Plaudereien aus dem Brustkrebstagebuch: es ist alles in Ordnung

einfach mal ein kleiner zwischenstand. gestern hatte ich im rahmen meiner nachsorgeuntersuchung eine mammographie. seit meiner OP im januar 2010 war das die 3. diese untersuchung steht alle 6 monate auf dem programm. immer abwechselnd nur die operierte oder beide brüste. die letzte untersuchung war extrem schmerzhaft. als meine linke brust zwischen diese beiden platten gepresst wurde, tat das so weh, dass ich in die knie gegangen bin. was mir nicht gerade oft passiert, ich bin nicht sehr schmerz-wehleidig. von daher hatte ich gestern im vorfeld der untersuchung richtige panik und betrat den röntgenraum mit feuchten augen. was sich gott-sei-dank als unbegründet herausgestellt hat, weil die untersuchung gestern null weh getan hat. die röntgenassistentin meinte, der schmerz sei davon abhängig, ob die brust gerade weich oder hart ist. also mal wieder die hormone. jedenfalls scheint meine brust gestern butterweich, im gegensatz zu bretthart im januar, gewesen zu sein. es wurde auch noch eine ultraschalluntersuchung beider brüste gemacht.

es ist alles in ordnung.

nächste woche kommt die blutuntersuchung und übernächste woche dann die nachsorge bei meinem gynäkologen. in dessen praxis auch die blutuntersuchung gemacht wird. ich bin nach wie vor sehr froh, mich gleich nach der diagnose entschieden zu haben, zu diesem arzt zu wechseln. bei einem gynäkologischen onkologen in behandlung zu sein, hat meiner meinung nach den großen vorteil, dass alles in einer hand ist. er deckt das komplette therapiespektrum ab, es gibt eine hauseigene onkologische ambulanz, und nur die röntgenuntersuchung wird außer haus gemacht. ich finde das sehr angenehm.

ansonsten geht es mir gesundheitlich gut im moment. ich fühle mich zwar nicht so, als ob ich bäume ausreißen könnte, aber es ist alles im grünen bereich, ich kann nicht klagen.  und: ich wage es gar nicht auszusprechen, nicht dass es eine böse fee hört und hext. daher nur leise *flüster*: seit einigen wochen schlafe ich deutlich besser. ich werde nach wie vor nachts wach, aber ich schlafe wieder ein. und ich schlafe häufig durch bis, sagen wir mal, halb 6, 6. ich hatte schon seit anfang mai keine nicht-schlaf-phase mehr. und das ist einfach toll. nach fast einem jahr schlafentzug. wovon das kommt? hm, so richtig weiß ich es nicht. vielleicht, weil sich mein organismus an das tamoxifen gewöhnt hat. oder von der akupunkturbehandlung. oder von der umstellung von zoladex auf enantone. oder von allem zusammen. wie auch immer. ich schlafe. und hoffe, dass es so bleibt. aber jetzt reden wir lieber nicht mehr weiter davon, ihr wisst schon, böse fee und so *flüster*


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