Referat über Kosmetik von Kerrin G und Eilin S.

Von Feakadella

Kosmetik ist für uns alle selbstverständlich. Viele von uns verwenden jeden Tag verschiedene Produkte und auch Männer haben inzwischen einen Menge von kosmetischen Produkten im Schrank. Doch kaum jemand weiß was sich in den gut riechenden, pflegenden Sachen wirklichversteckt.
Wir haben einmal versucht Kosmetik selbst zu machen. Dies haben wir bei der Nachhilfe gemacht, weil die sich damit auskennt. Diesen Versuch haben wir als Versuch mit in die Mappe eingebracht. Außerdem wollen wir genau gucken welche Stoffe Kosmetik enthält und worauf man achten muss, wenn man die selbst machen möchte, bzw wenn man gute Produkte kaufen will.

Kosmetik Produkte

Wir haben bei uns im Badezimmer und bei Freundinnen geschaut, was man so an Kosmetik Produkten hat, die man auch regelmäßig verwendet. Sachen für die Körperpflege haben wir mit reingenommen, weil die ja auch in den Bereich Kosmetik gehören. Viel verwendet werden.


  • Seife und Duschgel
  • Deo
  • Shampoo
  • Spülung
  • Haarkur
  • Spitzenfluit
  • Make up
  • Gesichtscreme
  • Labello
  • Kaja Stift
  • Wimperntusche
  • Augenbrauenstift
  • Puder
  • Abdeckstift
  • Lidschatten
  • Lippgloss
  • Nagellack
  • Nagellack Entferner
  • Handcreme
  • Bodylotion

Inhaltsstoffe in Kosmetik

Wir haben uns die Inhaltstoffe von einer Handcreme einmal genauer angesehen. Dabei haben wir eine Liste gefunden, wo die Inhaltsstoffe einmal genau erklärt werden.  Wenn man die Inhaltsstoffe auf der Packung liest, dann weiß man oft nicht genau was sich hinter den Inhaltsstoffen verbirgt. Einige davon wollen wir heraus nehmen und dazu etwas genaueres schreiben. Urea wollen wir unter eklige Inhaltsstoffe näher beschreiben und Alkohl unter den normalen Inhaltsstoffen. Schädliche Inhaltsstoffe wie die Parabene erklären wir auch noch. Die Firma die diese Creme verkauft wirbt damit Naturkosmetik zu verkaufen. http://www.yves-rocher.de/control/bestseller-kosmetik/?shopId=COP&refid=mediaplan&cm_mmc=COP-_-Mediaplan-_-Banner-_-allgemeinneu90x75&tduid=141341329d6e03f6fc11f67e514dc9f3
Hier jetzt einmal die Liste zur Übersicht. Den genauen Link haben wir angegeben:

Aqua
(Wasser; mineralisches Lösemittel)
Urea
(Harnstoff - natürlicher Feuchthaltefaktor der Haut)
PEG-100 Stearate
(Chem. Emulgator, höher konzentriert irritierend)
Petrolatum
(Fett auf Petroleumbasis; wird oft aus Kostengründen statt pflanzlicher Wachse und Öle eingesetzt. Kritisch: kann die Haut regelrecht versiegeln kann Rückstände enthalten; z. B. Formaldehyd, Dioxan; kann giftige policyclische Aromate enthalten)

Myristyl Myristate
(Ester der Myristinsäure mit Myristylalkohol.; Gelbliche, wachsige Substanz mit schwachem Eigengeruch. Einsatz als gut spreitende Ölkomponente in pflegenden und dekorativen Kosmetika, besonders Stiftprodukten; wirkt hautglättend und rückfettend; kritisch: kann komedogen wirken, d.h. Mitesser verursachen; wird als Lipid oder Gelbildner eingesetzt)
Hydrogenated Palm Kernel Oil
(Hautpflegemittel, Viskositätsregler)

Dimethicone
(chemischer Farbstoff auf Silikonbasis (Silikonöl))
Brassica Campestris
(Wachsgemisch, welches aus Rapsöl und Chinesischem Holzöl gewonnen wird. Gut wasserabweisend und filmbildend, macht es Emulsionen wasserfest)

Stearyl Alcohol
(Emollentien, Emulsionsstabilisatoren, Trübungsmittel, Viskositätsregler)
Cetyl Alcohol
(Emollentien, Emulgatoren, Trübungsmittel, Viskositätsregler)

