Plattenbau: Horrorbeton

Plattenbau: HorrorbetonAffenfelsen, Arbeiterschließfächer, es gibt ja so einige Kosenamen für die Plattenbauten osteuropäischer, speziell ostdeutscher Prägung, wer einmal in solch anonymen, zugigen und häßlichen Ungetümen wohnen musste, für den halten sich Faszination und Zuneigung in sehr engen Grenzen. Entstanden als Staatsratsvorsitzenden Idee von der klassenlosen Gesellschaft, waren sie zu DDR-Zeiten schon als gesichtslose, billige Wohnsilos verschrien und mutierten nach der Wende zu heruntergekommenen Ghettobunkern und No-Go-Areas sozialer Randgruppen. Dennoch werden sie als Kulisse immer wieder gern hergenommen, wenn es mal wieder um die graue Tristesse des (post-)sozialistischen Alltags geht, Drehorte gibt es ja noch genug in Dunkeldeutschland, Fritz Heckert, Lichtenhagen, Marzahn, Grünau, Gorbitz sei Dank. Gerade vermeldet der Fernsehsender SKY beispielsweise den Dreh eines selbstproduzierten Horrormehrteilers mit Namen "Hausen" nach einem Drehbuch von Till Kleinert - 2019 soll mit der Arbeit begonnen werden, gruseln tut es einen schon jetzt. Passend dazu verkündet das Berliner Projekt Plattenbau, bestehend aus Lewis Lloyd, Brandon Welsh und Justin Hunter, die Veröffentlichung seiner neuen Single "Sleep/Paralysis" via Duchess Box, dieser Tage sind die Herren auf Kurztour durch die Lande.
19.02.  Jena, Cafe Wagner.
20.02.  Hannover, Kulturpalast Linden
26.02.  Zürich, Bosch Bar.
28.02.  München, Cord Club.
02.03.  Stettin, Klub Storrady
16.03.  Berlin, Bassy Club

Und weil ja auch Testo und Grim104 aka. Zugezogen Maskulin noch unterwegs sind, geben wir hier in alter Verbundenheit noch einmal ihren Uralthit "Plattenbau OST" für all jene hinzu, die von der Platte im wahrsten Sinne nicht genug bekommen können.

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