Zutaten
6 Quitten (ca. 1600g)
2 Bio-Zitronen, Abrieb und Saft
250 ml Apfelsaft, klar
750 g Gelierzucker 1:1
1 Vanilleschote, ausgekratzt
600 ml Wasser
1 Prise Salz
Quittenbrot
1 kg Fruchtfleisch
500 g Gelierzucker 2:1
1/2 Teelöffel Kardamom
1 Teelöffel Zimt
1 Prise Salz
1 Bio-Zitrone, Abrieb und Saft
150 g Kokosflocken zum wälzen
Zubereitung
Die Quitten unter heißem Wasser gut abspülen und den Flaum mit einem Küchenhandtuch abreiben. Danach die Quitten einzeln vierteln, dass Kerngehäuse entfernen, in grobe Würfel schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln und in ein abgedecktes Gefäß legen (sonst wird das Fruchtfleisch schnell bräunlich).
Die Quittenstückchen mit 600 ml Wasser und dem restlichen Zitronensaft in einem geschlossenem Topf für 90 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Umrühren ist nicht notwendig!
Danach die Flüssigkeit mit einem Haarsieb auffangen und mit dem Apfelsaft auf 750 ml Flüssigkeit auffüllen. ACHTUNG! Das Fruchtfleisch nicht wegwerfen.
Zu der Flüssigkeit den Gelierzucker, Zitronenabrieb, Vanillemark und eine Prise Salz geben und etwa 10 Minuten aufkochen lassen. Dann mit einem Löffel den Geliertest machen und pusten bis ein Rosenmuster zu sehen ist und die Masse langsam fest wird.
Sofort in sterile Gläser abfüllen und zuschrauben. Fertig ist ein wunderbar aromatischer Gelee!
Für das Quittenbrot 1 kg Fruchtfleisch, zusammen mit Gelierzucker, Kardamom, Zimt, Salz, Saft und Abrieb einer Zitrone in einen Topf geben und fein pürieren (Mixstab).
Bei niedriger Hitze etwa 40-50 Minuten köcheln lassen und mindestens alle 5 Minuten umrühren, sonst setzt die Masse an und verbrennt.
Anschließend in eine, mit Backpapier ausgelegte Form von 25×25 cm geben, glatt streichen und in den Ofen geben.
Backen (vorgeheizt)
2 Stunden bei 100° Grad mit Ober- und Unterhitze auf der zweiten Schiene von unten (empfohlen), oder 80° Grad Umluft (mittlere Schiene). Dabei einen Kochlöffel in die Ofenklappe stecken, damit die Masse trocknen kann.
Über nacht stehen lassen, in Rauten, Quarder oder Rechtecke schneiden und in Kokosflocken wälzen. Fertig ist Ihr Quittenbrot für die vorweihnachtliche Zeit!
Tipps
- Verwenden Sie auch für das Quittengelee Gelierzucker im Verhältnis 2:1, das ist nicht nur gesünder und hat weniger Kalorien, es ist dann auch nicht ganz so süß.
- Ersetzen Sie den Apfelsaft durch klaren Birnensaft, dies kommt dem ursprünglichen Quittenaroma näher.
- Wer es besonders weihnachtlich mag, kann in den Gelee und das Brot auch Spekulatiusgewürz geben.
- Wälzen Sie das Quittenbrot in geröstetem Haselnußmehl, Mandelmehl oder anderen Zutaten, die Ihnen persönlich gefallen. Am Quittenbrot bleibt fast alles haften!
- ÜBRIGENS! Bei frisch gerösteten Nüssen besteht keine Allergiegefahr mehr, weil die allergenen Stoffe beim rösten zerstört werden. Trotzdem sollten Allergiker vorsichtig beim probieren sein.
- Auch Bio-Obst muss gut gewaschen und abgerieben werden!
- Quitten kann man mit oder ohne Schale verarbeiten. Allerdings sind diese nicht zum rohen Verzehr geeignet!
- Wer kein Quittenbrot machen möchte, gibt das Fruchtfleisch in ein sauberes Geschirrhandtuch und presst den restlichen Saft heraus, dann wird weniger Ersatzsaft benötigt.
- Ein besonderes Schmanckerl hält das Quittenbrot bereit, wenn es zum verfeinern von Soßen verwendet wird, zum Beispiel bei einer Ente al Orange oder in einer Rotweinsoße
- Die leere Vanilleschote mit 1 kg Zucker in ein geschlossenes Gefäß füllen und nach etwa 1 Woche haben Sie echten Vanillezucker!
Bitte bleibt alle lecker, Arno …