[Produkttest] FotoPremio Fotobuch im TRND-Projekt

img_1897Kennt ihr das auch: Ihr kommt gerade aus einem tollen Urlaub zurück und Familie, Freunde und Kollegen wollen Fotos sehen? Dabei habt ihr selbst die schönsten Fotos noch nicht aus den gefühlt 3848567347584 gemachten ausgefiltert? Genau so ging es uns nach unserem Urlaub in der Karibik. 🙂

So kam das neueste TRND-Projekt mit dem Fotobuch-Anbieter FotoPremio gerade zum richtigen Zeitpunkt. Auch wenn unsere Teilnahmen eher selten geworden sind (bei der großen Mitgliederanzahl inzwischen ja auch kein Wunder), versuchte ich mein Glück und bewarb mich mit dem erhaltenen Ticket. Und Fortuna war auf unserer Seite – ich wurde tatsächlich als Teilnehmerin ausgelost und konnte wenige Tage später das Projektpaket in meinen Händen halten.

Der Anbieter FotoPremio war uns bis zur Teilnahme nicht bekannt. Daher sind wir gespannt gewesen, wie die Erstellung werden würde. Welche Designs sind möglich, kann man alles nach den persönlichen Wünschen abändern, wird das Ergebnis so wie man es sich vorstellte?

Die Fotobucherstellung startet man am einfachsten mit dem Download der Erstellungssoftware – zumindest am PC daheim. Es gibt jedoch auch eine Möglichkeit per Smartphone Produkte zu erstellen, doch das haben wir in diesem Projekt nicht getestet. Der Download war schnell erledigt, die Software das erste Mal gestartet. Und bereits hier gibt es die ersten Vorahnungen, denn das Laden dauert seeeeeeeehr lange. Da kennen wir andere Fotobuch-Software, die deutlich schneller startbereit ist!

Am Anfang macht man sich mit der Bedienung vertraut, wählt das gewünschte Produkt (in unserem Fall ein Hardcover Fotobuch im Format A4 Querformat) und kann dann eigentlich starten. Starten ist jedoch eher relativ gesagt, denn die gewünschten Fotos müssen zu erst in die Software geladen werden. Testweise habe ich hier erstmal nur ca. 10 Fotos gewählt und schon hier bekam ich die Krise mit der Ladezeit. Nicht nur dass das Scrollen im Fotoordner (knapp 1000 Fotos jeweils, 3 Ordner) ewig dauerte. Man konnte auch nicht zackzack die gewünschten Fotos anklicken und somit auswählen. Vielmehr durfte man nur ganz vorsichtig klicken oder gar scrollen, denn sonst wären bei der Markierung ganz andere Fotos ausgewählt worden als die gewünschten! Nach dem ersten Auswählen der Fotos müssen diese ja noch ins eigentliche Programm geladen werden und hier störte uns dass die Software immer ALLE bereits zuvor ausgewählten Fotos nochmal einlas und lud. Diese konnte man dann am rechten Bildschirmrand sehen. Erst wenn man hier soweit alle Fotos ausgesucht hatte, ging es per Klick ins eigentliche Erstellungsprogramm. Und auch hier war wieder viel Geduld angesagt, denn das Laden dauerte ebenfalls seine Zeit. Ich bin irgendwann dann immer Kaffee trinken gegangen, denn es war einfach lästig zu warten.

Für das Erstellen eines Fotobuches gibt es dann verschiedene vorgefertigte Designs, Hintergründe und Cliparts. Diese können durch weitere Nachladungen aus dem Internet noch deutlich erweitert werden.

Sehr schön fand ich die einfache Bedienung. Ein Design zieht man einfach per Drag&Drop auf die gewünschte Fotobuchseite. Genauso fügt man Fotos kinderleicht ein. Doch hier kommt auch ein großer Nachteil: Fotos kann man nur bedingt an die benötigte Form/Ausschnitt der Bildbox anpassen. Man kann einen Ausschnitt wählen, das Bild vor dem Einfügen nochmal beschneiden (und dann das ganze Laden in die FotoPremio-Software wieder neu beginnen für das Foto). Ein Rein- oder Rauszoomen von großen Bildern um einen bestimmten Ausschnitt in der Bildbox in Szene zu setzen jedoch fehlt!