Butylene Glycol
(dient als Feuchthaltemittel für O/W-Emulsionen; Bewertung: neutral)
Stearic Acid
(das natürliches Vorkommen der Stearinssäure ist in allen pflanzlichen Fetten und Ölen begründet. Stearinsäure ist gut geeignet für Tagescremes, da die Stearinsäure einen mattierenden Effekt auf der Haut bewirkt)
Propylene Glycol

Arnica Chamissonis
(nordamerikanische Wiesenarnika; Arnikablüten enthalten neben ätherischem Öl und Flavonoiden Sesquiterpenlactone vom Helenalintyp, die entzündungshemmend und antiseptisch wirken)
Glyceryl Stearate
(Verbindungen aus Glycerin und Fettsäuren,
gut hautverträgliche Fettkomponenten,
Konsistenzgeber.)

Methylparaben
(chem. Konservierungsmittel. Gehört zu den 20 häufigsten Allergieauslösern)
Parfum
(Mix aus natürlichen Aromastoffen, Blütenölen)

Tocopheryl Acetate
(Vitamin E Acetat - Ölstabilisator, sehr hautpflegend, verbessert die Hautfeuchtigkeit, mindert Schäden durch UV-Bestrahlung und wirkt außerdem entzündungshemmend)
Allantoin
(ein natürlicher Wirkstoff, der u.a. in Beinwell, Schwarzwurzeln und Rosskastanien vorkommt. Er wirkt u.a. gewebeneubildend und reizlindernd)

Ethylparaben
(chem. Konservierungsmittel. Gehört zu den 20 häufigsten Allergieauslösern)
Acrylates / C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer
(Filmbildner, Weichmacher)
Propylparaben
(chem. Konservierungsmittel. Gehört zu den 20 häufigsten Allergieauslösern)

Butylparaben
(chem. Konservierungsmittel. Gehört zu den 20 häufigsten Allergieauslösern)
Tetrasodium Edta
(Beschreibung: chem. Hilfsstoff, Konservierungsmittel, toxikologisch bedenklich, schwer abbaubar, Bewertung: kritisch)

Butylphenyl Methylpropional
(Duftstoff (auch Lilial genannt) für Liliendüfte)
Sodium Hydroxide
(pH-Wert-Regler, Puffersubstanzen, Vergällungsmittel; aggressiver, chem. Stoff. Warnhinweis vorgeschrieben:"Kontakt mit Auge vermeiden. Erblindungsgefahr. Alkalisierungsmittel Bewertung: kritisch)

Citronellol
(Duftstoff; Bestandteil bestimmter äth. Öle, wie z.B. Rose, Geranie, Zitrone; rosenähnlicher Geruch, gehört zu den Alkoholen)
Linalool
(Desodorierungsmittel; Zusatzstoff, Desodorierungsmittel zur Geruchskorrektur; duftet nach Maiglöckchen; Bewertung: neutral)

Coumarin
(Duftstoff, Wirkstoff unterschiedlicher Herkunft)
Geraniol
(Duftstoff; Konservierungsmittel; ungesättigter Alkohol, Bestandteil diverser äth. Öle, farblose Flüssigkeit mit rosenähnlichem Duft, antibakteriell)

http://www.ciao.de/Yves_Rocher_Arnica_Essentiel_Feuchtigkeitsspende_Handcreme__Test_3069111

Inhaltsstoffe von Cremes

Emulgatoren

Diese sollen Fette und Wasser verbinden. Normalerweise gehen die beiden Stoffe miteinander keine Verbindung ein. Füllt man in ein Glas etwas Fett und giest danach Wasser drauf, so setzen sich die beiden Stoffe ganz deutlich voneinander ab. Um aber Cremes herzustellen muss sich Fett mit Wasser oder anderen Stoffen vermischen. Emulgatoren werden auch bei der Herstellung von Wurst, Margarine oder anderen Produkten verwendet.

http://www.food-info.net/de/qa/qa-fi63.htm

Tenside

sind im weitesten Sinne auch Emulgatoren. Man braucht sie, um Fett vom Körper zu lösen. Darum sind sie auch in Shampoos enthalten, genau so wie in Duschgelen. Dabei setzen sie die Oberflächenspannug der Flüssigkeit ( Wasser ) so herab, dass andere Stoffe damit eine Verbindung eingehen können.

Dazu kann man einen Versuch machen. Wenn man auf ein Glas mit Wasser eine Stecknadel legt, dann bleibt die auf dem Wasser liegen, wegen der Oberlfächenspannung. Gibt man jetzt einige Tropfen Tensid hinein, so fällt auch die Nadel in das Glas.

