QUO VADIS Skulptur zum 30. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin zu sehen

Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls wird die legendäre Skulptur QUO VADIS des tschechischen Künstlers David Cerný auf dem Walter Benjamin Platz in Berlin öffentlich ausgestellt.

Das Kunstwerk zeigt einen riesigen laufenden Trabi. Er war während der Zeit des Mauerfalls ein Symbol für die Flüchtenden. Der Trabi schaffte es, die Flüchtlinge der ehemaligen DDR über die Grenze in die Freiheit zu bringen.

Das Original wurde der Sammlung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig überlassen und wird als Leihgabe des Künstlers und auf Initiative von Hagen Kahmann (KAURI CAB) und der Galerie Art Affairs nun für 4 Wochen in Berlin ausgestellt.

Ein Abguss in Bronze steht seit Herbst 2001 im Garten der Deutschen Botschaft in Prag.

David Cerný, der weltweit aufsehenerregende Großskulpturen im öffentlichen Raum zeigt, ist nun erstmalig mit einer Großskulptur in Berlin zu sehen. QUO VADIS kann noch bis zum 8. Dezember 2019 besichtigt werden.


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David Cerný über seine Arbeit

Chased sprach mit David Cerný darüber, inwiefern sich das Ausstellen von Kunst an öffentlichen Orten von Ausstellungen in Galerien und Museen unterscheidet. Für David Cerný macht es erst einmal einen praktischen Sinn, Dinge wie Autos draußen auf der Straße zu zeigen, wo sie natürlicherweise hingehören.
Das Ausstellen an öffentlichen Orten ist für Künstler jedoch auch eine größere Herausforderung. Während in einer Galerie gezeigte Objekte automatisch durch den Kontext als Kunst wahrgenommen werden, muss sich das Kunstwerk im öffentlichen Raum den Augen aller stellen, auch kunstfremdem Publikum, und wird nicht unwillkürlich als konzeptuell und als Kunstwerk wahrgenommen.

Zu der Frage, inwieweit das Thema von QUO VADIS auch heute noch relevant ist, erklärt Cerný, dass manche Objekte einem Moment oder einer Erinnerung gleichen. Sie haben das Recht zu existieren, da sie der Vergangenheit ähneln. Weiß man nichts über ihre Geschichte sind sie irrelevant auf gewisse Weise. Kennen Sie die Geschichte, wird es jedoch relevant.

Berlin ist für den Künstler eine sehr spannende und vor allem echte und ehrliche Metropole, die er schon oft bereist hat.

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