Politiker nicht ehrlich in der Flüchtlingskrise, lügen wie immer

Deutschlands Politiker sollten im Umgang mit der Flüchtlingskrise endlich anfangen ehrlich zu sein, auch wenn Politiker gerne lügen weil das so angenehm ist und Wählerstimmen bringt. Sie haben es doch geschafft, das die Mehrheit ihrer Bürger positiv zu den Flüchtlingen eingestellt ist und so soll es doch auch bleiben. Die Flüchtlinge, egal woher sie kommen, möchten nicht in die EU und schon gar nicht in die südosteuropäischen Staaten. Sie wollen fast alle nach Deutschland und die Bewohner Südosteuropas am liebsten gleich mit. Hierzu hätte es keine großen Willkommens- und Einladungsreden der deutschen Politikspitze bedurft, sie wären auch so gekommen. Die in Deutschland lebenden Asylanten bekommen eine verfassungsgerichtlich geschützte Grundsicherung wie sie jeder einheimische Bürger erhält der darauf angewiesen ist. Diese Grundsicherung ist oftmals höher als das Einkommen vieler südosteuropäischer Bürger. In diesem Zusammenhang ist es durchaus verständlich, das Viktor Orban darauf verweist das dieses Flüchtlingsproblem zuerst ein deutsches ist, denn so eine geschützte Grundsicherung gibt es in keinem anderen Staat. Europas Staaten sind ungleich und daran ändert auch nicht die politisch zwanghafte Festhaltung der künstlichen Eurowährung.

Wie soll unter den EU Staaten eine gemeinsame Quotenregelung für Flüchtlinge gefunden werden, wenn schon die Lebensunterschiede in den EU Staaten riesengroß sind? Ein Staat der seinen Bürgern nur ein Leben im Existenzminimum bietet, wie soll dieser für jeden Flüchtling 1.000 Euro monatlich aufbringen (inkl. Integrationskosten) um diesen den gleichen Standard zu geben den der Flüchtling in Deutschland erhält? Nebenbei würde es zu großen Unruhen in dem betreffenden Land kommen. Flüchtlinge wissen das und deshalb wollen alle nach Deutschland, egal ob eingeladen und willkommen oder auch nicht.

Warum allerdings Politiker nicht damit aufhören gebetsmühlenartig immer zu wiederholen das die Flüchtlinge dringend gebraucht werden und fast alle bestens ausgebildet und hochintelligent sind, ist vollkommen schleierhaft. Fast jeder der nur ein bisschen denken kann, weiß das dieses nicht so sein kann. Die schulische Voraussetzung und Ausbildung ist in den Herkunftsländern eine andere, manche konnten auch gar keine Schule besuchen. Dazu kommt noch die Sprache, Schrift und allgemeine Anpassung. Es bedarf einer langen Integration und nicht jeder besitzt die gleichen Fähigkeiten es zeitnah oder überhaupt umzusetzen. Das jetzt der Arbeitgeberpräsident auf eine schnelle Eingliederung der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt votiert, kann das nur den unqualifizierten Billiglohnarbeitsplatz bedeuten der obendrein noch mit Steuergelder subventioniert wird. Vielmehr sollten die Unternehmen, wenn sie wirklich Flüchtlinge haben möchten, die Kosten für die Ausbildung in Sprache, Schrift, Anpassung und fachspezifisch (insgesamt mindestens 5 Jahre) tragen um den Steuerzahler zu entlasten. Nicht nur verdienen wollen, sondern den Beitrag leisten für eine spätere angemessene Beschäftigung.

In dem ganzen politischen Hurra Geschrei sollte nicht vergessen werden, das sich die wirtschaftliche Lage auch mal ändern könnte. In einer Rezession gibt es nicht die Arbeitsplätze in Hülle und Fülle wie es heute ständig prognostiziert wird. Was wird dann aus dem Überangebot der ganzen hochqualifizierten Menschen? Wenn Politiker nicht mehr aus vollen Steuertöpfen ihre Wunschvorstellungen finanzieren können? Wenn dem Volk die Sozialleistungen wieder mal gekürzt werden und die Agenda 2020 oder 2030 auszurufen ist? Das Leben ist eben länger als nur eine Legislaturperiode, daran sollten Politiker mal denken. Es gibt viele Baustellen die enorme Risiken bieten, ganz oben der EURO und die EU. Die EU ist nur der Tummelplatz für Politiker und Lobbyisten, mehr nicht. Der EURO ist politisch gewollt wackelig, das jederzeit die große Geldentwertung kommen kann. Der Sparer erhält heute schon keine Zinsen mehr und die EZB besitzt die Glaub- und Vertrauungswürdigkeit eines Politikers im Rang des Provisionsverkäufers. Dann das Pulverfass Ukraine welches jederzeit explodieren kann, dank der Fehlleistungen aller EU Politiker und die vollkommen überflüssigen Sanktionen auf amerikanischen Befehl gegenüber Russland. Die USA und NATO, die den kalten Krieg zu Russland möchten damit zumindest die Rüstungsindustrie boomt. Alles Risiken, die Merkel und Co gerne herunterspielen, aber mittendrin in der Beteiligung stecken. Übrigens weigern sich die USA Flüchtlinge aufzunehmen die durch ihre Kriege entstanden sind; mit dem Hinweis das es ein europäisches Problem sei. Eben der gute liebe Freund Uncle Sam, wie er leibt und lebt.

Eines sollten die Politiker bedenken, in einer Krise lässt es sich nicht so leicht schwätzen und die Bürger reagieren wie heute die Ungarn oder andere Völker innerhalb der EU. Das Flüchtlinge heute in Deutschland noch bei vielen Menschen willkommen sind hat nichts mit dem Willkommens- und Einladungsgeschwafel der Politiker zu tun, sondern ausschließlich weil es dem Volk größtenteils gut geht. Doch auch in Deutschland können sich die Zeiten ändern und das sollten zumindest die paar denkenden Politiker, die es vielleicht auch noch gibt, nicht vergessen.


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