Politiker verhindern das schmerzfreie Sterben, quälen ist Pflicht…

Politiker verhindern das schmerzfreie Sterben, quälen ist Pflicht…

Politiker wollen über alles bestimmen, sogar wann der Mensch sterben darf. Sterbehilfe ist in Deutschland schwierig, schwierig weil Politiker es so wollen. Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) ist auch so ein Politparasit, der über Leben und Tod der Bevölkerung entscheiden will. So hat er in über 100 Fällen Anträge auf Sterbehilfe abgelehnt, weil das Bundesverfassungsgericht ja auch erst noch entscheiden müsste. Neben Politiker wollen selbstverständlich auch noch Juristen entscheiden, wie lange ein Mensch sich unter größten Schmerzen quälen muss, bis er endlich sterben darf. In 102 Fällen versagte das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schwerstkranken Patienten auf Weisung des Ministers den Zugang zu tödlichen Medikamenten.

Bereits 2015 ließen die Führungspolitiker ihre parteigetreuen Abgeordneten über ein neues Sterbehilfegesetz frei abstimmen und hoben den üblichen Fraktionszwang auf. In diesem Fall durften dann ca. 500 Personen (2015 war der Bundestag noch etwas weniger mit nutzlosen Diätenschluckern aufgeblasen) nach ihrer persönlichen Meinung über das Gesetz abstimmen, anstatt den sonst üblichen ca. 10 Führungspolitikern. Es waren ca. 500 Personen die eine Entscheidung über das Selbstbestimmungsrecht von über 80 Millionen Menschen trafen, denn es betrifft jeden, alle müssen sterben. Aber fast alle möchten möglichst schmerzfrei sterben, vor allem ohne lange Qualen. Es war also davon auszugehen, dass die Mehrheit der ausgesuchten „Abstimmer“ aus falsch verstandenen ethischen oder religiösen Gründen und zur Erfüllungshilfe der Gewinnsteigerung der Pharmakonzerne sich für ein Sterbehilfeverbot einsetzten, denn Tote bringen bekanntlich kein Geld mehr in die Kassen. Hierbei wurde auch nicht bedacht, dass viele todkranke Menschen einsam sind und ihre einzige Hilfe zur Erlösung die kommerzielle Sterbehilfe ist, die jetzt unter Strafe steht. Todkranke Menschen sind zu schwach um sich selbst Sterbehilfe zu geben, haben auch oft keine Angehörigen oder Ärzte die es unter gewissen Umständen von der Politik erlaubt bekamen. Solange ein Mensch sich noch selbst helfen kann will er nicht sterben, erst wenn eine ständige Hilfe zum weiteren Leben notwendig wird. Denn die „Hilfe“ von Anderen ist oftmals genau so eine Qual wie das Aushalten der Schmerzen. Die Möglichkeit Sterbehilfe im Ausland (z.B. in der Schweiz wo passive Sterbehilfe erlaubt ist) zu bekommen, bleibt lediglich betuchten Menschen, zu denen fast alle Politiker gehören, vorbehalten. Ebenfalls ist ein todkranker Mensch kaum noch dazu in der Lage das Ausland selbständig zu erreichen, um dort die erwünschte Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Dieses obliegt ebenfalls nur den Reichen, denn die können jede Hilfe, egal wie teuer, bezahlen und in Anspruch nehmen. Politisch gewollte Zweiklassengesellschaft, sogar zum sterben.

Sterbehilfe ist ein Selbstbestimmungsrecht für jedem. Es braucht keiner in Anspruch nehmen, wer sich gerne lange quält kann sich bis zum Ende quälen. Wer erlöst werden möchte, der soll auch die Gelegenheit dazu bekommen. Es kann nicht angehen, dass ein paar diätengemästete Politparasiten über ein natürliches Selbstbestimmungsrecht von einem ganzen Volk entscheiden. Heute braucht sich keiner mehr lange zu quälen, es gibt genug Möglichkeiten des schmerzfreien Todes, nur vom Volk hochbezahlte Politschauspieler und Juristen wollen das nicht einsehen. Es bleibt eine Qual, mit diesen Politikern leben zu müssen.

Sterbehilfe in Deutschland: Spahn lehnt Anträge ab


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