red sanddunes in mui né

Von Lauscho In Fashion @lauschofashion

images: lauscho in fashion

 Die zweite Station auf unserer Vietnam Reise ist Mui Né. Ein kleiner Fischerort an der südlichen Zentralküste. Viele Backpacker zieht es in dieses Adrenalinmekka, um auf Sand oder im Meer zu surfen, bei starken Wind mit dem Kiteboard den ultimativen Kick spüren. Von Saigon nehmen wir um acht Uhr morgens den Sleeping Bus Richtung Norden. Nach sechs Stunden (für eine Strecke von rund 220 km!!!) sehen wir endlich das Meer.
Day #3 und #4: Mu Né 
Um diese Jahreszeit ist vermehrt mit Starkregen und heftigen Stürmen zu rechnen. Und auch Mui Né ist davor nicht verschont geblieben. Die roten Sanddünen sind da eine willkommene Abwechselung zur starken Unterströmung und Taifun getriebenen Wellen des Südchinesischen Meers. In meinen 55 Liter Rucksack ist nicht genügend Platz für ausgefeilte Looks, außerdem greife ich bei gefühlten 95 Prozent Luftfeuchtigkeit und 35 Grad lieber auf bequeme und lockere Kleidung zurück. Der Flowerprint Body ist aus der letzte Sommerkollektion von Gina Tricot (Danke an Karkalis PR) und die Vintage Jeansshorts trage ich schon seit Jahren. Als Backpacker pflegt und hegt man seine Sneakers, weil sich ein bequemes Schuhwerk nach zwei Wochen auf Achse bezahlt macht.
Der kleine Ort ist für seine riesigen roten und weißen Sanddünen berühmt. Mit einem Roller machen wir uns am vierten Tag auf den Weg, einen Blick darauf zu werfen. Um eins fährt unser Bus Richtung Nha Trang und aufgrund der engen Zeitbedingungen schaffen wir es nur zu den Red Sanddunes. Nur wenige Touristen sind unterwegs und wir haben die Naturlandschaft fast für uns alleine - bis auf ein kleiner Haufen Vietnamesen, die uns mit Rodel-Plastikschalen willkommen heißen.
In Mui Né können wir uns zum Glück unmöglich verlaufen, da sich der schmale Ort über eine 10 km lange Straße entlang der Küste zieht. An der Meerseite haben riesige Strandresorts ihren Platz gefunden. Auf der anderen Straßenseite entstehen immer mehr günstige Pensionen und Hotels, die sich auf die Bedürfnisse der jungen Backpacker-Generation einstellen. Unsere kleine Hütte liegt mitten im Zentrum, zwischen Fischrestaurants und Booking Offices für Touri-Touren. Der Besitzer Mr. Tan ist ein freundlicher Mann mit Familie und einen Garten voller Frösche, die nach dem heftigen frühabend Regen ein Konzert sondergleichen geben. Bei Ankunft drückt er uns seine Visitenkarten in die Hand und bietet seine Hilfe an, wann und wo immer wir sie auch benötigen. Der erste echt freundliche Vietnamese, der uns über den Weg läuft. Nach dem Regenschauer genießen wir frische Meerestiere und ein paar Saigon Biere. 









 Die südliche Zentralküste Vietnams ist bekannt für den Anbau von Drachenfrüchten.
 Am Beach von Mui Né.
 Traditionelle Bauernarbeit. In Vietnam wird weitgehens ohne Trecker und ohne technische Hilfsmittel gearbeitet.
Sattes Grün und Arbeiter im Reisfeld.