Regensburg will Museum der Bayerischen Geschichte

Domstadt bewirbt sich mit Konzept für Neubau am Donaumarkt – Entscheidung im Herbst
Regensburg (obx - internet-zeitung) – „Regensburg – hier lebt bayerische Geschichte“ – unter diesem Motto hat sich die Donau-Metropole als Standort für das vom Freistaat geplante „Museum der Bayerischen Geschichte“ beworben. Welche der über 30 Bewerber-Gemeinden am Ende den begehrten Zuschlag erhält, soll noch in diesem Jahr entschieden werden. Dabei rechnet sich Regensburg gute Chancen aus. Die Stadt geht mit dem Vorschlag eines Neubaus am Donaumarkt ins Rennen. „Wir haben ein starkes Konzept“, meint Kulturreferent Klemens Unger. Die Pluspunkte der Domstadt: Ein prominenter Standort an der Donau inmitten des Weltkulturerbes der Regensburger Altstadt und in direkter Nachbarschaft zahlreicher Museen. Außerdem kann Regensburg aufgrund seiner zentralen Lage mit einer guten Erreichbarkeit für Schulklassen aus ganz Bayern punkten.
Bis 2018 soll es fertig sein: Das neue Museum der Bayerischen Geschichte mit Schwerpunkten im 19. und 20. Jahrhundert. Geht es nach Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger, dann ist die Donaumetropole der optimale Standort für das geplante Landesmuseum. Besucher könnten hier im direkten Umfeld des neuen Museums durch 2.000 Jahre bayerischer Geschichte wandeln. Außerdem ist der geplante Standort am Donaumarkt eingebettet in eine vielfältige Museumslandschaft mit Historischem Museum, Domschatz- oder Reichstagsmuseum.

Ein weiterer Vorteil Regensburgs: Der Neubau am Donaumarkt wird als energieautarkes Gebäude entstehen, das seine Energie über die Wärmerückgewinnung aus dem an der Donau verlaufenden städtischen Hauptsammler bezieht. Damit ist eine zentrale Forderung des Freistaats für das neue Geschichts-Museum erfüllt.

Im neuen Museum mit 8.000 bis 10.000 Quadratmetern Fläche will das Land Ausstellungsflächen, einen Veranstaltungssaal, Gastronomie, eine Mediathek und museumspädagogische Räume unterbringen. „Das Museum soll die Geschichte Bayerns in lebendiger und abwechslungsreicher Form vermitteln", sagt Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch. Voraussichtlich im Herbst soll über den Standort entschieden werden.

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