Projekt Minimalismus: keine Kosmetik im November - FAZIT


Minimalismus: keine Kosmetik im November Konsumverhalten
Erinnert ihr euch an meinen Beitrag zum Thema "Projekt Minimalismus: keine Kosmetik im November"? Der November ist jetzt vorbei und ich kann ein Fazit aus meinem kleinen Projekt ziehen. Ich würde behaupten, dass es doch mehr geändert hat, als ich zunächst vermutet habe.
Aber erst Mal von Anfang an: alle die den ersten Beitrag nicht kennen >>hier<< der Link dazu! :)
Kurz und knapp eine Zusammenfassung um was es geht:
Ich habe festgestellt, dass ich (oh Wunder als Beautybloggerin) viel zu viel Kosmetik besitze und vor allem, dass ich viel zu viel unnötiges Geld für Kosmetik ausgebe. Wirklich verdammt unnötig. Deshalb habe ich beschlossen, zu versuchen, einen Monat lang GAR KEINE Kosmetikartikel zu kaufen (ausgenommen Hygieneartikel natürlich).
Die erste Frage die ihr euch wahrscheinlich stellt:

Habe ich es überhaupt geschafft?

JA! Komplett. Heute ist bereits der 06.12. und ich habe seither immer noch keine Kosmetik gekauft.
Ich hatte also nicht das Bedürfnis, am 01.12. den dm Markt zu stürmen und alles nachzuholen was ich verpasst habe. ;)

Was fiel mir dabei besonders schwer oder leicht?

Zuerst fiel mir das Ganze super leicht, es war gar kein Problem, den dm zu betreten und einfach nur schnell ein Shampoo zu kaufen ohne dabei die Kosmetikabteilung zu beachten. Wirklich. Gar kein Problem. Ich muss auch sagen, ich war zudem viel weniger in der Drogerie als sonst. Oft habe ich mir mein Duschgel oder meine Zahnpasta einfach im Supermarkt mitgenommen - genauso gut.
Mir hat absolut nichts gefehlt.
Wie gesagt ZUERST.
Dann kamen plötzlich diese limitierten Schachtelglück-Boxen Gedöns von dm auf den Markt (seht ihr, ich weiß nicht einmal wie man das nun richtig bezeichnet) - und da habe ich mich schon sehr geärgert, dass ich es nicht kaufen konnte. Die Box von Sophia Thiel hätte ich so gerne gehabt - da war unter anderem meine Lieblingsmascara drin. FÜR 5 EURO! Das wäre ein einmaliges Schnäppchen gewesen. Tja - Pech gehabt. Verkraftet habe ich es trotzdem.
& dann Ende November: Black Friday.
Auch nicht einfach. Mein E-Mail Postfach war voll von: 40% hier, halber Preis da, Versandkostenfrei blabla. Ein bisschen geärgert habe ich mich zwar schon - aber ich habe mir die Angebote gar nicht erst genauer angeschaut. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Und im Endeffekt: da hätte ich auch nur Schwachsinn gekauft, den ich gar nicht gebraucht hätte.
Egal ob Schnäppchen oder nicht.
Ich greife sowieso immer wieder zu den gleichen Produkten, aufwändige Make Ups schminke ich nur Abends, falls ich ausgehe. Wozu brauche ich dann 15 verschiedene Lidschattenpaletten?
Was mir im Laufe des Monats auch auffiel:
Ich habe sehr viel nach anderen Dingen "gestöbert".
Plötzlich dachte ich: "Ein Buch wäre auch mal wieder ganz nett."
Gekauft hab ich mir aber trotzdem nichts.

Habe ich Geld gespart?

Auf jeden Fall! Der Verzicht hat sich natürlich in meinem Geldbeutel bemerkbar gemacht.
Wie viel genau es war, kann ich leider nicht sagen, da ich keinen Überblick habe wie viel ich auf den Cent genau jeden Monat für dekorative Kosmetik ausgegeben habe - Schätzungsweise 50€.
Außerdem habe ich auch was andere Artikel für Haushaltoder z.B. Duschgel/Shampoo usw. angeht darauf geachtet alles erst aufzubrauchen, bevor ich neues kaufe. Das merkt man natürlich auch. 

Fazit - mach ich weiter? 

Zum Teil.
Wie oben schon gesagt: bisher habe ich keine Kosmetik gekauft, obwohl der November ja schon ein paar Tage vorbei ist. Ich bin mir auf jeden Fall eines bewusster geworden - nämlich, dass ich den meisten "Mist" (sorry) nicht brauche. Ich habe nichts vermisst in meiner Kauffreien Zeit. Im Gegenteil, ich hatte mehr Zeit für anderes.
Während dieser Phase ist mir bewusst geworden, dass ich Beauty und Kosmetik zwar nach wie vor mag - aber, dass ich mich nicht mehr so stark wie früher mit dem Thema identifizieren kann. Ich bin einfach übersättigt.
Deshalb kam es auch zur Umstellung meines Blogkonzeptes.
Tatsächlich hat mich dieses Projekt dazu inspiriert. Das finde ich super.
Außerdem habe ich gemerkt, dass mir Minimalismus Spaß macht - viel mit wenig. Super. Das Thema werde ich ab sofort öfter in meinen Blog einbinden.
Ein Kaufverbot "für immer" lege ich mir aber nicht auf - ich kaufe mir Dinge, wenn ich sie brauche. Vielleicht gönne ich mir ab und an mal etwas, was ich gerne haben möchte.
Aber ich kaufe DEFINTIV keine Produkte mehr, nur weil ich denke, sie würden sich gut auf dem Blog machen oder weil ich denke, irgendeinem Trend hinterherrennen zu müssen.
Dieses Prinzip kann ich nach und nach auf so gut wie alle "Konsumbereiche" ausweiten!
Einen Post mit Tipps, um weniger unnötiges zu kaufen gibt es nächste Woche! :)
Was "gönnt" ihr euch ab und zu mal gerne? Wie haltet ihr euer Konsumverhalten im Überblick? Benutzt ihr tatsächlich alles, was ihr kauft?

Hast du selbst schon über ähnliches auf deinem Blog berichtet? Dann lass doch gerne deinen Bloglink da.

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