Quo vadis, Burundi? – II

Freitags erscheint immer „IWACU“, die – meiner Meinung nach – einzige brauchbare Zeitung hier in Burundi. Ganz groß prangert diese Woche die Überschrift, dass es zu viele Verfassungsbrüche in Burundi gebe. Nachvollziehbar, wenn man den Artikel liest. Ich denke, er wird in der kommenden Woche auch als online Version erscheinen.

Täglich passieren außerdem Morde. Im Gürtel um Bujumbura, s.g. „Bujumbura Rural“. Mord an irgendwelchen Parteimitgliedern, „kleine Leute“ – am nächsten Tag die Rache. Oder sogar noch am selben Tag, auch schon passiert. In den Flüssen Rusizi und Ruvubu werden Leichen gefunden. Woher sie kommen und wer sie sind – weiß keiner. Die Bevölkerung vor Ort vermisst niemanden, bizarrer weise. Es gibt Stimmen, die vor einem Bürgerkrieg warnen. Auch hat sich schon eine Organisation gegründet – bzw. eher ein Netzwerk mehrerer Organisationen –, die Regierungsparteien und Opposition an einen Tisch bekommen wollen. Ich frage mich: haben das nicht schon andere versucht?

Die Lage jedoch spitzt sich weiter zu. Die Menschen in Bujumbura Rural leben in Angst. Fast jede Nacht sind Schüsse zu hören. Vereinzelt. Nicht flächendeckend. Einheimische Journalisten kreiden an: wieso sagt zu alldem der Präsident bislang kein Wort? Mein Freund, Kollege und Chefredakteur richtet seine Zeilen an alle (!) Parteien: „Lasst sie [die Menschen in Bujumbura Rural] in Ruhe. Sie haben die Nase voll von euch. Sie wollen leben!“



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