Porsche zeigt Rollendes Museum

Das Porsche-Museum wird im Jubiläumsjahr des Porsche 911 seine Fahreinsätze im Rahmen des „Rollenden Museums“ erheblich steigern.

Porsche 912

Der Einsatzplan der historischen Markenbotschafter für 2013 ist noch dynamischer als bisher.

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller ist wieder auf der ganzen Welt unterwegs. Die wichtigsten Termine für die erste Jahreshälfte stehen schon fest.

 

Die Auftaktveranstaltung für die Porsche-Klassiker ist die „Langenburg Historic“ vom 19. bis 21. April 2013. Dabei steht ein Zusammentreffen der ganz besonderen Art auf dem Programm: Jürgen Barth wird den Porsche 718 W-RS Spyder fahren. Sein Vater, Edgar Barth, gewann 1963 mit der „Großmutter“, wie ihn die Porsche-Mechaniker aufgrund seines ungewöhnlich langen Einsatzes im Motorsport (1961 – 1964) getauft haben, die Europa-Bergmeisterschaft. Seine größten Erfolge feierte Jürgen Barth 1977, als er die 24 Stunden von Le Mans und 1980 die 1.000 km auf dem Nürburgring gewann.

 

Vom 16. bis 19. Mai 2013 wird das Porsche-Museum die legendären 1.000 Meilen der Mille Miglia mit einem erstaunlichen Starterfeld zurücklegen. Das berühmte Langstrecken-Straßenrennen werden jeweils 2  Porsche 550 Spyder und 356 Coupé sowie ein 356 Speedster bestreiten. Der Wettbewerb führt über die schönsten Straßen von Brescia nach Rom und zurück und zählt zu den wichtigen Veranstaltungen im Kalender des Porsche-Museums. Für Fahrzeuge und Fahrer ist die Mille Miglia noch heute eine Herausforderung, denn die 1.600 Kilometer lange Strecke wird in nur 3 Tagen absolviert und führt meist durch unterschiedliche Wetterzonen.

 

Am 23. Juni 2013 schickt das Porsche-Museum 2 Rennklassiker nach Le Mans. Das bekannte Langstreckenrennen, die 24 Stunden von Le Mans, die der Sportwagenhersteller seit dem Jahr 1970 mit insgesamt 16 Gesamtsiegen dominiert, feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. So darf der legendäre Porsche 917 KH in Frankreich nicht fehlen. Nach exakt 4.607,811 Kilometern bzw. 343 Runden überquerten Hans Herrmann und Richard Attwood 1970 im Porsche 917 KH mit der Startnummer 23 als Erste die Ziellinie. Besucher und Fans werden in Le Mans auf den ehemaligen Porsche-Werksrennfahrer und Langestreckenspezialist Hans Herrmann, der mehr als 80 Gesamt- und Klassensiege errungen hat, treffen. Ebenso ist der Porsche Typ 962 aus dem Jahr 1987 bei den Feierlichkeiten in Le Mans vorgesehen. Bis 1994 gewannen die diversen Typen des 956/962 siebenmal in Le Mans.

 

Das Goodwood „Festival of Speed“ ist ohne einen Porsche nicht denkbar. Die seit dem Jahr 1993 jährlich stattfindende Motorsportveranstaltung auf dem Gelände von Lord March in West Sussex findet in diesem Jahr vom 11. bis 14. Juli bereits zum 20. Mal statt. Im Mittelpunkt steht das Jubiläum „50 Jahre 911“. So dürfen sich die Zuschauer unter anderem auf Demonstrationsläufe mit historischen Serien- und Rennfahrzeugen aus sieben Generationen 911 freuen. Darüber hinaus werden der Porsche 917 KH, 962, 911 GT1 `98, 917/30 und 935/78 „Moby Dick“ zu sehen sein. Ebenso wird der 936 Spyder ausgestellt, der mit 3 Siegen in Le Mans zu den erfolgreichsten Porsche-Rennwagen zählt.

 

Das erste Halbjahr rundet schließlich die „Solitude Revival“ vom 19. bis 21. Juli ab. Verschiedene Porsche 911 kommen hier neben dem Typ 718 Formel 2 und dem 356 Abarth vor den Toren Stuttgarts zum Einsatz. Auch das Fahrerlager wird wieder prominent besetzt sein: Von Hans Herrmann über Kurt Ahrens bis hin zu Eberhard Mahle lassen die ehemaligen Rennfahrer alte Solitude-Erfolge wieder aufleben. Neben dem Porsche-Museum werden sich hier ebenso die Porsche-Experten der Abteilungen Exclusive und Classic präsentieren.

 

Mit dem Konzept des “Rollenden Museums” geht Porsche einen eigenen Weg. Nahezu alle Museumsexponate sind fahrbereit und erfüllen damit ihren ursprünglichen Zweck, zu dem sie einst gebaut wurden: Sie fahren. Und die Spezialisten der Porsche-Museumswerkstatt sorgen sowohl vor und während jedem Einsatz dafür, dass die rollenden Botschafter der Porsche-Historie für jedes Event topfit vorbereitet sind. Damit steht das Porsche-Museum wie kaum ein anderes Automobilmuseum für Abwechslung und Lebendigkeit. Es bietet anstatt einer konventionellen, statischen Ausstellung durch immer wieder neu arrangierte Exponate ein ständig wechselndes Bild.

Interessant und toll was Porsche hier bietet, da müsste man ja eigentlich alle Veranstaltungen besuchen, wird aber leider etwas schwierig werden.

Quelle: Porsche


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