Resteessen

Von Molly Logan @Frau_Logan

Da dieses wunderschöne Blog ja übermorgen verschwunden ist, wird es langsam Zeit, ein paar „Reste“ zu verwerten. Oder wegschmeißen.
Andere Blogger kennen das vielleicht: Man hat eine gute Idee, einen Satz im Kopf oder nur einen Titel (so wie der, den ich neulich aus Versehen gepostet habe) und speichert das Ganze ab. Nur um irgendwann festzustellen, dass sich X Entwürfe angesammelt haben, die man irgendwann weiterschreiben wollte und es dann doch nicht getan hat.

Ihr kennt das noch von Früher, gelle? Alle Essensreste in einen Topf werfen und den dann tagelang auf dem Herd dauerköcheln lassen, jammy, das gab Mutters besten Eintopf!
Wie bitte? Ekelig, unhygienisch, äh? Längst vergangene, finstere Zeiten?
Na schön, dann halt nicht. Dann klatsche ich Euch mal ein paar Reste-Notizen eben einfach so hierhin. Einfach, um sie endlich loszuwerden.

1. Mollys wunderbare Weihnachtsgeschenke

(Nicht gepostet, weil irgendwie zu wenig)

Falls noch jemand ein Weihnachtsgeschenk sucht, ich hätte günstig abzugeben:

– Ein einwandfrei funktionierendes, aber leider vollkommen überflüssiges Gay-Radar
– 3 Liter Blumenerde voller Fliegeneier
– Lidschatten mit Bindehautentzündungsdingern drin
– Selbstgemachte Geräusche-CD für solche, die gern Kinder hätten
– Selbstgemachte Geräusche-CD für solche, die den Kinderwunsch ihres Partners zerstören wollen

2. Mollys persönliche, erweiterbare Liste Aggressionen auslösender Hausarbeiten*

(Nicht gepostet, weil ich die Liste eigentlich noch erweitern wollte …)

* Nein, damit sind NICHT Hausarbeiten gemeint, wie man sie gemeinhin an der Universität verrichten bzw. schreiben muss. Diese Zeiten sind schon lange vorbei. *Schnief*

– Die unsäglichen Plastikwiderhaken zwischen neuen Socken rausprokeln
– Legoteile oder sonstige Kleinteile aus dem Staubsaugerbeutel wühlen.
– Mit einem Wattestäbchen halb ausgelöste Frühstückscerealien durch den Abfluß stochern
– Die Wäsche des Lebensgefährten von 50cm VOR dem Wäschekorb IN den Wäschekorb befördern
– Mit einem Besen und hoch gerecktem Hinterteil und hängendem Bäuchlein Spielzeug unterm Sofa hervorholen
– Bettwäsche nach dem Waschen aufhängen, in die kindergekotzt worden ist. Und wer sich jetzt fragt, warum … der sollte NICHT nachfragen und glücklich mit seinem Unwissen weiterleben!
– Butterbrote von vor den Ferien entsorgen

3. 10 Dinge, die man nicht für`s Baby kaufen muss

(Nicht gepostet, weil mir nichts mehr eingefallen ist.)

1. Eine Babybadewanne / einen Babybadeeimer
Man nehme eine ganz normale Wäschewanne ohne offene Seite. Passt Baby locker rein, bis es soweit ist, zusammen mit einem Erwachsenen in die Badewanne zu steigen. Dann kann man in die Wäschewanne Wäsche tun.

2. Babylöffel, Babycreme und -Waschzeug
Da werdet Ihr aus Werbezwecken mit Gratisproben nur so zugeschüttet! Vor Allem, wenn Ihr Euch bei dem ein oder anderen Babyclub anmeldet!

3. Spielzeug
Erstens wird von Freunden und Familie damit zugeschüttet, zweitens bespaßen sich die kleinen Menschen auch mit einem einfachen Kochlöffel selber und drittens wird das meiste Spielzeug eh zerstört, bevor das Kind „richtig“ damit spielen kann!

4. Lauf-/Krabbellernrolle
Da machen Kinder alles Mögliche mit, aber nicht Krabbeln lernen! Und nebenbei ist es eine echte Plage, so ein Ding sauberwischen zu müssen, wenn Baby drauf gespuckt hat…

5. Babywattestäbchen
Glaubt mir: das Zeug kommt da ganz von Alleine raus

4. Keine weiteren Fragen

(Nicht gepostet, weil absolut tiefster Flachwitz, der das Ansehen meines Blogs dauerhaft senken und das Niveau endgültig versenken würde. Außerdem leicht anrüchig, sowas würde ich NIEMALS posten!)

Herr L. war mit Freunden aus – wie so oft war es zum all-you-can-eat-Chinesen gegangen – und kommt spätabends nach Hause.
Herr L. (hält sich den leicht aufgekugelten Bauch): „Oh Mann, das war definitiv zu viel!“
Ich (streiche spöttisch-zärtlich über seinen Bauch): „Zwei Fragen, Schatz! Erstens: wann habe ich Dich geschwängert und zweitens: was wird es?“
Herr L.: „Neulich, mein Schatz, und es wird ein Elefant!“
Ich: „Elefant? Hä?“
Herr L.: „Na schau doch nach, der Rüssel guckt schon raus!“


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