Rasenschimmel was tun?

Die Natur schimmelt. Das muss uns nicht gefallen, aber es ist so. Erde schimmelt und Rasen auch. Weist ein Rasen kleine, weißliche oder rötlichen Flecken auf, die immer größer werden, dann handelt es sich um Rasenschimmel. Der kann einem als stolzer Gartenbesitzer natürlich schon mal die Laune verhageln.

Rasenschimmel was tun?

Häufig entsteht der Rasenschimmel, ein Pilz, durch sehr feuchte Witterung, etwa durch das längere Liegen des Rasens unter einer Schneedecke. Es wäre ja auch zu viel verlangt, wenn Weiße Weihnachten nicht auch Konsequenzen hätte. Zumeist kommen aber noch andere schädigende Faktoren hinzu, wie beispielsweise lehmiger Boden, der sehr lange feucht bleibt, schlechte Windzirkulation (Rasen braucht Luft!) und zu wenig Kalium durch übertriebenes Düngen mit Stickstoff.

Gifte, die gegen Rasenschimmel helfen, sind in Haus- und Kleingärten verboten. Daher bleibt oft nur die Option, die befallenen Stellen abzutragen. Wem die unschönen Flecken nicht zu viel ausmachen, der kann auch auf wärmere Temperaturen warten (bzw. hoffen, wir leben hier ja nicht in Spanien), die dazu führen, dass das Wachstum des Schimmels zum Erliegen kommt. Dann kann man die Stellen mit einem Vertikutierer bearbeiten. Nur nicht spätabends oder am Wochenende (Warum?).


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