Religionsfreiheit - made in BRD

In Deutschland fand die letzte öffentliche Hexenverbrennung 1836 in der Nähe von Danzig statt. Also vier Jahre nach Goethes Tod. Das sei erwähnt, um sich bewusst zu werden, daß Hexenverbrennungen nicht, wie von Christen und Unwissenden behauptet, im Mittelalter stattgefunden haben, sondern in der Neuzeit. Das Zeitalter der Aufklärung war bereits Vergangenheit und doch verbrannten die Ausgeburten dieser primitiven Ziegenhirtenreligion weiterhin Menschen.
Das ist die eine Sache. Doch wie verhält es sich mit der Religionsfreiheit* in unserem Land, wenn ein Mensch diese Religion ablehnt?
Sitzen sie gut? Wenn nicht, halten sie sich fest:
Ein Arbeitgeber kann nicht die Abgabe von Kirchenlohnsteuer für seine Arbeitnehmer mit dem Hinweis darauf verweigern, daß eine Vorfahrin von ihm im Jahre 1664 als Hexe öffentlich verbrannt worden ist.
FG München 13 K 2047/89 
Das Gericht sah diesen Mord offensichtlich als verjährt an. Allerdings verjährt Mord juristisch nicht. Also haben wir es hier nicht mit der gewohnten Ungleichbehandlung der Justiz zu tun bzw. mit einer Auslegungssache, sondern mit einem glatten Rechtsbruch und einer Ungerechtigkeit sondergleichen.
Religionsfreiheit wurde einst eingeführt, um zu verhindern, daß sich die an Massenpsychosen erkrankten nicht gegenseitig abschlachten können und um ein Mindestmaß an gegenseitiger Toleranz einzufordern.
Heute bedeutet Religionsfreiheit lediglich, daß die von jeglichen Geist entledigten Psychopathen über jede wahre Vernunft stellen und ihre Massenpsychose hinter diesen Deckmantel verstecken können. Beobachtet man die Rechtsprechung hierzulande, kann man mit Fug und Recht behaupten, daß im Namen der Religionsfreiheit zunehmend andere Rechte eingeschränkt oder aufgegeben werden. Und das beinhaltet nicht nur den Tierschutz, Kinderschutz oder die Würde des Menschen im Allgemeinen.
* ebenso der Würde des Menschen, der viel gepriesenen freien Marktwirtschaft, Selbstbestimmung, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Menschenrechte etc. pp.
Nachtrag:
Falls jemanden meine Wortwahl zu direkt ist und diese Person sich gar in ihrer religiösen Würde gekränkt fühlt, sei gesagt, daß es mir egal ist. Wahrheiten lassen sich nicht verbieten und ich mir nicht, sie zu benennen. Das Klare und Wahre müsst ihr ertragen. Diese Egozentriker aufzufordern, sich wirklich in die Lage eines anderen Menschen hinein zu versetzen, wäre ohnehin aussichtslos angesichts ihrer staatlich geschützten Hirngespinnste. Sie sind unfähig dazu. Eher könnte ich einer Milbe die menschliche Sprache lehren. Von Reue, der Achtung vor dem Leben bzw. der Natur möchte ich gar nicht erst anfangen. Wo nichts ist, ist eben nichts. Das sie heute keine Menschen mehr öffentlich verbrennen können, verdanken wir in keinem Fall irgendeiner religiös begründeten Vernunft. Denn sie würden es bei erstbester Gelegenheit wieder tun. Das die Scheiterhaufen nicht mehr brennen, verdanken wir der Macht des Geistes und dem Bewusstsein nichtreligiöser und wirklich religiöser Menschen (die dieses Wort verdient haben, also keiner Anhänger religiös anmutender Ideologien und Sekten).

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