Regensburger Cluster E-Mobilität: Aufstieg in den europäischen Forschungs-Olymp

Regensburger Cluster E-Mobilität: Aufstieg in den europäischen Forschungs-Olymp
Große Freude in Regensburg: Die 2.000-jährige Stadt an der Donau steigt bei der Forschung zum Thema Elektromobilität in die europäischen Spitzengruppe auf. Das Bild – aufgenommen vor der Hochschule Regensburg – zeigt den Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer (1.v.l.), Dieter Daminger, Wirtschafts- und Finanzreferent der Stadt Regensburg (2.v.l.), Thomas Ebenhöch, Standortleiter Continental Regensburg (3.v.l.), Dr. Wolfgang Schelter, Geschäftsführer AVL Software and Functions GmbH (4.v.l.), Prof. Dr. Josef Eckstein, Präsident Hochschule Regensburg (5.v.l.), Andreas Fröschl, Projektmanagement Frosys GmbH (1.v.r.) sowie Dozenten der Hochschule Regensburg. Foto: obx-news
Regensburg (obx - internet-zeitung) – In Zeiten knapper werdender Ölreserven gehören elektrisch angetriebene Autos zu den Top-Technologien der Zukunft. Europaweit arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft an den E-Fahrzeugen von morgen. Ganz vorne dabei: Die ostbayerische Region Regensburg. Mit Unternehmen wie BMW, Continental, Infineon und Osram hat sich die Donau-Metropole in den vergangenen Jahren zu einem führenden Standort in der deutschen Automobilzuliefer-Industrie entwickelt. Im Cluster E-Mobilität arbeiten seit gut einem Jahr über 40 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung gemeinsam an den Elektromobilen der Zukunft – mit Erfolg: Jetzt ist der Regensburger Entwicklungs-Verbund von der Europäischen Kommission in die Spitzen-Liga der Elektromobilen Forschung gehoben worden. Gemeinsam mit vier weiteren europäischen Mobilitäts-Clustern sollen die Ostbayern in den kommenden drei Jahren mit 2,5 Millionen Euro Förderung an sicheren und sauberen Fahrzeugen von morgen arbeiten.
„Hier können wir den Wirtschaftsstandort Regensburg und die ausgeprägten Kompetenzen im Bereich der Automobilzuliefer-Branche auf europäischer Bühne positionieren“, betont der Referent für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen der Stadt Regensburg, Dieter Daminger, die Bedeutung der Einbindung des Regensburger Clusters in das europäische Forschungsprojekt „Safe and green road vehicles“ („sichere und saubere Fahrzeuge“), kurz SAGE.
Gemeinsam mit elf Partnern aus vier weiteren renommierten europäischen Automotive-Regionen werden die Regensburger künftig an internationalen Pilotprojekten zur Mobilität der Zukunft arbeiten. Mit von der Partie sind Cluster aus den Regionen Göteborg (Volvo), Turin (Fiat), Paris (Peugeot, Citroen, Renault) und Warschau. SAGE gehört zu den acht geförderten Projekten des aktuellen EU-Forschungsrahmenprogramms, die unter 30 Bewerbungen ausgewählt wurden.
Von den rund 2,5 Millionen Euro EU-Fördergeld für das europäische Mobilitäts-Projekt SAGE fließen 300.000 Euro direkt an die Stadt Regensburg. Mit dem Geld unterstützt die Stadt das vom Amt für Wirtschaftsförderung koordinierte Regensburger Cluster E-Mobilität. In dem Netzwerk arbeiten bereits seit gut einem Jahr Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft in vier Experten-Gremien an zentralen Herausforderungen der Elektromobilität: „Antriebstechnologien“, „Sicherheit im Fahrzeug“, „Ladetechnik“ und „intelligente Energieversorgung“.
Die enge Kooperation der Hochschule Regensburg mit der regionalen Wirtschaft trägt bereits Früchte: So wird demnächst ein Hochleistungs-Motor für die E-Mobile der Zukunft in Produktion gehen – ein Ergebnis der Zusammenarbeit der Hochschule mit der Firma AVL Software and Functions GmbH aus Regensburg. Außerdem wird die Hochschule Regensburg ihre innovativen Studiengänge – wie den Bachelor Regenerative Energien/Energieeffizienz – in Zukunft weiter ausbauen, betonten Vertreter der Hochschul-Führung jüngst auf einer Diskussionsveranstaltung des Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer (CSU) zur Zukunft der Elektromobilität in der Region. Aumer versprach, in Berlin für mehr Fördergelder des Bundes für die Entwicklung der E-Mobilität in Regensburg zu werben.
Künftig wird das Regensburger Cluster E-Mobilität auch auf der europäischen Bühne mitmischen. Bei regelmäßigen Treffen wollen die Teilnehmer des SAGE-Projekts – jeweils vertreten durch Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung – ihre gemeinsame Forschung im europäischen Verbund koordinieren. Nach dem Auftakt im schwedischen Göteborg Ende vergangenen Jahres sind Europas Top-Entwickler zu Ende März in die Domstadt geladen.


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