Auch fand ich es leider nicht so schön, wenn im vorgefertigten Design die Anzahl oder Anordnung der Bildboxen nicht gefiel, konnte man zwar eine andere Bildbox einfach drüberlegen und so das gewünschte Bild einfügen. Hatte man aber wie ich ein Design mit „ausgefranzten Bildrändern“ gewählt, konnte man diesen Rand nicht in nachträglich eingefügten Bildboxen duplizieren. Hier wären nur glatte Bildränder möglich gewesen und das passt ja dann gar nicht. Leider sehr schade, denn so zog sich die Erstellung sehr lange hin (von den schon angesprochenen Ladezeiten abgesehen).

Wie jedes ausgewählte Fotobuch, hat auch das FotoPremio Fotobuch eine gewisse Seitenanzahl vorgegeben. Diese kann man aber jederzeit erhöhen, sogar bis zu 120 Seiten! Eine Verringerung ist nicht möglich (26 Seiten minimun). Und ebenfalls lobend erwähnenswert ist die direkte Anzeige des Endpreises. Egal wie oft man Seiten zufügt, der Endpreis wird beim Gestalten stets angezeigt. So gibt es am Ende kein böses Erwachen. 🙂

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Das fertige Fotobuch
Nach der Erstellung wird das fertige Fotobuch zu FotoPremio hochgeladen. Das dauert je nach Größe des Buches, Internetleitung und Serverauslastung schonmal einige Zeit. Am Ende erhält man eine Anzeige über die erfolgreiche Übermittlung. Auch per Email erhielt ich nochmal eine Bestätigung über die Ankunft. Während des Druckens bei FotoPremio, dem Absenden an mich wurde ich ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Das finde ich sehr gut, denn je nach Ansturm kann eine Erstellung ja mal etwas länger dauern. Ich denke da nur an Weihnachten. 😀

Das fertige Fotobuch wird eigentlich gut verpackt geliefert. Trotzdem gibt es Postboten, die den Karton versuchen in den ganz offensichtlich zu kleinen Briefkasten zu quetschen. Hauptsache der Karton ist in den Schlitz gesteckt und hält bis er wieder fort ist. Dabei könnte man ihn auch einfach oben auf die Briefkästen stellen! Wäre deutlich einfacher und für den Inhalt weniger schädlich.

Doch das Fotobuch war gut verpackt gewesen. Im Karton selbst war es noch zusätzlich in Luftpolsterfolie verpackt und so ohne Schäden bei uns angekommen.

Die Fotoqualität ist wirklich sehr gut, die Seitendicke anfangs gewöhnungsbedürftig. Sie ist etwas dicker als man das von anderen Fotobüchern kennt, aber nicht unangenehm. 🙂

Dass hier mit richtigem Fotopapier gearbeitet wird, kann man an den Bildern direkt erkennen. Auch der Falz in der Mitte ist so ganz anders wie wir ihn bisher kannten. Fotos, die in der Buchmitte über beide Seiten verlaufen, sind wirklich flach. Man muss das Fotobuch nicht mit beiden Händen aufhalten, um sie betrachten zu können. Wie das bei 120 Seiten aussieht, können wir natürlich nicht sagen. Diese Bindungsart nennt sich Layflat-Bindung.

Fazit
Wunderschönes fertiges Fotobuch, dessen Erstellung mich einige graue Haare und viele Nerven gekostet hat. 😀

Da das Ergebnis uns auch mit den kleinen Minuspunkten überzeugt hat, können wir es gut weiterempfehlen. Unser erstelltes Buch mit einer zusätzlichen Doppelseite hat z.b. gerade einmal 25.95€ gekostet (zzgl. 3,45€ Porto). So ein Fotobuch ist ja nicht nur eine schöne Erinnerung an den Urlaub, sondern auch eine feine Geschenkidee. Geburtstag, Geburt, Taufe oder auch Weihnachten sind immer wieder Momente, in denen sie wunderbar ankommen und den Beschenkten eine Freude bereiten.

Ihr möchtet auch ein FotoPremio Fotobuch ausprobieren, der volle Preis ist euch aber zuviel? Dann nutzt gerne unsere Freundschaftscodes und spart 30 %:

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Welches Thema würde ein Fotobuch bei euch tragen? Habt ihr schon Fotobücher erstellt oder traut ihr euch da nicht ran? Aus welchen Gründen? Wir freuen uns über eure Kommentare. Gern dürft ihr uns auch eure Fotobuch-Schätze zeigen. :O) Für den Test wurde uns ein Testprodukt kosten- und bedingungslos zur Verfügung. Der Bericht spiegelt unsere eigene Meinung wieder.

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