Piraten – Meinungsfreiheit ade?

Erstellt am 26. Oktober 2012 von Fkblog

Die Süddeutsche Zeitung hat Stephan Urbach, 32, Mit­glied der Piraten, Raum für einen Artikel gegeben, in dem er mehreren politischen Gruppen merkwürdi­ge An­sichten unterstellt, wozu unter anderem die “Masku­lis­ten” gehören. Das alleine wäre ja noch akzeptabel, er möchte aber, dass diese “Propaganda” von Twitter ge­löscht wird. Sicher ist diese Ansicht eine Einzelmei­nung, aber solche Aussagen schaden mMn der Pira­ten­partei mehr als sie nützt.

“Ich möchte, dass alle Plattformen Nazi-Propaganda löschen”

Machen wir uns nichts vor – Twitter ist nicht nur toll und schön. Es tum­meln sich dort allerlei Menschen, die gar merkwürdige Ansichten vertre­ten: Atomkraftbefürworter, Maskulisten, Evolutionsleugner, Verschwö­rungstheoretiker, Antisemiten und Nazis. Sie alle haben gemein, dass sie gerne und oft ihre teilweise kruden Thesen und Meinungen ins Internet posaunen. Es ist alles dabei, auch in Deutschland strafrechtlich relevante Inhalte.

Es gibt zwei Möglichkeiten als Twitter-Nutzer damit umzugehen: Ignorie­ren und wegblocken oder mit den Menschen hinter den Accounts zu dis­kutieren. Beides ist nicht befriedigend, Letzteres vor allem nervenaufrei­bend und sinnlos.[..]

Bei letzterem hat er ausnahmsweise recht.

Während wir uns über Nazis und Andere aufregen, twittern anderswo Ak­ti­vistinnen und Aktivisten über Missstände in ihren Ländern. Sie machen darauf aufmerksam, dass es in ihren Ländern Mord, Folter und Haft für diejenigen gibt, die sich gegen ihre Regierung wenden.

Das sich die genannten “Maskulisten” gleichfalls über Missstände aufregen, kommt Stefan Urbach nicht in den Sinn. Bei uns werden ebenso Menschen zu Unrecht eingesperrt, aber davon hat er anscheinend noch nichts mitbekommen. Einem Inhaftierten/Verurteilten – ob in Deutschland oder anderswo auf dieser Welt – ist es garantiert nicht egal, warum er unschuldig im Gefängnis sitzt. Die hiesige Regierung hilft ihm genauso wenig, wie jene in anderen Ländern.

Als Twitter im vergangenen Januar sein “Zensursystem” vorstellt, ist die Stimmung in der Netzgemeinde gut. Endlich könne man transparent nach­vollziehen, wann welches “Unrechtsregime” Tweets eines Menschen­rechtsaktivisten zensieren lassen will, heißt es. Der Rest der Welt würde den Tweet noch sehen können und sich weiterhin ein Bild über die schlim­me Lage machen können, denn die Tweets werden nur für bestimmte Län­der ausgeblendet und nicht gelöscht.[..] Süddeutsche

Das beliebte Märchen vom sexuellen Missbrauch …

Damit wir uns gleich richtig verstehen: Sexueller Missbrauch ist das Schlimmste, was man einem Mädchen, einer Frau antun kann. Die Täter sollten hart bestraft werden, gar keine Frage. Nur: Was passiert eigent­lich mit den angeblichen „Missbrauchsopfern“, die Männer zu Unrecht beschuldigen? Manche damit in den beruflichen und gesellschaftlichen Ruin, manche in den Selbstmord treiben?
Kann ich Euch sagen: Nichts! Es kommt in den meisten Fällen noch nicht einmal zu einer Gerichtsverhandlung. Ein skandalöser Zustand, der dringend geändert werden muss.[..] Wahre Männer

Eine weitere Falschbeschuldigung ist aufgeflogen.

Erfundene Vergewaltigung
SMS lässt Lügengebäude einer Frau einstürzen

Schon wieder eine Frau, die auf Lügen ihr alleiniges Sorgerecht erhalten möchte. Aber wird sie auch dafür mal endlich bestraft, wie es sich eigent­lich gehört? Was soll man dazu noch sagen…? Wie seht ihr das? Feed­back erwünscht…

21-jährige bezichtigte ihren Freund der Vergewaltigung

Um sich das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn zu sichern, bezichtigte eine junge Frau wider besseres Wissen ihren Lebensgefährten, sie ver­gewaltigt zu haben, woraufhin der verhaftet wurde. Eine Kurznachricht auf seinem Handy ließ das Lügengebäude der Frau einstürzen und brachte sie selbst vor Gericht. Wegen Verdachts der falschen Verdächtigung wurde nun gegen sie verhandelt. Gleichstellung der Geschlechter

Soeben bekam ich noch folgenden Information zur Piratenpartei.

Personalquerelen
Die Piratenspitze steht kurz vor dem Kollaps

Der Bundesvorstand der Piratenpartei ist handlungsunfähig und dürfte in Kürze anders aussehen. Hintergrund der Querelen sind weniger politische Konflikte: Viele Politiker können sich nicht riechen.  Von Manuel Bewarder[..] Welt Online

Das die Presse sich auf solche Themen stürzt, ist ja klar. Die Piraten machen es den Medien aber auch zu einfach, sich selbst zu demontieren.

Bildquelle: ©by Stephan Bratek/geralt/Pixelio.de

Falschbeschuldigung

Tags: Falschbeschuldigung, Machtmissbrauch, Piraten, Piratenpartei, Vergewaltigungsvorwurf