RØDE NT1-A Mikrofon im Test

Erstellt am 16. März 2014 von Michael Fuchs @lpgeilde

Aufgrund der hohen Aufnahmequalität greifen immer mehr Lets Player auf Studiomikrofone der australischen Firma RØDE zurück. Bekannt sind RØDE Produkte durch die sehr gute Verarbeitung, eine hohe Audioqualität und eine verhältnismäßig lange Herstellergarantie.

In diesem Artikel möchte ich näher auf das RØDE NT1-A Studiomikrofon eingehen, welches sehr häufig für Lets Plays eingesetzt wird und ein sehr geringes Eigenrauschen besitzt, was eine Nachbearbeitung der Audiospur(en) fast gänzlich überflüssig macht. Genutzt wird das NT1-A von vielen großen Youtubern, wie beispielsweise ungespielt.

Zu Kaufen gibt es das NT1-A in vielen Onlineverkaufsstellen und im Fachhandel, sowie bei Thomann und im Kölner Music Store. Der Preis liegt momentan knapp unter 190,- €, was für die Qualität durchaus ein sehr fairer Preis ist.

Das passende Interface

Presonus Audiobox USB

Um mit einem RØDE Mikrofon die besten Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, ein Interface zu verwenden, das hochwertige Mikrofonvorverstärker beherbergt. Für unser RØDE NT1-A wurde ein USB-Audiointerface angeschafft, welches sehr hochwertige Mikrofonvorverstärker besitzt – die Presonus Audiobox USB. Mit ihrer Hilfe lässt sich das NT1-A bequem an die USB Schnittstelle des Computers zu Recordingzwecken anschließen, dabei entsteht fast kein Eigenrauschen.

Aufgefallen ist, dass das NT1-A an minderwertigen Audiointerfaces wie etwa der Xenyx Serie der Firma Behringer, die wiederum in der Lets Play Szene in Form von Mischpulten und Kleinmixern sehr begehrt sind, nicht ansatzweise gute Ergebnisse abliefert. Schuld sind hierbei die bereits angesprochenen Mikrofonvorverstärker, die bei diesen Modellen von mangelnder Qualität und somit für den Betrieb eines solchen Mikrofons weniger zu empfehlen sind.

Charakteristik & Klangbild

Das NT1-A besitzt Nierencharakteristik und zeichnet somit nur Geräusche auf, die frontal in die Niere gesprochen werden. Umgebungsgeräusche wie das klicken einer Maus, die sich in der Regel hinter dem Mikrofon befindet, werden gedämpft und kaum wahrnehmbar dargestellt. Bekannt ist das Mikrofon dafür, dass es sehr rauscharm ist und somit fast kein Eigenrauschen im Klangbild zu erkennen ist. Der Ton klingt weniger satt wie bei Röhrenmikrofonen, ist für Recordingzwecke und Lets Play Aufnahmen aber durchaus geeignet. Aufgezeichnet wird lediglich in Mono, das mit jedem gängigen Audioeditor auf Stereo Standards konvertiert werden kann.

Lieferumfang & Anschlussmöglichkeit

Wie bei Studiomikrofonen üblich, kommt das NT1-A mit einem XLR-Anschluss aus der Fabrik. Da es sich um ein Kondensatormikrofon handelt, sind 48 V Phantomspeißung zum Betrieb zwingend notwendig. Neben dem Mikrofon selbst liefert RØDE eine passende Spinne mit einen eingebauten Popschutz, ein sechs Meter XLR Kabel und einen Staubbeutel für das Mikrofon mit.

Soundcheck!

Natürlich wollen wir euch die Aufnahmequalität des NT1-A nicht länger vorenthalten.

Fazit

RØDE liefert mit dem NT1-A ein Recording taugliches Mikrofon mit einer guten Qualität in einem Preissegment knapp unter 190,- €. Es eignet sich hervorragend für Lets Plays und findet in diesem Bereich auch große Anerkennung. Da RØDE selbst von der Qualität ihrer Mikrofone überzeugt ist, liefern sie auf die meisten Mikrofone eine Garantie von zehn Jahren.

Im Einsatz bei “ungespielt”