. Der Fantasy-Zeitreise-Roman “Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O” von Neal Stephenson und Nicole Galland war durch die unterschiedlichen Erzählstrukturen ein tolles und auch kurioses Leseerlebnis.

Danach galt es das romantische Debüt “Wir in den schönsten Farben” von Ella Yunis zu entdecken. Die Lovestory ist einfach super schön zu lesen, bietet jede Menge dramatische Wendungen ohne das es ins Kitschige rutscht.

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Nach meinem Ausflug in die romantische Ecke widmete ich mich zunächst dem High Fantasy Roman “Lheron” von Roger W. Meier, doch hier kam ich einfach nicht richtig in die Geschichte hinein, so dass ich das Buch nach 432 von 648 Seiten erst einmal zur Seite legte. Mit dem Gegenwartsroman “Das schönste Mädchen Havannas” von Susana López Rubio griff ich schließlich zu einem weiteren literarischen Debüt. Vor drei Jahren erfüllte sich für mich der Traum Kuba zu bereisen und seither lese ich auch sehr gerne Romane die in diesem wunderschönen grünen Paradies ihre Kulisse finden. Meine Buchbesprechung zu dieser teilweise geschichtlich angehauchten Story folgt in den nächsten Tagen.

Von Havanna aus ging es für mich dann sogleich in die phantastische Welt von Christelle Dabos erstem Teil der Tetralogie über die Spiegelreisende Ophelia in “Die Verlobten des Winters”. Diese erfolgreiche Jugend-Fantasy-Reihe wird bereits mit Bestsellern wie »Harry Potter« und der »His Dark Materials« Reihe verglichen – ich selbst würde jetzt nicht unbedingt Parallelen zu diesen Buchtiteln ziehen auch wenn die Geschichte mindestens genauso mitreißend geschrieben ist! Christelle Dabos hat eine faszinierende Welt aus Archen erschaffen in denen die Bewohner der diversen Archen über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Auch hierzu folgt noch eine Buchbesprechung.

Um im weitesten Sinne in diesem Genre zu bleiben landete mein Griff dann bei Markus Heitz neuesten Dark Fantasy Roman “Die dunklen Lande”, den ich am besten als Mischung aus einem Mantel & Degen Roman und einem epischen Fantasyabenteuer mitten im 30-jährigen Krieg beschreiben würde. Da hat Markus Heitz wirklich mal wieder eine unglaublich coole Geschichte zu Papier gebracht die mich fest in ihren Bann gesogen hat. Natürlich bekommt ihr dazu in den nächsten Wochen noch eine ausführliche Rezension.

Von einem Krieg zum nächsten ging es dann mit “Der Wald” von Nell Leyshon, die ihre Geschichte über eine polnische Familie während der Zeit des zweiten Weltkriegs beginnt und dann ihren Blick besonders auf die Mutter-Sohn-Beziehung in der Nachkriegszeit richtet. Am Rande habe ich bereits mitbekommen, dass andere Leser mit einem Roman »Gegen das Vergessen« gerechnet hatten und daher von der Geschichte eher enttäuscht waren. Mir persönlich gefällt Nell Leyshons Erzählstil ausgesprochen gut da sie mit ihren Worten eine unglaublich emotionales Netz webt dem ich mich nicht entziehen konnte. Der Roman handelt vor allem von einer ganz besonderen Mutter-Sohn-Beziehung und die wenigen eingestreuten Weltkriegsbezüge sind der Randschmuck, deshalb kann ich die Enttäuschung der Leser/-innen die mehr Kriegszenario erwartet haben auch nachvollziehen. Wer allerdings etwas über zwischenmenschliche Beziehungen in einer schönen Sprache lesen möchte kann hier getrost zugreifen. Eine Rezension dazu folgt in den nächsten Wochen noch.

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Zuletzt habe ich mich in die Comic-Abteilung gewagt und wurde mit einem dystopischen SciFi-Abenteuer belohnt das durch gelungene Zeichnungen besticht. Das Debüt “Radius – Rebellion” der Künstlerin Katrin Gal hat mich definitiv mit dem Comicvirus infiziert und ich durfte Katrin sogar einige Fragen über ihr Werk und Comics im Allgemeinen stellen (das Interview findet ihr hier). Zukünftig dürft ihr also mit mehr Comic/Graphic Novel Empfehlungen rechnen!

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Mein literarischer April war nicht so durchwachsen wie das sprichwörtliche Aprilwetter, sondern vielmehr habe ich ein gutes Händchen bei meiner Buchauswahl bewiesen. Alle zu Ende gelesenen Bücher haben mich auf ihre Art bewegen und begeistern können. Lediglich über die erste Hälfte von “Lheron” bin ich mir noch nicht schlüssig, die erschaffene Fantasywelt wirkt im ersten Augenblick wie ein Abklatsch von “Der Herr der Ringe”, dann gab es einen spannenden Abschnitt der mich wiederum packen konnte und dann hat sich plötzlich ein Loch aufgetan das mich nicht weiter vorankommen lies. Somit werde ich einfach zu einem späteren Zeitpunkt noch einen zweiten Anlauf wagen. Mein absoluter Liebling in diesem Monat ist “Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters” von Christelle Dabos, da ich es von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe in eine so faszinierende Fantasywelt einzutauchen.


Das war er, mein erste Beitrag aus der Rubrik »Retrospektive«. Bestimmt werde ich nach und nach noch an den Inhalten feilen, dennoch hoffe Ich euch hat es gefallen und ich würde mich riesig über Feedback freuen! Über was würdet ihr denn gerne in einem Monatsrückblick lesen (Buchzugänge, Fakten wie z. B. gelesen Seitenzahl, Lieblingszitat, Buch des Monats…)?


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