Tenside kann man auch verwenden, um dazu Öl mit Wasser zu verbinden.





http://de.wikipedia.org/wiki/Tenside



Eklige Bestandteile von Kosmetik
Carmin
Wird auch genannt:
Karminrot
Echtes Karmin
E 120
C.I. 75470
Es handelt sich um einen organischen, roten Farbstoff, der nicht nur in Kosmetik, sondern auch in Lebensmittel verwendet wird. Überall dort wo man biologisch Dinge rot oder rötlich färben will, da ist dieser Farbstoff drinne.

Der Farbstoff besteht aus der Kermes Laus, die man überall findet, und die bereits seit dem Mittelalter zum Färben verwendet worden ist. Früher färbte man damit die Kleidung der hohen Kirchenbeamten. Daher kommt die Bezeichnung karminrot. Der Farbstoff wird nur aus den Weibchen gewonnen und ist sehr teuer, für 1 kg braucht man 100 000 Tiere.
http://de.wikipedia.org/wiki/Karmin

Urea
ist ein Harnstoff. Der Stoff ist meistens in Cremes enthalten. CH4N2O ist die chemische Formel für diesen Stoff. Er soll die Haut schön zart machen und pflegende Wirkung haben. Die wenigsten Leute wissen aber was sich wirklich hinter dem Kosmetikrohstoff verbirgt.
Der Stoff wurde durch eine Reaktion von Kaliumcyanat und Ammoniumsulfat zum ersten Mal von Friedrich Wöhler 1828 hergestellt und ist der erste aus  nicht organische Ausgangsstoffen hergestellte Verbindung.
Es wird auch in Lebewesenhergestellt und dient der Stickstoffausscheidung. Urea wird auch als Stickstoffverdünnungsmittel angewendet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Urea

Selbstbräuner

Will man einen Selbstbräuner selber herstellen, so braucht man ein weißes Pulver Dihydroxyaceton . Die Firma, wo man den Kostmetikrohstoff kaufen kann schreibt folgende Details über das Pulver :

Dihydroxyaceton (DHA) wird als Wirkstoff in Selbstbräunungsmitteln eingesetzt. DHA reagiert mit freien Aminosäuren der Eiweiße der Hornschicht in der Haut. Die so entstehende Bräunung der Haut hält einige Tage, gewährt aber keinen Schutz vor Sonnenbrand. Dihydroxyaceton bildet Kristalle, die leicht in Wasser löslich sind. Besonderheiten: Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, ist ein Hautpeeling vor der Anwendung einer Selbstbräunungscreme empfehlenswert.

Anwendung: Für 100 g Creme 5 g DHA in 15 ml kaltem Wasser lösen und nach Abkühlen der Creme auf 30 Grad in die Creme einrühren. Die Creme darf keine Eiweißzusätze (Kollagen, Nutrilan, Elastin etc.) enthalten.

http://www.spinnrad.de/de/Kosmetik-und-Schoenheitspflege/Kosmetik-zum-Selbermachen/Zusatz-und-Wirkstoffe/DHA-Selbstbraeuner-002230326.html#

Es handelt sich bei DHA um einen künstlichen Zucker. Dieser reagiert mit den Stoffen in der Haut, indem es sie färbt. Diese Reaktion tritt noch bis zu sechs Stunden lang ein. Es wird aber nicht die Haut in der Tiefe, sondern nur die obere Hautschicht eingefärbt. Dieses schuppt nach einer gewissen Zeit ab und man hat dann keinen Bräunungseffekt mehr.
Wendet man Bräunungscreme an, so sollte man vorher die Haut peelen, damit die bereits toten Hautschuppen abgetragen werden.Möchte der Anwender eine richtig dunkle Farbe haben, dann muss man alle vier Tage erneut Bräunungscreme auftragen.

http://www.beauty-ratgeber.de/haut/selbstbraeuner.htm

schädliche Inhaltsstoffe

Parabene
Diese Stoffe sind als Konservierungsstoffe in vielen Kosmetikprodukten. Diese Stoffe wirken konservierend, indem sie die Viren und Pilze und Bakterien abtöten, die sonst dafür sorgen, dass die Kosmetik verdirbt. Enthalten ist das in :"Cremes, Lotionen, Make-Up, Lippenstifte, Rasierwässer, Deodorants, Seifen, Sonnenschutzmittel, Enthaarungsmittel, Shampoos," Quelle Wikipedia

