Realsatire (2): Margot Käßmann erhält Preis für Zivielcourage

Ich bin schokiert. Frau Käßmann erhält einen Preis für Zivicourage und zwar für eine Selbstverständlichkeit.

Ihr Preis begründet sich darin, dass Frau Käßmann vergangenes Jahr von ihrem Amt als Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche zurücktrat, nachdem sie alkoholisiert (1,54 Promille) eine rote Ampel überfuhr und daraufhin angehalten wurde.

Glauben Sie nicht dann lesen sie hier:

Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, erhält für ihren Rücktritt nach einer betrunkenen Autofahrt den Europäischen Kulturpreis für Zivilcourage.

Der Rücktritt ist also einen Preis für Zivilcourage wert? Ist ja nicht zu fassen, wie hier Frau Käßmann zur einer Heiligen verklärt wird.

Vor einem Jahr habe ich mich in einem Artikel bereits darüber aufgeregt, dass Frau Käßmann ihr Verhalten als lapidaren Fehler abtat. Noch mehr regt mich auf wie großzügig die Öffentlichkeit mit ihrem Fehlverhalten umgeht und sie für Selbstverständlichkeiten feiert.

Man stelle sich mal vor, dass Westerwelle das Gleiche passiert wäre. Ein Preis für Zivilcourage wäre sicherlich nicht drin gewesen. Eigentlich ist es zum Lachen. Wenn es nicht wirklich passieren würde, könnte sich keiner so einen Quatsch ausdenken. Die pure Realsatire.



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