Provenzalische Mandel-Orangen-Küchlein – Verwertung der Mandelreste von selbst gemachter Mandelmilch

Hallo liebe Freundinnen und Freunde der Regenbogenkombüse!

Am vergangenen Freitag habe ich Euch/ Ihnen hier ein Rezept für selbst gemachte Mandelmilch vorgestellt.

Im Laufe dieser Woche erreichte mich per Mail die Frage, was ich mit den bei der Herstellung von Mandelmilch anfallenden Mandeln mache. Nun, die entsorge ich natürlich nicht auf dem Biomüll! Ich gebe sie ins Müsli, in Joghurt, Obstsalat, reicher Suppen und Salate damit an, verwende sie in Smoothies, Eis oder als Pfannekuchenfüllung. Hier bei mir in der Regenbogenkombüse geht also nichts verloren.

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Eine Möglichkeit, die Mandelreste schmackhaft weiterzuverwenden besteht darin, sie in leckeren provenzalischen Mandel-Orangen-Küchlein zu verbacken. Die Küchlein sind schnell gemacht und schmecken nach Sonne und Süden!

Mandel-Orangen-Küchlein

für 12 kleine Mandel-Orangen-Küchlein
250 g Weizenmehl (Type 1050)
200 g gemahlene Mandeln
vorzugsweise von der Herstellung der selbst gemachten Mandelmilch
100 g Roh-Rohrzucker
1 TL Weinsteinbackpulver
1 MSP feines Meersalz
5 EL Olivenöl
100 ml frisch gepresster Orangensaft
Schale einer unbehandelten Orange
Öl für die Form
 
Das Mehl mit den Mandeln, dem Zucker, Backpulver und Salz vermischen.
Das Öl, den Orangensaft und die Orangenschale hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig auf 12 gut eingeölte Muffinförmchen verteilen und oder in 12 gut mit Öl eingestrichene Papierförmchen füllen und glatt streichen.
Die Mandel-Orangen-Küchlein im Backofen bei 180 °C etwa 20 Minuten backen.
 
Tipp:
Dies ist eine sehr schmackhafte und schnelle Form der gekonnten „Resteverwertung“. Falls Sie nicht die von der Herstellung der Mandelmilch übrig gebliebenen Mandeln, sondern „normale“ gemahlene Mandeln verwenden, kann es sein, dass Sie etwas mehr Orangesaft oder ein wenig zusätzliches Wasser verwenden müssen, weil die Mandeln trockener sind.
 
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Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken.

Ein schönes Wochenende und à bientôt.

Heike Kügler-Anger