Doch diese Stoffe sind nicht ganz so unproblematisch in der Anwendung. Eine Englische Studie hat vermutet, dass Parabene in Deos mit Schuld haben an der Brustkrebserkrankung von Frauen. Jedoch halten verschiedene deutsche Institute eine Warnung für zu früh.  Trotzdem stehen Parabene im Verdacht Allergien auszulösen.

http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1114693733

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Paraben-2D-skeletal.png
Kosmetik selbst machen
Seife herstellen

Seife findet man nicht nur fest in Form von einem Block, sondern auch flüssig als Duschgel  oder Shampoo. Wir wollten einmal Seife herstellen, weil das eigentlich sehr einfach ist. Doch muss man Vorsichtsmaßnahmen treffen und darf das nur unter Aufsicht machen, da das sonst sehr gefährlich ist.

Zutaten und Utensilien
Man braucht
Utensilien

Eine Waage
Zeitungspapier zum Abecken
einen alten Kochtopf
einen alten Pürierstab

Schutzmaßnahmen

alte Kleidung
eine Schutzbrille
Handschuhe
Schürze

Für die Seife selbst

Wasser ( destiliertes Wasser )
Ätznatron
Sonnenblumen Öl
Olivenöl
Kokosfett ( Palmin)
Duftstoffe oder ätherische Öle ( wir haben Vanille und Orange genommen )
Formen ( wir haben alte Milchkartons genommen, die wir eingeschnitten haben, alte Eiscremedosen und eine kleine Minisalatschüssel )

Rezept
Supermarkt
500g Kokosfett ( Palmin 2,60 Euro )
500 g Sonnenblumenöl ( 1 L 1,30 Euro )
500 g Olivenöl ( 750 ml  2,60 Euro )
Apotheke
Ätznatron 1 kg  ungefähr 6 Euro
Bioladen
Duftöle
ätherische Öle
Farbstoffe

Ein weiteres Rezept

  • 1kg Ja Fritierfett
  • 300 ml Wasser
  • 160 NaOH
  • 80 g Oliveöl zum Nachfetten

Vorgehen

  1. Zunächst haben wir alle Zutaten abgewogen, dabei haben wir Fette in der einen Schüssel abgewogen, Wasser in einer anderen und das Natron noch mal  in einer eigenen Schalen.
  2. Als wir alles abgewogen haben füllten wir die Fette in den alten Kochtopf.
  3. Das Natron  und das Wasser brachten wir ( getrennt ) zu dem Platz wo wir nachher rühren wollten.
  4. Auf kleiner Hitze lassen wir das Fett schmelzen.
  5. In der Zwischenzeit haben wir das Fett, das wir zum  Nachfetten brauchen abgewogen und dort Düfte und Farbe hinzugegeben. Zum Nachfetten sollten wir Olivenöl verwenden.
  6. Wenn das Fett geschmolzen ist drehen wir die Temperatur noch einmal herunter
  7. Jetzt schütten wir das Natron in das Wasser
  8. Wenn das Natron abgekühlt ist geben wir die Wasser Natron Masse in das geschmolzene Fett
  9. Jetzt pürrieren wir die Masse sorgfältig und so lange bis sich ein seifiger, zäher Brei ergibt
  10. In diesen Brei mischen wir die Duftöl und Olivenöl Mischung, die zum Nachfetten gedacht ist
  11. Jetzt füllen wir die Masse in die vorbereiteten Formen
  12. Wir stellen die Formen abgedeckt auf den Balkon, wo die Seife abkühlt
  13. Wir dürfen die Seife erst nach sechs Wochen verwenden, da sie sonst die Haut schädigen würde

Chemische Vorgänge

Wenn Natriumhydroxid mit Wasser in Berührung kommt, dann fängt das Wasser an zu dampfen und das wird sehr warm. Da das so stark reagiert muss man das vorsichtig einfüllen und darf nicht was davon in den Mund oder in die Augen bekommen. Es entsteht eine Natriumlauge. Das heißt das der PH Wert niedrig ist. Wenn der hoch wäre hätte man eine Säure. Wenn Wärme entsteht bei solchen Vorgängen, dann nennt man das exotherm.
Die Gleichung ist
2NA+2H2O ---------->2NaOh +H2
Es ist Natriumlauge und Wasserstoff entstanden.
Würde man in diese Lauge Metall packen würde Knallgas entstehen. Darum darf man Seifenlauge auch nicht auf Alufolie gießen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydroxid