Reingehört: Spiritualized – “Sweet Heart Sweet Light”

Reingehört: Spiritualized – “Sweet Heart Sweet Light”Spiritualized – “Sweet Heart Sweet Light”
VÖ: 13.04.2012 – Domino Records (Goodtogo)

Ein wenig schämen wir uns doch bis dato kein Sterbenswörtchen über die britische Rockband Spiritualized verloren zu haben. Ein Versäumnis sondergleichen!
Mit jedem angehörten Track des nun schon siebten Studioalbums “Sweet Heart Sweet Light” verstärkt sich dann auch das Glühen in den Wangen sowie das bitter-süße Gefühl hier wirklich was verpasst zu haben. Das Gute: Es gibt viel zu entdecken!

Aber fangen wir mal vorsichtig an: “Sweet Heart Sweet Light” wurde gleich in drei verschiedenen Städten aufgenommen – man ist halt kosmopolit. In Wales, Los Angeles, und Reykjavik eingespielt, wurde der zehn Titel starke Longplayer schließlich in der eigenen Butze von Jason Pierce fertig gemischt.

Betrachtet man den beachtlichen Mitgliederverschleiß der Band, ist man beinahe geneigt Spiritualized als Soloprojekt des rauschfreudigen Pierce zu bezeichnen. So war es auch “J. Spaceman”, der folgende, wohlklingende Aussage zum neuen Album raushaute:

“When you make a record, it has to be the single most important thing in your world. This time around, I wanted to do something that encompassed all I love in rock’n'roll music.”

Von strikten, musikalischen Genre-Regeln hält der Gute auch nichts. Gott sei dank. Und so wird heiter aus allen Ecken abgegriffen, was gefällt. Wikipedia z.B. nennt das bunt gemixte Endprodukt dann “Space Rock”, “Shoegazing” oder “Psychedelic Rock”.

So richtig haben wir es nicht mit den Genre-Stempeln, so dass wir an dieser Stelle lieber auf herausragende Songs wie den acht Minuten und zweiundfünfzig Sekunden langen Brocken “Hey Jane” hinweisen, der sofort jeden Zweifel an der Tauglichkeit der Band mit Leichtigkeit wegspült. Und auch bei “Little Girl” jauchzt das Herz enthusiastisch.
Gleiches könnten wir nun wirklich auch über “Too Late” oder “Headin’ For The Top Now” sagen. Auch “I Am What I Am” nicht zu erwähnen, käme einer Todsünde gleich.

Kurz: “Sweet Heart Sweet Light” ist ein Album, das definitiv und ohne jede Diskussion auf dem “Kaufen”-Zettel für den Monat April stehen sollte. Wir jedenfalls sind restlos begeistert.

 


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